Designerhunde

Ein Designerhund (Hybridhund) ist ein Hund, dessen Elterntiere zwei unterschiedlichen, ausgesuchten Rassen angehören und diese Verpaarung geplant ist (im Gegensatz zu Mischlingen), aus diesem Grund werden die Ergebnisse auch Designerhunde genannt. Die Zucht dieser Modemischlinge ist zurecht sehr umstritten. Die meisten Zuchtziele sind auf  reine Äußerlichkeiten, und nicht auf Gesundheit, aus. Oftmals werden bei diesen Kreuzungen Versprechungen gemacht die niemand einhalten kann.

Mit den Ergebnissen wird nicht weitergezüchtet, sondern es werden immer wieder beide Rassen verwendet. Da bei einer Kreuzung dieser Mischlinge wieder Nachkommen entstehen, die ihren Ausgangsrassen mehr oder weniger ähnlich sehen. Aus diesem Grund, und auch weil so keine einheitlichen Hunde entstehen können, werden diese Kreuzungen nicht FCI anerkannt.

In einigen Ländern, besonders den USA, ist diese Mode stark vertreten. Bedingt durch die Wünsche der „Kunden“ gibt es sehr viele Hundehybride mit seltsamen Namen. Beliebt für die Kreuzungen ist vor allem der Pudel.

Diese Art der Züchtung wird von Fachleuten abgelehnt da das Ergebnis nicht garantiert werden kann. Nach den mendelschen Regeln entsprechen die wenigsten Welpen den Anforderungen. Es kann nicht nur zur Verbindung von den gewünschten, positiven Eigenschaften kommen sondern auch von den negativen.

Die Idee Hunderassen auf diese Weise zu züchten ist keine neue Erscheinung. Als ältere „Rassen“ sei hier der Lurcher (Windhund/Hirtenhundhybrid) oder der Catahoula Bulldog (American Bulldog mit Catahoula Leopard Dog) angeführt die seit 100 Jahren so gezüchtet werden.

Bei diesen neumodischen Mischungen geht es sehr vielen Verkäufern um reinen Profit, das machen auch die teils utopischen Preise deutlich. Dabei gibt es hier keinerlei Kontrollen, Mindestanforderungen oder Pflichtuntersuchungen – noch nicht einmal Papiere.

Bekannte Designerhunde:

Aussiedoodle
Boxador
Buggle / Beabull
Catahoula Bulldog
Cavapoo / Cavoodle
Cockapoo
Doxiepoo
Goldendoodle
Labradoodle
Maltipoo/Moodle
Puggle
Shih-poo
Schnoodle
Westipoo

Yorkiepoo

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60 Kommentare

  • Ich selbst besitze einen Großpudel-Rüden.
    Klug ( manchmal zu klug!!),ausgeliechen, gesund sportlich,kinderlieb, familienfreundlich, nicht verfressen ( der Napf ist immer voll,er frisst nur das, was er braucht).Haart gar nicht, versucht nicht uns zu hütten (wie Collie),begleitet uns unerschroken auf Meeresresein, in die Alpen.Beisst niemals fest zu, weil er ein viel weicheres Maul hat, als sogar Labrador.Schnappt nicht nach Leckerlies.
    Lernt unheimlich schnell,hat aber auch eigenen Kopf und mcht nicht jeden Blödsinn mit.Ein Traum von eienem Hund.
    Diese Rasse ist aber am aussterben, weil die Leute das Bild von den idiotisch zugerichteten Ausstelungobjekten in den Köpfen haben und sehen den Hund dahinter nicht.
    Den Züchtern ist es aber nicht entgangen, dass diese Hunde eine Mänge von sehr positiven Eigenschaften mitbringen und in Verbindung mit anderen Rassen zum Verkaufsschlager werden könnten.Sind sie auch.
    Designerhunde sind für mich zwar in Grunde genommen noch Mischlinge, es braucht mehrere Generationen um eine neue Rasse zu erhalten.
    Solange inder neuen zucht für die genetische Vielfalt gesorgt wird ist alles gut.
    Manche davon sorgen sogar dafür . dass die überzüchteten Rassenmerkmale weggezaubert werden.
    Hat hier jejman schon einen Moogle gesehen, mischung aus Mops und Beagle?Keine flache Nase,Glubschaugen,keine Atem und Augenprobleme, aber unverkännlich Mops mit dem Temperament und langen Ohren eines Beagels,herrlich!
    Ich freue mich um jeden einzelnen Pudelnachwuchs, egal ob reinrassig oder in welchem Modus auch immer gekreuzt, F1 oder F2, sie sind alle wunderbar!
    Ntürlich mit dem Vorbehalt das alles, dass man auf dubiöse Angeboe aus den Legebaterien verzichtet und Welpen bei zertifizierten Züchten ( auch im Ausland gibt es welche, die manchmal viel günstiger sin als in Deutschland) kauft.
    Tierheimtiere sind selbsverständlich eine Alternative, für die Familein mit Kindern aber meine Meinung nach nicht immer geeignet, da sie eine manchmal ziemliche Vorgeschichte mit sich bringen und die wieder aufzuarbeiten nimmt in manchen Fällen Jahe in Anspruch. Damit muss man rechnen.Es ist neben dem Beruf und der Familie nicht immer einfach, wird aber von den Vermittlern sehr oft ausgelbendent.

  • Also na ja es ist doch Ansichtssache!!
    Jeder hat doch seine Meinung, im Grunde ist mir das egal, ich bin nur gegen Züchtungen mit denen einfach nur Geld gemacht werden will!!
    Irgendwelche tolle Rassen die überzüchtet sind und die Hunde darunter leiden müssen!!
    Oder die armen Hunde aus dem Ausland, die kosten wenig und Leute denken echt die machen ein Schnäppchen und bekommen einen tollen und gesunden Hund!!
    Ich kenne jemanden, die wollten einen Hund sind dann nach Polen und haben einen Jack Russel gekauft, einen Tag später ging es mit dem Hund bergab, ordentliche Tierkosten kamen auf sie zu und die Angst das der Hund es nicht schafft!! Zum Glück hat er es geschafft!!
    Das Ende der Geschichte ist doCh einfach das man diese mafiosen Machenschaften nicht noch unterstützen sollte, auch wenn man nur denkt das man so einen Hund retten will, damit iat niemanden geholfen!
    Na ja der Hund lebt, er ist total lieb und klasse aber etwas aus der Form geraten, denn er ist ausgewachsen über Kniehöhe groß geworden, soviel dazu!

    Und diese Designerhunde, mein Gott ist doch nur ein Wort, klar denken viele na mit dem Zug fahr ich mit!!
    Ich denke als Käufer sollte man einfach gucken und wenn man meint dafür viel Geld lassen zu wollen, selbst schuld+!
    Für mich gibt es eine geldliche Grenze, die liegt bei mir bei 800 €!!
    Natürlich hat der Züchter kosten, auf die soll er auch nicht sitzen bleiben und etwas dran verdienen soll er ruhig auch, da hab ich nichts dagegen!!
    Aber alles in einem vernünftigen Rahmen!!

    Als unser letzter Hund gestorben ist und unsere Trauerzeit vorüber war und wir uns einen neuen Hund vorstellen konnten, da kam meine 6 jährige Tochter an und meinte sie wünscht sich einen großen, weißen, wuscheligen Hund, der gern mit einem schmust!

    So waren die ersten Merkmale des Hundes besiegelt!
    Vorher hatten wir einen knapp kniehohen Jack Russel – Cocker Spaniel- Mix, ein total süß toller lieber Kerl!!
    Den hatten wir uns damals nicht wirklich vorher ausgesucht, eine Bekannte hatte Welpen und da waren wir „nur mal gucken“!!
    So kamen wir zu unserem letzten Hund!!
    Und sie wollte nur 250 €, da hätte man auch kreative sein sollen und sagen müssen das ist ein Jacko- Spassel der kostet dann auch das vierfache!!
    Na ja egal, wie auch immer bei unserem jetzigen Hund hatte ich ja nun nen Ausgangspunkt und da mein Mann und ich nichts gegen große Hunde haben, fing ich an zu recherchieren und nach zahlreichen Diskussionen wurden wir fündig!
    Nun haben wir einen Goldendoodel (ach ja doodel ist von dem englischen Poodel abgeleitet)!
    Er ist groß, weiß, wuschelig und verschmusst!
    So wie meine Tochter sich den gewünscht hatte, das es nun ein „Designerhund“ ist, war mir sowas von wurscht!!!
    Und ich hätte ihn nicht ausgesucht, wenn er soo teuer wäre wie diese Hunde eben gern verkauft werden!!
    Wir haben einfach Glück gehabt das wir zur richtigen Zeit gesucht haben, denn genau da hatte die Züchterin einen neuen Wurf bekommen und sie ist glaube ich die Einzigste die diese Hunde so „preiswert“ verkauft und nicht nur an den Umsatz denkt!!!
    Dafür bekommt sie von anderen Züchtern ab und zu böse Mails und so!!! Sowas muss man sich mal vorstellen!!!
    Denen sollte man mal böse Briefe schreiben!!!

    Also was ich damit sagen will:
    Jeder soll glückliche mit dem Hund werden den er will!!
    Man sollte einfach mit klarem Verstand an die Sache gehen damit vielleicht irgendwann einmal in ferner Zukunft nicht mehr so viel Schindluder mit Hunden getrieben wird!!
    Was wohl ein Wunschtraum bleibt!!!

    Werdet alle glücklich mit euren Hunden, ob ihr den vom Bauernhof habt oder aus dem Tierheim, ob er aus einer Zucht stammt oder irgendwo gefunden in einer dreckigen Ecke auf irgendeinem Kontinent im Karton, das ist doch alles egal!!!
    Der Hund, der beste Freund des Menschen, so ist es doch!!

    =)

  • Hallo,
    wir haben einen Goldendoodle welchen wir auch heiß und innig lieben. Er ist nun 20 Monate alt. Ich möchte ihn keinen Tag missen, aber will dennoch einige kritische Anmerkungen machen.
    Anders als überall beworben haart er doch schon stark. Aber dies ist nicht das Hauptproblem. Er ist z.b. sehr bellfreudig, was manchmal anstrengend ist. Aber unser Hauptproblem sind Menschen. Er mag leider keine Menschen die gehbehinderte sind oder auffällig gekleidet sind. Das ist leider nicht lustig. Es ist mehr als peinlich wenn er alles Leute auf der Straße anbellt die ihm nicht passen. Naja wir sind am
    arbeiten. Dank einer sehr guten Hundeschule bekommen wir es langsam in den Griff.
    Im Haus ist er ein Traumhund. Auch mit anderen Hunden kommt er wunderbar klar.
    Mein Fazit: ein wunderbarer

  • Hallo, ich überlege, mir einen so genannten Designerhund zu kaufen. Ein Cockerpoo wäre da mein Wunsch, weil er doch noch gut zu händeln ist, wegen seiner geringen Größe und entsprechendem Gewicht. Hat jemand Erfahrung mit dieser „Rasse“? Wir wohnen in einem Dorf mit Haus und Garten. Besuch einer Hundeschule ist für mich selbstverständlich. Kann mir da jemand weiter helfen?

    • Cavapoos sind noch leichter zu händeln und von der Größe und Gewicht über all mit hinnehmbar. Einfach der Ideale Familienhund Inteligent anpassungsfähig und aufmerksam aufgeweckt. Ich wollte ihn nicht mehr missen.

  • Habt ihr überhaupt eine Ahnung, wieso Rassehunde von Züchtern so teuer sind? Wohl kaum, nach manchen Sätzen zu urteilen.
    Ich bin keine Züchterin, aber ich wuchs sowohl mit Mischlingen als auch mit reinrassigen Hunden auf.

    Bei den meisten Mischlingen gibt es die typischen Krankheiten, wie HD, etc.
    Genau das wird beim Züchter versucht, zu vermeiden. Oftmals haben die Deckrüden und die Hündinnen kein HD oder anderes und damit wird auch verhindert, dass die Welpen irgendwann daran erkranken. Eine solche tierärztliche Behandlung kostet sehr, sehr viel Geld, ganz zu schweigen vom Leid dieser armen Tiere. Bei einem künstlichen Hüftgelenk etwa mit Narkose, Schmerztherapie und Nachsorge, da ist man locker 2.000€-3.000€ los. Davon abgesehen, dass ein Tierarzt bis zum Dreifachen des Preises verlangen kann, laut Verordnung (wenn ich mich nicht irre, aber lässt sich ja alles nachlesen).

    – Ein guter Züchter achtet darauf, dass solche Erbkrankheiten vermieden werden.
    – Ein guter Züchter füttert seine Familienmitglieder, die die Hunde für ihn sind, mit hochwertigem Futter, keinem billigen Aldi-Fraß, der schlechten Atem und Zahnstein verursachen kann (zusätzliche Kosten beim Tierarzt, das entfernen zu lassen! Kann man locker 100€-300€ mit rechnen).
    – Ein guter Züchter sozialisiert seine Welpen anständig, sodass sie keine Ängste haben, z.B vor Staubsaugern, etc. Dass sie nicht aggressiv gegenüber anderen Hunden reagieren oder gar gegen Kinder.
    – Ein guter Züchter trennt seine Welpen nie zu früh von der Mutter, sondern sorgt dafür, dass die Welpen selbstsicher und gut gerüstet in die Welt entlassen werden.
    – Ein guter Züchter lässt seine ganzen Welpen komplett impfen, entwurmen und chipen/registrieren, im Falle eines Entlaufens.

    Das alles kostet sehr, sehr viel Geld für den Züchter. Meistens kriegen die Züchter durch den Verkauf der Welpen gerade einmal dass an Kosten wieder rein, was sie ausgegeben haben. Von Gewinn kann da wirklich nicht die Rede sein! Denn die Züchter, die ich bisher kennen gelernt habe, gehen einem Hauptberuf nach und züchten nicht beruflich, sondern aus Leidenschaft und achten auf alles, sind beim Dachverband eingetragen und haben alles ohne Beanstandung oder Auflagen bestanden.

    Und ja, es gibt Züchter, die das auch hauptberuflich machen und Gewinn damit erzielen, aber niemand sagt, dass das die Regel ist. Nicht alle Züchter tun das.

    Außerdem verlangen Züchter das Geld deshalb, damit nicht einfach Leute kommen, einen Hund kaufen, der irgendwann ausgesetzt wird. Wer bereit ist, eine gewisse Summe für seinen Hund zu zahlen, bei dem kann man zumindest überwiegend sichergehen, dass er seinen Hund gut behandelt, für ihn sorgen kann und ihn als Lebewesen sowie als Familienmitglied betrachtet und nicht als Stück Fleisch, dass man abgeben kann.
    Man kann nicht jeden Käufer über einen Kamm scheren. Auch die, die wenig Geld haben, sind gute Tierbesitzer! Aber auch da lassen Züchter oft mit sich reden, wenn man zum Beispiel nicht allzu viel Geld hat, aber der Züchter sieht, dass man das Tier mit viel Liebe behandeln würde. Es gab bereits Züchter, das konnte ich im Bekanntenkreis erfahren, die für solche Menschen dann mehr als die Hälfte vom Preis runter gingen.
    Aber auch das ist nicht die Regel, sondern kommt immer auf den Züchter an.

    Ich kannte einen Mann, der Golden Retriever züchtete und für ca. 1.000€ verkaufte. Von Gewinn war nie die Rede, im Gegenteil! Sie haben manchmal nicht alle Kosten wieder einbekommen, aber das war ihm und seiner Frau egal, solange sie gesunde Hunde züchten und Käufer glücklich machen konnten.

    Aber auch Mischlingen sollte man eine Chance geben. Sie sind oft sehr, sehr liebenswürdig. Wir hatten eine Dalmatinermischlingshündin. Die liebste Hündin, die ich je hatte! Ein so süßes Mädchen, dass ihr Tod vor Jahren mir manchmal noch einen Tritt ins Herz verpasst.
    Für das Hundemädchen würde ich 10.000€ bezahlen, wüsste ich, ich bekäme sie wieder.

    Im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden, wo er kaufen möchte. Aber bitte vorher ausführlich darüber informieren. Denn man sollte keine Hunde für 20€ an der Grenze zu Tschechien und Polen kaufen. Die sind oft leider sehr, sehr krank, sterben früh und DIESE Verkäufer wollen Gewinn damit machen! Darüber gibt es zig Berichte.

    Seid vorsichtig und vor allen Dingen, nie mit Vorurteilen behaftet.
    Sowohl reinrassige Hunde als auch Mischlinge haben ihre Vor- und Nachteile. Wichtig ist, dass man mit ganzem Herzen dabei ist, dieses Lebewesen zu respektieren, zu lieben und als Familienmitglied zu integrieren.

    • Danke! Danke für den Kommentar. Das musste mal gesagt werden!

      Ich habe inzwischen echt einen Hals von diesen Designerhunden … Nein, halt! Nicht gleich steinigen – weniger von den Hunden, als von den skrupellosen Vermehrern. Klar, es kann mal passieren. Mischlinge sind tolle Hunde, was sie aber nicht vor den Erbkrankheiten der Eltern schützt.

      Mischlinge aus reinem Profit zu produzieren, d. h. eine unkontrollierte Zucht in Bezug auf Gesundheit und Erbkrankheiten, das ist fahrlässig und sträflich! Einige „Vermehrer“ liegen mit ihren Preisen schon nahe am Züchtertier. Und gerade diese schießen zur Zeit wie Pilze aus dem Boden. Wenn jemand gern Mischlinge produziert, kann ich das zwar nicht nachvollziehen, finde aber, er muss ähnliche Maßnahmen treffen, wie ein Rassehundzüchter: Die Eltern gesundheitlich durchchecken lassen und aus der Hündin keine Wurfmaschine machen.

      Wenn man einen Hund möchte, der z. B. die Eigenschaften von Mops und Beagle vereinigt, und das sicher und nicht etwa nur bei jedem zweiten Hund, dann muss man diese neue Rasse züchten. Das heißt, den schweren Weg gehen und Jahre mit Schweiß, Herzblut und Geld investieren. Damit es eine echte Rasse wird. Aber das macht ja keiner. Die meisten wollen schnelles Geld. Ich bin gerade auf der Suche nach einem neuen Familienmitglied und musste bitter erfahren, dass es da im Preis kaum noch Unterschiede gibt. Du musst die Anzeigen schon sehr genau studieren, um wirklich zu sehen, ob sie von einem Züchter sind.

      Früher, wenn du echt mal nicht aufgepasst hast, warst du froh, wenn deine Mischlinge in gute Hände kamen, nicht, wenn der Geldbeutel klingelt.

      Ich habe einige Bekannte, die sich in diese gewollten Mischungen verliebt haben, ja, die Hunde sind auch liebenswert, aber nicht einem meiner Bekannten blieb der lange Weg zum Tierarzt erspart … Im Schnitt durfte jeder noch einmal um die 1000 Euro investieren, um das Tier einigermaßen gesund zu kriegen.

      Natürlich gibt es auch unter den Rassehundzüchtern schwarze Schafe. Darum geht man vorzugsweise schon vor dem Kauf ein paar Mal gucken und guckt sich auch die Elterntiere an. Wer aber wirklich so dumm ist, seinen neuen Hausgenossen aus dem Kofferraum oder einen Labradoodle aus einem Einzimmer-Appartement zu kaufen, der sollte das Doppelte zahlen.

      Wenn nicht die Hunde die Leidtragenden wären, könnte ich da schallend drüber lachen. Aber solange Denken Luxus ist …

      Hinzu kommt, dass dieses wilde ungeprüfte Vermehren den echten Züchtern das Leben schwer macht. Diese können, wie Sie selbst sagen, liebe Liliana, oft gerade die Kosten decken. Besonders bei vorbelasteten Rassen, die man gern wieder in eine gesündere Richtung züchten will und daher kostspielige Untersuchungen in Kauf nimmt.

      Und nein, ich bin keine Züchterin, auch nicht mit einem verwandt oder verschwägert, habe nix gegen Mischlinge und kriege auch kein Geld für meine Meinung. Ich denk halt mal nach. Und ich meine, das Tier sollte an erster Stelle kommen. Denn wie oben erwähnt: Auch ein Mischling kann unter einer Erbbelastung leiden, der hat sogar zwei Eltern zur Auswahl. Mit dem blumigen „natürlich entwurmt und geimpft und mit Heimtierausweis“ ist es leider nicht getan.

      Darum meine Bitte an die Käufer: Wenn es denn wirklich der kleine Designer sein soll, guckt euch die Verkäufer an (ich mag jetzt echt nicht Züchter sagen, weil Züchten schon etwas anderes ist … ), guckt euch die Hündin an. Versucht herauszufinden, wie oft sie schon geworfen hat, schaut euch die Welpenstube kritisch an (das Gleiche gilt natürlich auch für Hunde vom Züchter). Keiner sollte sich auf Kosten der Gesundheit von Tieren bereichern dürfen!

  • Hallo Helga, ich züchte im kleinen Rahmen Zwergpudel…aus Überzeugung. Eine tolle, gesunde und sportliche Hunderasse, die zudem nicht haart. Lange habe ich überlegt ob es eine Hunderasse gibt, mit der man den Pudel „verbessern“ könnte. Nicht optisch, denn was gibt es praktischeres als einen Pudel, den man sich ja gekonnt selbst kreieren kann. Nein, vor allem um die minikleinen gesundeheitlichen „Problemchen“, die auch ein Pudel haben kann, zu verbessern. Das wäre zB. die Patella Luxation, zu der leider viele kleine Hunde neigen, aber um auf Deine Frage zurück zu kommen, ein weiteres kleines Problemchen können die Ohren sein. Wie bei allen langohrigen Hunden. Welcher Züchter kommt auf die Idee, eine der wenigen Schwachstellen des Pudels durch Einkreuzung des Spaniels zu verstärken? Viele Cocker Spaniel und die englischen ebenso haben arge Ohrprobleme…was ja auch kein Wunder ist. Mein Rat: kein Cockapoo, aber gerne einen Pudelmischling. Dann bitte mit einer Rasse, die keine Probleme verstärkt, sondern evtl sogar ausgleicht. Naja, es gibt ja kaum etwas zum Ausgleichen, wo wir wieder am Anfang wären. Auch ich überlege mal einen Wurf Pudelmixe zu ziehen. Habe mir überlegt, wenn ich das tue, kämen nur bestimmte kleine, hochbeinige Terrierrassen mit nicht ganz so ausgeprägten Terrierverhalten, also evtl der Biewer Yorki oder das Windspiel in Frage. Konnte ich mit meinen Gedanken ein wenig helfen ?? Dann freue ich mich und wünsche dir, dass Du deinen Traumhund findest. MFG