Hovadoodle

Der Hovadoodle ist ein so genannter Designerhund und entsteht aus der Kreuzung von Hovawart und (Königs-) Pudel.

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6 Kommentare

  • wir haben vor einem Jahr einen Hovadoodle-Welpen aus einer Zucht in den neuen Bundesländern gekauft, den wir dieser Tage schweren Herzens in ein rennomiertes Tierheim abgeben mußten, da er zuhause nicht mehr tragbar war, weil eine Gefährdung für die Kinder von ihm ausging und uns trotz intensiver Anstrengungen, auch unter Einbezug zweier Hundetrainer völlig überfordert hat. Der Hund ist sehr intelligent, lernbegierig und stark, aber vereint die Charaktere zweier extrem eigenwilliger Tiere, dem Hovawart und dem Königspudel, den sie – entgegen der Aussage der Züchterin – auch nicht durch Unterwerfungsrituale in den Griff bekommen können (und auch nicht dürfen). Meiner Meinung nach sollte eine solche Rasse überhaupt nicht gezüchtet werden. Der Goldendoodle und der Labradoodle verlieren vereinzelt zwar Haare – entgegen den Beteuerungen der Züchter – scheinen charakterlich aber wesentlich unkomplizierter zu sein als ein Hovadoodle. Ich kann nur jede Familie mit Kindern warnen, sich auf ein solch trauriges Abenteuer einzulassen. Wie sich erst jetzt herausstellt, sind wir mit unseren Erfahrungen leider nicht die einzigen (auch wenn uns die Züchterin das weismachen möchte), was die Geschichte noch umso trauriger macht. Mein Rat: kaufen Sie nie bei einer Zucht, die mehr als drei Hunderassen gleichzeitig anbietet und ihre Zuchttiere als „Produktionsmaschinen“ mißbraucht (läßt sich ja sehr einfach anhand der angebotenen Würfe nachvollziehen). Kaufen Sie nie bei einer Zucht, die nicht bereit ist, einen Hund zurückzunehmen, obwohl im Kaufvertrag ein Weiterverkauf an Dritte das Einverständnis der Züchterin voraussetzt. Kaufen Sie nie bei einer Zucht, wo systematisch verhindert werden soll, dass sich die Besitzer von Hunden aus ein und demselben Wurf zwecks Erfahrungsaustausch kennenlernen (weil das Ergebnis verheerend wäre und auch rechtliche Konsequenzen nach sich zöge). Und last not least: kaufen Sie nie bei einer Zucht, die sie nie ad hoc besuchen dürfen, sondern die Welpen nur an fest ausgemachten Zeiten besichtigen können (warum wohl???) Derzeit wird noch geprüft, inwieweit rechtliche Schritte gegen derartige Züchter erfolgversprechend sind, um zumindest diesem Elend (für Mensch und Tier gleichermaßen) ein Ende zu setzen.

  • Ich kann die besenken nicht verstehen.
    meiner erfahrung nach gibt es nur seeehr wenige hundetrainer, welche einem WIRKLICH vermitteln können wie man chef über seinen hund wird!
    egal ob pudel, hovawart oder mischling.
    sich zuvor in fachbüchern über die jeweilige rasse informieren ist immer eine gute idee!
    also: WARUM um himmels willen sollte bei 2 eigensinnigen rassen wenn man sie kreuzt ein lamm herauskommen????
    goldies und labbies sind ja schon im familientauglich heruntergezüchtet… das heißt aber nicht, dass sie trotzdem der wahre chef im haus sind!

  • Liebe Grüsse an alle die sich einen Hovadoole zulegen möchten. Wir besitzen selbst einen nun 2 jährigen solchen Schlawiner. D.h. jeder der sich diese Rasse zulegen will, muss sich im klaren sein, dass dieser nach unseren Erfahrungen als „Ersthund“ absolut ganz sicher nicht geeignet ist!! Der Hund ist störrisch wie ein kleines Eselchen, und will sich gegenüber seinem Meister auch noch nach nun mehr 2 Jahren behaupten, was wir nicht tolerieren, und dieser sich dann wenn auch nach noch mal versuchen dann doch unterordnet. Also lasst besser die Finger von einem Hovadoodle, wenn Ihr nicht Nerven aus Stahl habt. Gegenüber Kindern (jetzt 6 und 10 Jahre) verhällt er sich gut. Es sind nun keine Problemchen mehr vorhanden. Doch auch hier wollte er ein einziges Mal seine Dominanz zeigen, die ich dann mit Nachdruck konsequent unterbunden habe. Also vielleicht nicht mit einem Kind im Kinderwagen und das andere an der einen Hand und in der linken Hand noch den Hovadoodle. Das geht gar nicht, da das „Tier“ wirkliche „Bärenkräfte“ hat. Wir waren damals anfangs mit der Züchterin in ähnlicher Weise zusammengetroffen, dass wir Schuld an diesen Problemchen hätten, was natürlich gar nicht geht, und auch nicht wahr ist. Da gibts nur eins „hilf dir selbst“. Das haben wir getan, und mit konsequenter manchmal für „Anfänger“ vielleicht etwas „harter“ aber n i c h t brutaler Art sämtliche „Auswüchse“ unterbunden. Das ist am Anfang, d.h. wir sprechen hier von 1 3/4 Jahren, doch was, was sicher nicht für einen einfachen „Mischling“ spricht. Doch dürfen wir mit ein klein wenig Stolz nun auf einen netten, wenn auch schlitzohrigen Kumpel zusammen sein, der auch mit unseren und auch fremden Kindern keine Probleme hat. Nochmals für alle die immer am Schluss beginnen zu lesen. Der Hovadoodle ist k e i n „Schmusehund“ wie eine Labrador, oder Golden. Er muss erst dazu mit wirklich harter Arbeit gebracht werden. Und da fällt mir auf dass diese Geduld nicht aller Sache ist. Was übrigens auch verständlich ist. Eine Sache finde ich aber, die ich nicht als Vorwurf schreibe, dass diese armen Tiere die gar nichts dafür können, dann in ein Tierheim kommen. Das vielleicht, weil die Möglichkeit bestehen könnte, dass hier nicht alle gleich fair kommunizieren. Interessant wäre auch die Frage, wesshalb die Züchterin die Tiere nicht zurück nimmt !!!!!! Bei Fragen können wir auf Wunsch gerne Anregungen geben. Dann noch viel Spass mit Euren Hunden.

  • Zu C.A. Mees

    Für mich sieht das sehr nach völliger Vernachlässigung in der Erziehung aus (falls überhaupt erfolgt!). Und erlauben Sie mir den Kommentar: unabhängig jeder Rasse! Jeder Hund braucht eine individuelle Erziehung. Mehr noch, mich ärgert diese „Rassen-Diskussion“ ungemein. „Charaktere zweier extrem eigenwilliger Tiere“ – lächerlich! Was soll das bedeuten: Kampf-Pudel und Killer-Hovawart? Als ob die Züchtung eines Hundes wie die eines Hovadoodles mit seinem Charakter zu tun hat. Sie hätten sich besser einen „Taschenhund“ mit Valium-Charakter angeschafft. Wir selbst haben einen Hovadoodle, ich habe nie einen liebevolleren Hund erlebt. Er ist mit unseren kleinen Kindern aufgewachsen, wir können Kinder und Hund bedenkenlos miteinander spielen lassen. Hovadoodle sind eine derart intelligente Hunderasse, dass -grundlegende Erziehung und Training vorausgesetzt- sie einfach nur Spaß machen. Da kann man einmal sehen, dass es einige Hundebesitzer schaffen, selbst einen Hovadoodle so hinzurichten, dass er abgegeben werden muss. Schade! Oder Schande?! Ich kann natürlich nur individuell über unseren Hund berichten, muss aber in diesem Fall auch anderen Kommentaren widersprechen: Unser Hovadoodle ist ein absoluter Schmusehund und ein äußerst liebevolles, rücksichtsvolles und integriertes Familienmitglied. Individuelle Probleme -welcher Ursache auch immer entsprungen- auf eine Rasse zu beziehen, das empfinde ich als schlichtweg feige, weil es nur das eigene Versagen zu retuschieren versucht.

    • Guten Tag W. Ka
      ,ich habe ihr Statement mit Interesse gelesen. Ich mache mir Gedanken einen Hovadoodle in meine Familie zu nehmen. Ich hatte bereits 3 Hunde vorher und mit dem letzten bin ich fast bis zu seinem Tod mit 13,5 Jahren in der Hundeschule gewesen. Seit Ihrem Bericht ist ja bereits einige Zeit vergangen und meine Frage ist, blieb ihr Hund die ganze Zeit so gut, wie Sie ihn beschrieben haben? Würden Sie nachwievor empfehlen diesen Hund in die Familie als Familienhund zu intergrieren und mit ihm zu arbeiten? Hätten Sie evt. Adressen in Deutschland oder der Schweiz wo ich mich weiter erkundigen koennte ueber diesen Hund und wo es gute Zuchtorte gibt?
      Danke fuer Ihre Mitteilungen
      mit freundlichem Gruss
      S.Knill

  • Ich selbst habe einen reinrassigen Hovawart!! Meine Hündin war auch nicht immer die einfachste! Von Anfang an haben wir Welpenschule und Hundeschule besucht und trotz ihrer anfänglichen Macken haben wir heute einen super Hund an unserer Seite! Es kommt immer auf die Erziehung und Konsequenz an ! Es gibt KEIN Hund der zu schwierig ist zu erziehen, gerade bei einem Welpen habe ich alle Möglichkeiten! Mir wird schlecht, wenn ich daran denke wieviele Menschen sich einen Hund anschaffen ohne Ahnung zu haben oder sich vorher informiert zu haben, weil sie ja so süß sind und die armen Wesen landen dann im Tierheim! Mein Standpunkt war immer, wenn man sich für so ein Tier entschieden hat dann muss man mit ihm durch dick und dünn!! Dann zum Thema „Hundetrainer“ jeder Depp darf sich hier in Deutschland Hundetrainer nennen, viele – die dann auch keine Ahnung haben – können einem so einen Hund versauen! Zum Bsp. Unterwerfung auf den Rücken legen und an der Kehle festhalten… für den Hund das schlimmste was man tun kann und meist mit der Folge das die Tiere aggressiv reagieren!! Bei meinen Hunden – und ich habe jetzt 30 Jahre Hundeerfahrung – habe ich mit den Instinkten des Hundes und mit Konsequenz gearbeitet! Die Frage die man sich stellen muss: warum reagiert mein Tier so oder so, dann kann ich daran arbeiten!! Aus den Hundeschulen habe ich mir das rausgesucht was für mich und meinen Hund gut war! Keiner meiner Hunde wurde je angebrüllt oder mit Unterwerfung bestraft und keiner unserer Hunde waren einfache Wesen! Fehlverhalten wurde direkt Konsequent unterbunden! Jeden Hund kann man erziehen, auch ältere Hunde die sich bereits ein Fehlverhalten angeeignet haben kann man korrigieren, es ist nur die Frage ob man die Lust hat sich mit dem Tier weiter auseinanderzusetzen was leider bei vielen Menschen nicht der Fall ist… erst ruinieren sie die Tiere, weil keine richtige Erziehung da ist, dann werden die Tiere abgeschoben und haben meist keine Chance auf ein neues Leben ! Super gemacht ehrlich!!