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Mein Hund verhält sich merkwürdig!
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#1 |
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Gast
Beiträge: n/a
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hey ich heiße jana und habe einen jackrussel mix von 1 jahr und 2 monaten ich war auch schon öfters mit ihm in hunde schulen!
Er verhält sich seit einiger Zeit total merkwürdg er rennt mir überall hinterher ich kann nix alleine machen wenn ich auch nur meine badezimmer tür zu mache oder überhuapt eine Tür sodass er mich nicht sehen kann fängt er an zu bellen und jaulen! draußen zieht er ununterbrochen an der hunde leine draußen wenn rüden vorbei komm macht er total stress wen ich besuch bekomm jault und bellt er so lange bis man ihn dazu holt er kommt immer aufs sofa gesprungen und ist total komisch auto und bahn fahren ist die hölle nur am jaulen ich bin schwanger und habe angst das mein hund total eifersüchtig wird wenn besuch kommt zwickt er den auch inne hand ich brauche dringend hilfe danke lieben gruß |
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#2 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 16.02.2010
Beiträge: 27
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Zitat:
Mehr Infos hierzu findest du bei Skinner, Theorie des instrumentellen Lernens (operantes Konditionieren). |
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#3 |
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Moderator
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hallo Jana,
diese antwort sieht zwar erschreckend aus, ist sie aber nicht. zu deinem problem: das wird wohl die flegelphase sein (Pubertät). das wichtigste ist erst mal, dass du sehr konsequent sein musst. kleine abweichung der konsequens, werden sonst sofort wieder aufgehoben und das spiel fängt von vorne an. böses faul! das hinterher laufen? er will kontrollieren. übung -> auf seinen ihm zugewiesenen platz schicken. "Platz und Bleib". weiter, ein bis zwei kleine schritte zurück für ca. 5sec., mit dem gesicht zum hund und wieder auf den hund zu. belohnen. diese 5sec. so lange verlängern, bis man schon mal ein paar schritte mehr zurückgehen und stehen bleiben kann. bei der ersten bewegung des hundes, wieder zum hund, sofort wieder auf seinen platz und bleib. belohnen/leckerchen. diese übung immer wieder, solange bis er dort auch bleibt. das kann dauern, muss aber nicht, es kommt auch auf den hund an. nach ca. 10 min mit einem lob mit leckerchen aufhöhren, die übungen 3 - 4 mal pro tag üben. wenn das funzt. die übung erweitern bzw. zu weiteren übungen. bellen beim verlassen des raumes und geschlossener tür? dies kann in deinem fall auch nur in kleinen schritten trainiert werden. übung -> ausgangsposition sollte immer -> "Platz und Bleib" sein. bist du aus dem blickfeld, darauf achten, dass der hund auf seinem platz bleibt. d.h. für sekunden wieder ins blickfeld des hundes, bei der geringsten bewegung zurück auf "Platz und Bleib". immer wieder belohnen. bellen beim klingeln? "Platz und Bleib", dann erst zurTür. auf's sofa? auf seinen platzt und bleib. auto und bahn fahren? "Platz und Bleib" ziehen an der leine? nonverbale möglichkeit mit der ich sehr gute erfahrung gemacht habe. übung -> bei spannung der leine, einfach stehen bleiben, ohne weitere aktionen, auch den hund nicht direkt ansehen. schaut er dich an (kann man im augenwinkel sehen), sofort loben/leckerchen. weiter gehen. spannung der leine, stehen bleiben. schaut er dich an, sofort wieder loben/leckerchen. sieht für andere zwar ziemlich bekloppt aus, ist aber erforderlich. spätestens nach zwei, drei tagen konsequentes training sollte dieser stress auch erledigt sein. beim treffen anderer rüden? ablenken und aufmerksamkeit des rackers einfordern, mit leckerchen und loben. wenn möglich auch die richtung ändern. dass trainierst du je einige tage, im haus wie auch beim gassi. hat dein hund erst mal verstanden, dass er sich um nichts mehr alleine kümmern muss, bleibt er auch auf seinem ihm zugewiesenen platz. es ist sinnvoll zunächst immer leckerchen dabei zu habe. die leckerchen kannst du dann narürlich wieder verringern bis du keine mehr brauchst. vor allem daran denken die futterration mit der mänge der leckerchen zu berücksichtigen. funktioniert natürlich mit trockenfutter am besten. ignorieren und sanktionieren find ich nicht so prickelnd. bringt's auch nicht wirklich, wenn der hund keine alternative bekommt. besser wäre doch, das man dem hund gar nicht erst das fehlverhalten beibringt (den hund alleine entscheiden lässt). LG escada |
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#4 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 16.02.2010
Beiträge: 27
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Anhand der wenigen Informationen über diese recht komplexe Problematik möchte ich über das Internet besser keine pauschale Ferndiagnose stellen und einfach funktionierende Allheilmethode verordnen.
Warum? Gibt es hierfür eine rationale Begründung, welche nicht auf Alltagstheorien, kaum repräsentativen Einzelbeobachtungen oder ethischen Ansichten basiert? Die Forschungsergebnisse der Lern- und Verhaltenspsychologie sind hier eindeutig und wissenschaftlich valide: Durch Sanktion sinkt die künftige Wahrscheinlichkeit von Verhalten. Durch Belohnung steigt sie. Operantes Konditionieren (diese Theorie liegt Deinen Ratschlägen zu Grunde) ist ein wenig mehr, als positives Verstärken mit einem Leckerchen, allerdings beschränken sich viele Hundefreunde darauf. Nunja. Das Bellen ist nicht gewünscht, also muss es zumindest ignoriert werden, wenn es gezeigt wird. Dies passiert schon dadurch, dass die Tür nicht geöffnet wird, wenn der Hund bellt. Andernfalls würde das nicht erwünschte Verhalten ja wieder verstärkt und dadurch gefestigt. Es macht also Sinn! Sanktion ist eine wirksame Unterstützung, allerdings gilt es zu bedenken, dass Sanktion (also negative Aufmerksamkeit) dann als Belohnung angesehen werden kann, wenn das Tier ansonsten kaum Aufmerksamkeit erfährt. Wenn der Hund ruhig hinter der Tür bleibt und dann durch Öffnen der Tür und Lob positiv verstärkt wird (wie wurde ja bereits von Escada beschrieben), kann dies bei entsprechender Konsequenz zu einer positiven Verhaltensänderung führen. Bei einem Terrier wie dem Jack Russel kann sich Erziehung allerdings etwas langwieriger gestalten, als bei einer Rasse die seit Jahrhunderten nur als Begleithund gezüchtet wird. Was soll die Alternative sein, wenn der Hund sich in einem Raum befindet und bellt weil er hinaus will? Ich gehe davon aus, dass der Hund in diesem Raum Möglichkeiten zur Beschäftigung vorfindet. Zitat:
Abschließend gilt es zu bedenken, dass bei kontinuierlicher Verstärkung (jedesmal ein Leckerchen) zwar schnell gelernt wird, allerdings bei Ausbleiben der Belohnung das gelernte Verhalten auch schnell wieder abgelegt wird. Daher sollte früh auf intermittierender Verstärkung (Leckerchen gibt es nach der Verknüpfung des Kommandos nur noch selten) übergegangen werden, denn Gelerntes bleibt dann länger aufrechterhalten, auch wenn keine Belohnung mehr erfolgt. Intermittierende Verstärkung kann gelerntes Verhalten sehr löschungsresistent machen (Beispiel Glücksspielautomaten). Kann man auch anders machen, wenn man einen Hund möchte, der nur hört, wenn man ein Leckerle in der Hand hält. Außerdem ist auch Belohnung durch negative Verstärkung ein sehr gutes ergänzendes Mittel für manche Trainingseinheiten. |
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#5 |
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Moderator
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@PT-Meister,
wir können hier natürlich keine allgemeine erziehungsmassnahmen bieten, die für alle hunde angewendet werden kann. dafür sind wir und unsere hunde zu verschieden. ich kann nur aus eigener erfahrung sagen, dass die von mir beschriebenen methoden bei meinen beiden sehr erfolgreich waren und auch noch sind. deshalb kann ich das auch empfehlen. wie gut, dass man in einem forum auch andere meinungen kennenlernen kann und sich jeder das rausfischt, was für einen selbst richtig erscheint, denn jeder hund ist nun mal anders. |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo Jana
Das Probleme hatte ich auch mit meinem Hund,er hat mich auch "kontroliert".Ich habe das Problem damit gelöst das ich ihm einen schönen gemütlichen Hundekorb besorgt habe und es ihm beigebracht das,das sein Platz ist und er da drin bleiben soll wenn ich es will.Hat viel Mühe und Geduld gebraucht aber er hat es begriffen und wir haben keine Probleme mehr damit. Gruss aus dem wilden Süden Rich |
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.08.2009
Beiträge: 250
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Jeder hat doch seine eigene Vorstellung,wie er seinen Hund erzieht.
Ist doch auch in Ordnung!! Sich hier und da Tip`s zu holen,sie umsetzen oder auch nicht,gerade wie es passt. Ich arbeite bei Bonny viel mit Leckerlis,die nach und nach gekürzt werden,klappt prima. ![]() Auch wenn ich schon zu hören bekommen habe,mein Hund wäre eine Leckerli-Suchmaschine ![]() Na und ?Wir kommen super damit klar!!Bei mir gibt es keine Schläge,Stachelhalsband oder andere Folterinstrumente ![]() Basta LG lepetit |
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#8 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 16.02.2010
Beiträge: 27
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Zitat:
![]() Wenn ein Hund nur dann gehorcht, weil der Besitzer ein Leckerchen in der Hand hat, dann weiß dieser in meinen Augen letzterer nichts, aber auch gar nichts von Erziehung,. Er hat zwar den ersten Schritt richtig gemacht, die folgenden aber vergessen. Die komplexen Theorien der Lern- und Verhaltenpsychologie werden leider durch unreflektiertes Nachplappern emotionaler Gutmenschendogmen auf "positives Verstärken mit nem Leckerle" reduziert. Viele haben hierbei weder irgendwelche Zusamenhänge verstanden, geschweige denn sich mit den Forschungen von "Skinner", "Pawlow", "Bandura" & Co je fundiert auseinander gesetzt zu haben. Intermittierende Verstärkung gewünschten Verhaltens? Sanktionierung unerwünschten Verhaltens? Arbeit mit negativer Verstärkung? Fehlanzeige! Dies wäre auch der unbequemere Weg, der Arbeit macht und fundiertes Wissen voraussetzt, aber einen wirklich wohlerzogenen und ZUVERLÄSSIGEN Hund ergibt (auch bei weniger einfach zu erziehenden Rassen)! Positves Verstärken (Leckerchen, aber auch Spiel, Lob, Streicheln etc.) _ ja natürlich! Aber zu dem permantent verabreichtem Leckerchen: Was ist wenn der Hund gesättigt ist, oder der Trieb (wegrennen, Blumentopf ausräumen, etc.) gerade stärker als das Bedürfniss auf ein Leckerchen ist (das es ja sowieso jedesmal gibt)? Wo bleibt der Anreiz immer wieder aufs Neue zu gehorchen? Jeder wie er will, stimmt. Wenn sich jeder die zu seinem Stil passende Rasse aussucht und den Hund dann kontrollieren kann, ok. Unreflektierte Gutmenschenargumente an Stelle von wissenschaftlich validen Theorien? Nein! |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.08.2009
Beiträge: 250
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Hallo PZ-Meister
Natürlich muß der Hund auch verstehen lernen,wenn etwas unerwünscht ist! Als negative Verstärkung sehe ich z.B. wenn Bonny sich zu weit von mir entfernt und nicht auf mein Rufen reagiert,gehe ich zu ihr und leine sie an. Kommt sie dagegen freiwillig zurück,bekommt sie ein Leckerli oder Streicheleinheiten. Wohlbemerkt :sie ist jetzt 17 Monate und wir sind immer noch in der Erziehungsphase.Natürlich gibt es kein permanentes Leckerligeben. Nur ,irgendwie muß ich den Hund doch auf den richtigen Weg bringen. Macht Bonny Blödsinn, z.B. im Garten buddeln,lenke ich sie ab mit einem Ball oder einem Suchspiel,so bleibe ich immer irgendwie spannend für sie und das tut unserer Bindung nur gut. Ich denke ,ich muß nicht unbedingt eine Forschungarbeit studieren um meinen Hund zu erziehen.Eine gute Hundeschule und gesunder Menschenverstand sollten reichen. LitG lepet
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#10 | |||
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Gesperrt
Registriert seit: 16.02.2010
Beiträge: 27
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Hundeschulen arbeiten mit diesen Forschungsergebnissen (wissen es manchmal aber nicht, hehe.) Besonders Hundetrainer (professionell oder ehrenamtlich) sollten das jedoch Wissen. Ich hatte Lern- und Verhaltenspsychologie im Studium und mir stellten sich die Nackenhaare auf, als ich auf dem Hundeplatz manch "Hundetrainer" erlebte, der entweder diese Grundlagen nur vom Hörensagen kannte und alles durcheinander brachte. Nett war auch der dickliche Hund einer Trainerin, der jeden, aber wirklich jeden auf dem Platz um Futter anbettelte. Gerade dann, wenn Hundehalter Geld für Beratung bezahlen, dann sollte diese wissenschaftlich fundiert sein und nicht auf Alltagsmeinungen oder Einzelerfahrungen basieren. Auf den Menschen und diverse Therapieformen übertragen ist die Kognitive (Lern-) und Verhaltenspsychologie teils recht komliziert und erfordert eine angemessene Ausbildung. Auf Tiere angewendet ist sie aber nicht allzu schwer zu verstehen, diese Mühe kann man durchaus von Hundetrainern oder in einem seriösen Forum erwarten. |
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.08.2009
Beiträge: 250
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![]() O.K. Indirekte Bestrafung und negative Verstärkung habe ich falsch verstanden. Trotzdem bin ich der Meinung meinen Hund gut erziehen zu können ohne auf Forschungsergebnisse zurück zu greifen .Dies würde ich vielleicht machen,wenn ich einen Gebrauchshund oder einen ,mir kräftemäßig überlegenen Hund halten würde.Lese deine Beiträge trotzdem gerne,man lernt ja nie aus LG lepetit
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#13 |
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Gesperrt
Registriert seit: 16.02.2010
Beiträge: 27
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@ LePetit: Musst du ja auch nicht, wenn es läuft, dann läufts. Das Prinzip ist aber einfach, wird meist unbewusst angewandt:
Belohnung steigert Wahrscheinlichkeit für Verhaltenswiederholung: A. Positives Verstärken = etwas angenehmes geben. B. Negatives Verstärken = etwas unangenehmes wegnehmen. Bestrafung senkt Wahrscheinlichkeit für Verhaltenswiederholung: A. Direkt: Etwas unangenehmes folgen lassen. B. Indirekt: Etwas angenehmes wegnehmen. Und weil es so einfach ist, fand ich das pauschale, unreflektierte Ablehnen von Sanktionen oder ignorieren (mit dem Zwecke des Vermeidens von unbewusstem belohnen) recht unsinnig und wenig fundiert. Daher wollte ich diesen Thread mal mit etwas Hintergrundwissen aufpeppen. Nochmal: Sanktion muss nicht Gewalt sein, viele beschränken das fälschlicher Weise auf diese Gleichung! Außerdem lässt sich auch der Gewaltbegriff wieder differnzieren.....aber nicht um 01:00. Aber zu der Anfangsfrage. Klar kann man ein paar Tipps geben, wie der Hund Grundkommandos lernt. Doch das ganze Problem mal eben mit der Flegelphase zu erklären erscheint mir etwas zu eindimensional. Janas Fragestellung lässt die Grenzen der Möglichkeiten eines Internetforums deutlich werden. Denn weder das Verhalten des Hundes noch wichtige Faktoren wie Bindung, Rangordnung, Ängste, Auftreten der Besitzerin lassen sich virtuell beobachten. Außerdem sind die von ihr gegebenen Infos recht dürftig. Wie siehts eigentlich mit der Sozialisierung des Hundes aus? Was heißt "schon öfter in Hundeschulen". Warum gleich mehrere davon? Ich würde mich an ihrer Stelle an einen Hundetrainer wenden, der sich zurecht mit diesem Titel schmückt und das Problem in der echten Welt angehen. |
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