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TASSO warnt vor angeblichen Welpen aus Kamerun
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#1 |
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Moderator
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Sie finden sich in aller Regel in kostenlosen Online-Anzeigenbörsen: Anbieter angeblicher Welpen zum Nulltarif, für die lediglich der Transport nach Deutschland bezahlt werden müsse. Denn die süßen Hundekinder – überwiegend sehr kleiner Rassen wie Chihuahuas oder Yorkshire-Terrier – wären in Kamerun zu Hause. Für 100 bis 200 Euro könne man sie aber einfliegen lassen. Ein Schnäppchen angesichts der Preise, die normalerweise für reinrassige Tiere genannt werden …
Was viele nach wie vor nicht wissen: Diese Tiere existieren gar nicht! "Das Internet ist voll von Berichten abgezockter Hundeliebhaber", berichtet Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. "Denn hinter den in sehr schlechtem Deutsch abgefassten Anzeigen stecken Betrüger, die nicht nur auf die Vorauszahlung der angeblichen Flugkosten bestehen, sondern anschließend auch noch mit frei erfundenen Zoll- und Tierarztkosten oder mit Beträgen für die Anschaffung einer speziellen Transportbox zur Kasse bitten." Das üblicherweise per anonymem Bargeldtransfer überwiesene Geld sei auf jeden Fall weg, sagt McCreight, die Chancen auf Wiederbeschaffung gingen gegen Null. Das bestätigt Katja S. aus Bremerhaven: "Mein Mann und ich haben uns so sehr einen Yorkshire-Welpen gewünscht, hatten aber dafür leider nicht das nötige Geld. Dann sahen wir diese Anzeige in einem Online-Portal." Lediglich 150 Euro sollte die 32-Jährige zahlen, für die Flugkosten von Kamerun nach Deutschland. "Ich habe das Geld angewiesen. Doch dann kam ein paar Tage später eine E-Mail, dass der Welpe auf einem französischen Flughagen festsäße", erzählt Katja S. "Ich müsste sofort Geld für eine Flugtransportbox einzahlen, so 600 bis 1200 Euro, ansonsten könne der Welpe nicht transportiert werden." Als die Hundeliebhaberin weder antwortete noch zahlte, folgte eine weitere Mail aus Kamerun. "In der drohte man mir mit horrenden Kosten für die Unterbringung auf dem Flughafen." Katja S. kam die Sache inzwischen sehr verdächtig vor, sie reagierte nicht. Und der Kameruner Abzocker lies auch nichts mehr von sich hören. Ann-Kathrin Fries, TASSO-Rechtsexpertin mit Anwaltskanzlei in Wesseling, rät jedem, der im Internet auf Angebote für Kamerun-Welpen stößt, den Betreiber der Webseiten zu kontaktieren und um Löschung zu bitten. "Die großen Anzeigenportale kennen das Problem oft schon", sagt sie. "Die reagieren denn auch schnell mit dem Entfernen. Aber hin und wieder gelingt es den Abzockern, sich bei kleineren Börsen einzuschleichen." Angeboten zu kostenlosen Welpen sollte man ohnehin mit großer Skepsis begegnen, rät die Rechtsexpertin: "Meist hat die Sache einen Haken, der ganz schön ins Geld gehen kann."
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Geändert von escada (05.07.2011 um 21:33 Uhr) |
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#2 |
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Neuer Benutzer
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Jep!
Eine Freundin von mir wäre da auch fast reingefallen. Sie wollte sich ein Chihauha Welpe ins Haus holen. Im Internet hat sie einen Welpen gefunden in dem sie sich sofort verliebte. Sie schrieb dort eine E mail. Bekam auch eine zurück. Doch diese machte sie sehr stutzig. Da in der mail laufer rechtschreib und grammatik fehler waren. Sie wollte sicher gehen und zeigte mir die Mail. ich habe ihr sofort davon abgeraten da dadrin ach stand das die zur zeit in deutschland sind aber in zwei tagen nach Kamerun Fahren und von dort sollte der welpe dann geschickt werden. Blos finger weg von solchen anzeigen ! |
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#3 |
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Moderator
Registriert seit: 28.09.2010
Beiträge: 990
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und was sagt uns das?
hunde wird nicht über internet gekauft!!!!!! sonst in tierheim,zahlreiche organization für not hunde,wie zum beispiel-neufundlander in not-von frau braband.....oder einfach bei zühter
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Gogo & Josef |
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
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ich selbst wäre auch beinahe auf so ne anzeige herein gefallen! ich wollte zu erst auch einen chihuahuawelpen haben der 100€ kosten sollte aus kamerun. hab ne ganze weile nur emails geschrieben und immer geschrieben das ich erst den hund haben will und dann bezahlen würde. da kam dann ne email zurück in der stand, das das so nicht gehen würde, da der welpe ja ins flugzeug muss und das mus ja bezahlt werden. da hab ich dann nicht mehr geantwortet. ich wusste schon nach der ersten email die ich bekam das da was nicht stimmte, aber ich wollte mal sehen wie weit die gehen würden um an ihr geld zu kommen :-)
pino habe ich ja auch im internet gefunden und gleich bei der züchterin angerufen. am gleichen tag konnte ich dann noch vorbei kommen, ihn und auch seine mutti ansehen. seinen papa habe ich auch gesehen, denn der wohnte ja nur zwei häuser weiter :-) die anzeige habe ich dem betreiber der kleinanzeigenseite auch gleich darauf gemeldet und sie war den tag dann auch schon raus genommen worden. bloss so etwas gleich dem seitenbetreiber melden!
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Das mir der Hund das liebste sei, sagst du Mensch sei Sünde. Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde! -Franz von Assisi |
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