Cairn Terrier

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Cairn Terrier
Herkunftsland:
Grossbritannien

FCI-Nummer:
3.2 / 4

Schulterhöhe:
Hündinnen+Rüden: 28 – 31 cm

Gewicht:
Hündinnen+Rüden: 6-7,5 kg

Fell:
harsch, nicht dratig, wetterfest, Unterfell weich und dicht.

Ursprung:
Der Cairn Terrier kommt aus der Gegend der Skyinseln. Er wurde um 1490 das 1. mal beschrieben als kleiner, robuster Niederwildjäger, der auch um Haus und Hof die Nager in Schach hielt. Die einzelnen Mc – Clans haben je nach Geschmack die verschiedenen Farben gezogen. Deinen heutigen eigenen Rassenamen hat er erst 1910 erhalten. Heute wird er als Ursprung der meisten niederläufigen Terrier eingestuft.

Wesen:
freudig, lebhaft, aber nicht hyperaktiv, geduldiger Spielgefährte für Kinder, gut auszubilden für Sport und ein treuer Begleiter.

Vielen Dank für den Rassestandard des Cairn Terrier an Silke von: http://www.cairn-lichtenau.de/

Galerie:

 

Beschreibung eines Besitzers:

Der Cairn Terrier

Geschichte
Der Cairn Terrier in seinen Ursprüngen wird schon in Berichten im Mittelalter als kleiner, rauher und schneidiger Terrier festgehalten. Er entstand zur damaligen Zeit im Schottischen Hochland, zusammen mit den Rassen Skye Terrier, West Highland White Terrier und dem Scottish Terrier. Zu diesen hat er auch heute noch große Parallelen. Im Jahre 1911 wurde er als letzter diese Schottischen Rassen offiziell anerkannt. In seiner Heimat wurde der kleine Terrier als schneidiger Jagdgebrauchshund gehalten, der vor allem in der Arbeit im Bau hilfreich war. Daher stammt auch sein Name, denn „Cairn“ bedeutet soviel wie Stein bzw. Steinhaufen. Und das war auch sein Arbeitsbereich, die Zwischenräume im Geröll und den Steinhaufen des Schottischen Hochlandes. Dort verfolgte der harte Geselle Otter, Dachs, Fuchs und anderes Raubzeug. Diese sollte er jagen und töten und auch daher kam seine sprichwörtliche Raubzeugschärfe. Außerdem war er auch auf den Bauernhöfen zur Mäuse- und Rattenbekämpfung da. Farblich war und ist der Cairn perfekt seinem Arbeitsumfeld angepasst, was aber auch ein Nachteil war, wenn der Jäger das Wild nicht vom Hund unterscheiden konnte. So entstand auch der weisse Westie, welcher besser zu unterscheiden war. Dazu aber mehr im Rassebericht „Der Westie“.

Charakter

Der Cairn ist heute ein aufgeweckter und aktiver Geselle. Er ist noch sehr urwüchsig, hart, rauhbeinig und in seinem Wesen erhalten. Er ist stehts fröhlich und lustig, hat viel Sinn für Humor und ist ein sehr kreativer und selbstdenkender Hund. Er besitzt viel Mut und hat ein großes Maß an Selbstbewusstsein. Der Cairn ist sehr aktiv und möchte beschäftigt sein. Er ist ein echter Denker und möchte gerne mit seinem Herrn zusammen arbeiten. Er ist trotz seiner Härte und seiner immer noch vorhandenen Raubzeugschärfe ein fröhlicher, netter und aufgeschlossener Familienhund. Er ist stehts offen und sehr kinderfreundlich, wenn man ihn vom Welpenalter an konsequent aber liebevoll erzieht. Denn sonst kann er sich leicht mit seinem überaus vorhandenen Charme und Witz und ein bisschen Starrsinn zum Familienoberhaupt aufschwingen. Man kann ihn als aktiven, spaßigen Allrounder im Naturlook bezeichnen, der sich gut als Jagdhund aber auch als Familienhund eignet.

Pflege und Beschäftigung:

Der Cairn hat ein raues und wetterfestes Fell. Es muss mindestens zwei bis drei mal pro Jahr mit der Hand komplett ausgezupft werden und rund zwei mal die Woche mit einer festen Metallbürste durchgekämmt werden.

Das auszupfen der losen, abgestorbenen Haare ist wichtig und schmerzfrei, da sie nur noch lose, in der obersten Hautschicht sitzen. Es ist wichtig, da es den Hund immer gepflegt aussehen lässt und ihm mehr Wohlbefinden verschafft. Außerdem ist ein immer korrekt gezupftes, raues Fell wetterbeständiger und schmutzabweisend. Denn der Cairn darf nur im Notfall gebadet werden und wenn, mit einem rückfettenden Shampoo, da sonst die natürliche Haarstruktur kaputt geht.
Der Cairn darf nie frisiert aussehen, sondern immer natürlich und urig. Jedoch auch nicht zottelig oder ungepflegt.

Er braucht außerdem viel Beschäftigung, die ihn sowohl geistig als auch körperlich fordert. Er ist mit seiner Größe und seinem Arbeitswillen durchaus für viele Sportarten wie Obedience, Agillity, THS, Dogdancing, Frisbee usw. geeignet. Was auch immer, es muss etwas geboten werden für das kleine aber willensstarke Powerpaket und Energiebündel.

Aussehen und Standard:

Der Cairn ist ein zottiger Niederläufer der zur Klasse der Terrier gezählt wird. Er hat eine Größe von rund 28cm bis 31cm und ein Gewicht von etwa 6kg bis 8kg. Er hat einen schwarzen Nasenspiegel, einen kurzen und kräftigen Fang und recht große Zähne im Vergleich zur Körpergröße. Seine Ohren stehen aufrecht, nach vorne gerichtet, spitz und aufmerksam getragen. Seine Augen sind dunkel, mittelgroß und weit von einander stehend. Er hat einen kräftigen und gut ausgeprägten Stop, der seinem Gesicht letztlich auch den frechen, aufmerksamen und verschmitzten Blick verleiht.

Der Hals muss muskulös, gut aufgesetzt und kräftig sein.
Er darf nicht zu kurz sein aber auch nicht überstreckt wirken. Der Cairn hat einen geraden, kräftigen und mittellangen Rücken. Er hat gut gesetzte, kräftige und geschmeidige Lenden. Eine gut gewölbte Brust und weit nach hinten reichende Rippen. Seine Rute muss dem Körper angemessen lang sein, aufrecht und freudig getragen. Die korrekte Trageposition hängt beim Cairn stark von der korrekten Position des Beckens ab.

Der Cairn hat kräftige, gerade Läufe, die gut bemuskelt sind und viel Kraft und Schub liefern. So hat er freie, fließende und raumgreifende Bewegungen. Die von der Hinterhand mit viel Schwung nach vorne bewegt werden. Die geraden kräftigen Vorderläufe nehmen diesen Schwung auf und lassen die Bewegung frei, fröhlich und leicht spielend aussehen.

Nie jedoch darf er stelzig, steif oder beengt in seiner Bewegung wirken. Sein Haarkleid ist von großer Bedeutung, es ist doppelt, wetterfest, harsch und drahtig. Es wird mit den Fingern ausgezupft und sollte nie frisiert wirken. Der Cairn muss natürlich und urig aussehen aber nicht zottelig und ungepflegt. Den Cairn gibt es in den Farben, Creme, Weizenfarben, Rot, Grau oder fast Schwarz. Bei jeder Farbe ist eine Stromung erlaubt. Typisch sind außerdem die dunklen Abzeichen an Ohren und Fang.

Schwarz, Weiss oder Tan Zeichnungen sind nicht erlaubt.

Besten Dank für diesen Bericht an: Holy-Stones

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