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Herkunftsland:
Deutschland
FCI-Nummer:
7.1 / 99
Schulterhöhe:
Rüden : 59 bis 70 cm (Idealmasse: 62 – 67 cm)
Hündinnen : 57 bis 65 cm (Idealmasse: 59 – 63 cm).
Gewicht:
Rüden : ca. 30 bis 40 kg,
Hündinnen : ca. 25 bis 35 kg.
Fell:
Kurzhaar:
Kurzes (aber länger und dichter als bei den meisten vergleichbaren Hunderassen), kräftiges, sehr dichtes, glatt anliegendes Deckhaar. Ohne oder mit geringer Unterwolle.
Langhaar:
Weiches, langes Deckhaar mit oder ohne Unterwolle. Glatt oder leicht wellig. Haar am Behangansatz lang überfallend. An den Behangspitzen ist samtartiges Haar zulässig. Haarlängen an den Seiten 3 – 5 cm, an der Halsunterseite, der Vorbrust und am Bauch meist etwas länger. Gute Federn und Hosen, jedoch nach unten weniger lang. Rute mit guter Fahne. Zwischenzehenraum behaart. Kopfbehaarung weniger lang. Stockhaarähnliche Behaarung mit mittellangem, dichtem und gut anliegendem Deckhaar, dichter Unterwolle und mäßig ausgebildeten Federn und Hosen kommt bei mischerbigen Hunden gelegentlich vor.
Farben:
Silber-, reh- oder mausgrau sowie Übergänge zwischen diesen Farbtönen. Kopf und Behänge meist etwas heller. Weiße Abzeichen sind nur in geringem Mass an der Brust und an den Zehen zulässig. Gelegentlich über der Rückenmitte ein mehr oder weniger gut ausgeprägter dunkler “Aalstrich”. Hunde mit ausgesprochen rot-gelbem Brand dürfen höchstens den Formwert gut erhalten. Brauner Brand ist ein schwerer Fehler.
Haltung:
Der Weimaraner galt früher als “Försterhund”, dies wegen seines recht ausgeprägten Schutztriebes. Aus diesem Grund wird die Rasse auch nicht für Anfänger empfohlen. Die Erziehung und Ausbildung erfordert ein hohes Mass an Konsequenz und Durchsetzungsvermögen. Vor der Anschaffung ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Eigenarten der Rasse unabdingbar. Nicht selten landen Weimaraner, ebenso wie andere reine Jagdhundrassen, ansonsten als Problemhunde im Tierheim. Wer sich jedoch intensiv mit dem Hund beschäftigt, ihm sowohl geügend Auslauf, als auch Zuneigung zukommen lässt, dem zahlt der Weimaraner dies durch absolute Hörigkeit und Liebe zurück. Auch das Fähren als Haushund stellt dann absolut kein Problem dar.
Wesen/Erziehung:
Vielseitiger, wesensfester und passionierter Jagdgebrauchshund mit systematischer und ausdauernder Suche, jedoch nicht Übermässig temperamentvoll. Raubzeug- und wildscharf; auch wachsam, jedoch nicht aggressiv. Zuverlässig im Vorstehen und in der Wasserarbeit. Bemerkenswerte Neigung zur Arbeit nach dem Schuss.
#Galerie:
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