brauchen dringend hilfe

jummibaerchen88

Neues Mitglied
hallo liebe Leute
ich hoffe ich bin hier richtig und man kann mir helfen....
wir haben uns einen hund (1 1/2 jahre ) zugelegt
wir sind jetzt die 3ten besitzer... unser kleine hatte eine schrecklich Vergangenheit
er würde geschlagen, man hatte ihn versucht zu ertrinken, er hatte so gut wie kaum kontakt zu anderen menschen und tieren u.v.m

bepfehle kannte er auch keine, wir haben ihn jetzt ca 8 wochen und er kann schon ein paar bepfehle befolgen :)

mittlerweile lässt er sich von anderen hunde beschnüffeln nur rüden sind ihn nich so geheuer

wie schaffen wir es das er nich mehr soviel angst vor anderen menschen hat?
wenn wir ihn alleine lassen muss wegen arbeit jammert er durchgehen ( aussagen von unseren Nachbarn ) vielleicht mal ca 30 minuten ruhe...

ich habe überlegt das wir uns vielleicht einen 2ten hund holen das er nicht mehr so alleine ist, wäre das vielleicht eine idee.
würde es vorher mit einen bekannten hund ausprobieren wollen.
ich möchte unseren kleinen (Mischling) nicht deswegen weg geben müssen glaube er hat schon zu viel durch in seinen jungen alter und wir lieben den kleinen racker :)

was würdet ihr uns raten?

vielen dank schon mal
 

franka

Foren-Guru
hallo dir, ich hoffe nicht, das ihr den kleinen kerl wieder abgebt...denn auch das jammern bekommt man in den griff.
wie lange ist er oder sie allein wenn ihr auf arbeit seid? vileicht habt ihr einen nachbarn, der mal nachschauen kann, oder auch mal eine runde laufen kann mit ihm? denn wenn er über stund allein ist, ihr ihn grade mal 8 wochen habt, hat er definitiv verlustängste!
nehmt euch viel zeit für ihn, an wochenende könnt ihr das alleinsein proben. powert ihn aus, lasst ihn dann daheim ablegen in seinem körbchen oder ecke und geht immer wieder in ein andres zimmer, er wirds satt haben euch ständig zu verfolgen, haltet euch ein wenig im andren raum auf, dann abstände grösser werden lassen, müll runter bringen etc. dann mal einen kleinen einkauf regeln, immer neu belohnen wenns funktioniert hat, lobt ihn ohne ende...
habt geduld, er ist ja noch nicht lange bei euch.
 

storbi

Foren-Guru
Ich denke wie Franka es beschrieben hat, würde ich es auch machen.
Das geht nur in ganz kleinen Schritten.Nicht den Kopf hängen lassen,wenn es mal kleine Rückschritte gibt.Ich habe genau das selbe Problem mit allein lassen gehabt.
Mein kleiner wurde vermutlich auch mißhandelt,wurde mir in der Hundeschule gesagt.Er ist generell mißtrauisch Fremden gegenüber und braucht lange bis ihn jemand mal anfassen darf.Den Menschen muss er schon sehr oft getroffen haben und sich liebevoll um ihn bemüht haben.Normal wird er wohl ,sorry das ich das sagen muss,wohl nie,aber dafür wirst du nie einen dankbareren Hund bekommen,was Liebe und Treue angeht.Ich spreche da aus Erfahrung,hatte schon einen Welpen und ein Tierheim Hund mit guter Vorhaltung.Haben mich alle abgöttisch geliebt,aber Lucky toppt sie alle mit seiner Anhänglichkeit.Da ich immer mit ihm zusammen bin und Herrchen arbeitet und auch nicht danach immer die große Lust auf`s spielen und gassi gehen hat,bin ich seine Hauptperson.Was Frauchen darum sagt ist oberstes Gebot,da gibt es kein wenn und aber.Bei Herrchen werden Befehle manchmal nur schleppend angenommen.(Liegt auch etwas an der Konsequenz)
Ihm Sicherheit geben, ist das wichtigste,was du erreichen musst.
Dann verliert er seine Angst und kommt besser mit dem Alltag zurecht.
Ich wünsche dir viel,viel Glück und deinem Kleinen,das er noch viele Jahre ein schönes Zuhause bei euch hat.
Übrigens ich gehe seit einiger Zeit zu einer Hundeschule und da habe ich noch viele, mir bis dahin unbekannte Dinge gelernt,im Umgang mit meinem kleinen gestörten Lump.
Storbi
 

LaPe123

Aktives Mitglied
Mein Hund Pepe, der kürzlich leider verstorben ist, hatte das Problem mit der Menschen angst auch, er war ein Rumänischer Straßenhund und saß schon in der Tötungsstation, wurde dann aber zum Glück doch Gerettet. Es hat lange gedauert bis er keine Angst mehr (bzw. keine so große Angst) mehr hatte. Ich habe es immer so gemacht, das ich auf die Person zugegangen bin, vor der Pepe angst hatte, und habe sie gefragt ob ich (so doof das jetzt auch klingt) seinen Schuh 'streicheln' darf, wenn Pepe sich dann beruhigt hat, hat er ein Leckerie vom Schuh gefressen, am besten ist es wenn der Mensch dem der Schuh gehört sich kaum bewegt und nichts sagt, danach kann aber auch er dem Hund ein Leckerli geben. Bei Pepe hat das sehr gut geklappt. Aber natürlich gehört dazu auch der Wille, den es ist zugegeben nicht immer einfach fremde menschen anzusprechen und zu fragen ob deren Schuh streicheln darf, aber was tut man nicht alles für den Hund :)

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen, viel Spaß :)
 

Sanny

Mitglied
Hallo!

Ich würde in so einem Fall immer zum Besuch einer guten Hundeschule raten.
Hunde mit Vergangenheit sind aus der Ferne immer schlecht zu beurteilen.

In jedem Fall würde ich euch davon abraten einen Zweithund anzuschaffen bevor ihr die Probleme mit dem ersten Hund nicht im Griff habt.
Das Verhalten des Ersthundes könnte auf den Neuling abfärben und noch viel mehr unerwünschte Dinge können passieren.

Grüße
Sanny
 

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