Französische Bulldogge ins Tierheim?

violagirl

Mitglied
Hallo Freunde,
Mein Forenname ist Viola, bin noch ziemlich jung und ganz frisch im Forum, daher konnte ich jetzt nicht sofort beurteilen in welchen Bereich mein Anliegen gehört, bitte einfach verschieben. :)
Nun zur Frage: Im Bekanntenkreis gibt es jemanden, der eine Französische Bulldogge hat und sie über alles liebt, nun hat er aber seinen Job verloren und es fällt ihm schwer von so wenig Arbeitslosengeld zu leben. Muss er jetzt trotzdem seine Französische Bulldogge ins Heim schicken??
Antworten wären hilfreich. LG
 

Gina84

Mitglied
Hi Viola,

das wäre ja echt schade, wenn er seinen Liebling abgeben muss, weil er ihn sich finanziell nicht mehr leisten kann :(
Gibt es keine andere Möglichkeit? Könnten nicht Freunde oder die Familie den Hund zeitweise übernehmen oder sogar du?
Der Bekannte könnte sich vielleicht sehr ärgern und sehr traurig sein, wenn er wieder einen Job und damit auch das Geld hat, aber dafür seinen Vierbeiner nicht mehr...
 

Scanny

Alter Hase
In unserer Stadt gibt es eine Tiertafel.
Vielleicht gibt es so etwas auch dort, wo ihr wohnt.

Da kann man sich Futter für sein Haustier holen wenn man in finanzielle Not gerät.
Auch tierarztkosten werden bei uns teilweise übernommen.

Ansonsten könnte man sich mal im Tierheim oder bei Tierschutzvereinen im Internet informieren, ob es da Hilfsprojekte gibt.
Sowas wie Tierpatenschaften oder so.
ich meine, so viel frisst eine franz. bulldogge ja auch nicht am Tag? Haftpflicht und Steuer sind ja eher langfristige Beträge? zumindest bei uns - vielleicht hat der Bekannte bis dahin ja auch shcon wieder Arbeit.

tierarzt könnte schwierig werden. Da muss man dann hoffen dass in der Zeit nix schlimmes passiert.
Einen notgroschen sollte man ja im fall der Fälle (für Not-OPs oder so) eh parat haben - aber ich weiß nicht ob das Amt da ran geht wenn man Arbeitslosengeld bezieht? (also, ob man das erstmal aufbrauchen muss bevor man vom Staat geld bekommt)

Ansonsten - bei viel Freier Zeit während der Arbeitslosigkeit, würde ich für ein kleines Gehalt ein wenig Hundesitting anbieten.
Bei 10 euro für 3 Tage oder so, fällt das meines Wissens auch nicht unter Schwarzarbeit. Und so kann man zumindest gut die Futterkosten rein holen.

ansonsten würde ich wohl versuchen "zweitrangige" Dinge zu verkaufen damit ich meinen Hund nicht abgeben muss.
Sowas wie Großbildfernseher, Spielkonsolen, das neueste Handy, kaffeemaschine etc. (Da muss halt jeder selber gucken was für ihn entbehrlich ist)

Ich denke, wenn man will, dann findet sich ein Weg - auch bei Arbeitslosigkeit.
Zumindest in den allermeisten Fällen.
 
Nein. Da er das Tier bereits vor seiner Arbeitslosigkeit hatte, darf er es auch behalten. Zumindest ist das hier so.
Er kann sogar einen Antrag auf Hundesteuerbefreiung stellen.
 

Gina84

Mitglied
Echt gute Ideen @Rolf ! :)
Das mit der Tiertafel ist ne tolle Sache!

Und es stimmt: Einige Gemeinde können auf Antrag von der Hundesteuer befreien! Bei franz. Bulldoggen kann die ja manchmal recht hoch ausfallen

vielleicht reichen die Tiertafel und die weggefallene Steuer dann schon aus, damit sich der Bekannte seinen Hund dann noch leisten kann.. berichte doch gerne weiter @violagirl :) Ich drücke die Daumen!!!
 

Rolf

Mod-Admin
Teammitglied
Hallo Gina84, das mit der Tiertafel kam von Scanny, nicht von mir. Ha, da hast Du mich mit fremden Federn geschmückt. Dennoch - danke für Deine freundlichen Worte.
 

violagirl

Mitglied
In unserer Stadt gibt es eine Tiertafel.
Vielleicht gibt es so etwas auch dort, wo ihr wohnt.

Da kann man sich Futter für sein Haustier holen wenn man in finanzielle Not gerät.
Auch tierarztkosten werden bei uns teilweise übernommen.

Ansonsten könnte man sich mal im Tierheim oder bei Tierschutzvereinen im Internet informieren, ob es da Hilfsprojekte gibt.
Sowas wie Tierpatenschaften oder so.
ich meine, so viel frisst eine franz. bulldogge ja auch nicht am Tag? Haftpflicht und Steuer sind ja eher langfristige Beträge? zumindest bei uns - vielleicht hat der Bekannte bis dahin ja auch shcon wieder Arbeit.

tierarzt könnte schwierig werden. Da muss man dann hoffen dass in der Zeit nix schlimmes passiert.
Einen notgroschen sollte man ja im fall der Fälle (für Not-OPs oder so) eh parat haben - aber ich weiß nicht ob das Amt da ran geht wenn man Arbeitslosengeld bezieht? (also, ob man das erstmal aufbrauchen muss bevor man vom Staat geld bekommt)

Ansonsten - bei viel Freier Zeit während der Arbeitslosigkeit, würde ich für ein kleines Gehalt ein wenig Hundesitting anbieten.
Bei 10 euro für 3 Tage oder so, fällt das meines Wissens auch nicht unter Schwarzarbeit. Und so kann man zumindest gut die Futterkosten rein holen.

ansonsten würde ich wohl versuchen "zweitrangige" Dinge zu verkaufen damit ich meinen Hund nicht abgeben muss.
Sowas wie Großbildfernseher, Spielkonsolen, das neueste Handy, kaffeemaschine etc. (Da muss halt jeder selber gucken was für ihn entbehrlich ist)

Ich denke, wenn man will, dann findet sich ein Weg - auch bei Arbeitslosigkeit.
Zumindest in den allermeisten Fällen.
Danke für den tollen Hinweis. An die Tiertafel hätte ich nicht gedacht. Es ist super sowas in der Nähe zu haben.
 

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