Frustriert mit angeheiratetem Jack Russell - Bitte um Ratschläge

Wuslie

Altbekanntes Mitglied
jacko: Du bist gemein :p
Ich will meinen Hund auch eeeendlich haben ;( Sie hat schon einen Namen von uns bekommen *-*

Gut, nun aber zurück zum Thema, vllt kann man das andere hier rauslassen :)

Hast du noch Fragen Rascal? Ist estwas unklar? Wir helfen wirklich gerne, sodass das Hund-Menschen-Leben gut klappen kann :)
 

jacko

Gesperrt
Wuslie, ich bin klein und gemein !
Das ndere rauslassen, glaube das ist irgendwie schlecht, denn wohin und dann suchen ?
Aber bin schnell fertig.
Es ist tatsächlich so, ich schreibe häufig mit Tablet, die Marke nur über PN,
dachte immer ich bin der Doof nä dat Dingen spinnt, einstellen kann ich gar nichts oder nicht viel,diese Einstellungen bleiben aber nicht, ist so al mußt Du Hundchen jeden Tag neu erziehen !
Dann kommen noch die Würste, mein die dicken Finger, ist so als würde ein Mastino Klavier spielen, dazu die alten kurzsichtigen Augen - wie Maulwurf beim pokern.
Ich gelobe Besserung - als vorläufige Strafe - drei Tage Futterendzug, wobei würde locker 30 Tage überstehen.
Und jetzt ab ins Körbchen, brauche meinen Schönheitsschlaf und meine Bitte an ALLE wird etwas nicht verstanden,sofort kopieren und zurück damit, bin bestimmt nicht beleidigt
Rudi
 

Lucy

Foren-Guru
So Leute, da wir bis jetzt noch keinen weiteren Kommentar von Rascal zu den wirklich wertvollen Tipps bekommen haben, gehe ich davon aus, dies ist wirklich ein Fake ist oder aber dieser Person sitzt jetzt völlig perplex davor, weil "Hund" doch so einige Ansprüche erfüllt haben möchte.
Sollte diese Story wirklich wahr sein, dann glaube ich nicht, das es sich um einen verwöhnten Fratz handelt. Eher für ein völlig vernachlässigtes Kerlchen das nur um ein wenig Aufmerksamkeit bettelt. Scheinbar bekommt er ja nur bei extremen Fehlverhalten etwas Aufmerksamkeit. Ist ja wohl klar, das er das dann auch nach Möglichkeit nutzt. Da der Schreiber nicht mal Ansatzweise durch genaue Beobachtung erkannt hat, warum sich sein Tier so verhält, halte ich eine Abgabe unbedingt für nötig. Auch sollte diese Person in Zukunft Abstand davon nehmen, sich überhaupt ein Tier anzuschaffen.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
 

Isabel

Foren-Guru
Jetzt sind wir schon 3, die an Fake dachten. Ich habe mir nur nicht vorstellen können, daß jemand einen so langen Beitrag schreibt, nur um die Mitglieder eines Hundeforums auf den Arm nehmen zu können.....

Allerdings würde ich auch verstehen, wenn sich Elisabeth hier nicht mehr meldet, weil wir doch auch ziemlich unvermißverständlich mitgeteilt haben, daß es nicht der Hund das Problem ist. Ich hoffe dennoch, daß sie es gelesen hat und einige Anregungen mitnehmen kann. Daß die Beiden ohne professionelle Hilfe in der Lage sind, der Probleme, die ihnen der Hund macht, Herr zu werden, glaube ich allerdings auch nicht. Das würde eine radikale Änderung ihrer Lebensweise voraussetzen. Der Hund "funktioniert" mal eben nicht "nebenbei". Auf einen Hund muß man sich einlassen, ihn wollen. Gerade die Rasse Jack Russel scheint mir da sehr betroffen, niedlich, charmant, agil. Wie viel "Arbeit" dahinter steckt, wissen viele Menschen nicht.
 

Rolf

Mod-Admin
Teammitglied
Pst, Isabel, wir sind schon zu viert, die sich einig sind, dass es besser wäre, den Jack Russel in kompetente Hände abzugeben. Ihr habt so schöne Formulierungen gefunden und da bin ich ganz bei Euch.
 

jacko

Gesperrt
jacko:
Hast du noch Fragen Rascal? Ist estwas unklar? Wir helfen wirklich gerne, sodass das Hund-Menschen-Leben gut klappen kann :)
Schönen Guten Tag,
endlich zu Hause, heute war O....... Tag, was das genau ist, nur wenn Wuslie das wissen will ( oder andere, die auch in diesem Thread mitarbeiten ):
Meine Mazda hatte ein Date, mit dem schlanken rotgelockten Glatzkopf, der einen gewaltigen Schmerbauch sein Eigen nennt, es hat was länger gedauert- in der KFZ Werkstatt, bin derweil etwas Bahn gefahren.
Wenn die erst Montag streiken wollen, dann haben sie heute dafür geübt !
OTag sagte es !

Zuerst gemein lächle, noch ca. 14 Std , 17 bis zur "Taufe" 20 bis zum Einzug !
Du hast Dir eine Menge Arbeit gemacht Wuslie , nicht umsonst ich glaube hier sind noch mehr außer ich dafür dankbar !
Ich habe ein persönliches Anliegen im unmittelbaren Zusammenhang mit Hunden und Rudelverhalten schlechthin und weil Wuslie eh " Langeweile "
hat möchte ich in erster Linie sie ansprechen, es wird mir keiner böse sein ? Und klaro nehrere Meinungen sind nie verkehrt !
Frage
Carlo Cocker, Bauhund und Begleiter
( Passiert , vor ca.5 Jahren bekam ich abends gegen 20 Uhr eine unmißverständliche Einladung, in Form eines rot weißen Autos, daß offensichtlich mit defekter Hupe ? hier vor meiner Türe hielt.
Rot weiße Wesen kamen ins Haus ! Carlo machte einen Riesenaufstand, er war sonst immer wie sein Herrchen - der friedlichste und ruhigste " der Welt" Carlo mußte ins Esszimmer gesperrt werden !
Herrchen war dann mal eben 5 Monate weg.
Es kam der Tag der Entlassung, Herrchen durfte schon raus, es war saukalt und hatte ordentlich geschneit, Carlo durfte mit, einige Sachen vorab holen.
Und jetzt , ich habe immer an den Kerl gedacht, mir immer vorgestellt was wird wenn ?
Carlo zum Schaf mutiert , ich hatte ihn sonst immer selber geschoren.
Er kommt mit Frau und Sohn zum Eingang, ich auch, dann --- nichts, er schuppelz kurz an meiner Hand macht pffft und weg !
Ich war - enttäuscht ! nicht böse o.ä.)
Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht ob dieses Verhalten richtig im Hundesinn war/ ist.
Ich mache mir auch Gedanken, ob sich dies wiederholen könnte, denn die Jüngsten sind Frau und Herrchen nicht mehr!
Und warum ist das so? ich glaube das ist eine Art Selbstschutz, nur wenn ich lese das Hunde nichts mehr fressen, wenn Herrchen verstirbt, diesbezüglich bin ich ratlos, aber vlt. wisst ihr was
Das war übrigens auch der Grund warum wir eigentlich keinen Hund mehr haben wollte.
Aber die Kinder haben uns " reingelegt "
Jacko
 

Lucy

Foren-Guru
Ach herje Jacko, das ist ein schwieriges Thema und dafür solltest du ein eigenes Thema eröffnen. Oder einfach mal stöbern, vielleicht gibt es dazu schon eins. Das weiß ich leider nicht.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
 

jacko

Gesperrt
Ach herje Jacko, das ist ein schwieriges Thema und dafür solltest du ein eigenes Thema eröffnen. Oder einfach mal stöbern, vielleicht gibt es dazu schon eins. Das weiß ich leider nicht.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
Das werde ich machen, bin heute nicht dazu gekommen, ist auch schwierig, weil welches Stichwort ?
Ich setze da etwas auf Wuslie, weil die hat sich offensichlich sehr gut informiert und " Langeweile, weile weil warten aufs ....... )
Jacko
 

Wuslie

Altbekanntes Mitglied
Ich habe die Frage jetzt nicht ganz verstanden.

Der Besitzer des Hundes musste ins Krankenhaus und dann? Der Hund hat dann die Lebenslust in der Zeit verloren?
Das ist immer ziemlich schwer, soetwas ist mir auch bisher (privat) nicht untergekommen. Ich glaube, da kann man nur versuchen, den Lebensgeist wiederzufinden. Sprich: Dem Hund ein neues, spannendes Leben bieten. Wie genau man das jetzt wirklich anstellt und was man dafür machen muss... Keine Ahnung, da bin ich ein bisschen überfragt.
 

Wuslie

Altbekanntes Mitglied
Wobei ich auch schon erlebt habe (bei meinen Mäusen) das Tiere auch die Trauer brauchen. Dh wenn der Hund die ersten Wochen leidet, dann ist das sicherlich ein Stück weit normal. Nur das Fressen darf dann natürlich nicht aufhören.
 

jacko

Gesperrt
Nein
Herrchen war langer krank nicht anwesend
Statt Herrchen zu begrüßen hat Hund ihn über haupt nicht beachtet
Das andere waren nur Beispiele!
 

Wuslie

Altbekanntes Mitglied
Ach sooo, naja. Das ist ja auch verständlich, wenn er lange nich da war. Dann war die vorherige Bindung nicht die beste. Das ist auch ein Grund. Dh das Herrchen fängt wieder von vorn an: Trainieren, Binungsarbeit, Freundschaft.

Und nicht allzu sehr zu Herzen nehmen ;)
 

storbi

Foren-Guru
Jetzt sind wir schon 3, die an Fake dachten. Ich habe mir nur nicht vorstellen können, daß jemand einen so langen Beitrag schreibt, nur um die Mitglieder eines Hundeforums auf den Arm nehmen zu können.....

Allerdings würde ich auch verstehen, wenn sich Elisabeth hier nicht mehr meldet, weil wir doch auch ziemlich unvermißverständlich mitgeteilt haben, daß es nicht der Hund das Problem ist. Ich hoffe dennoch, daß sie es gelesen hat und einige Anregungen mitnehmen kann. Daß die Beiden ohne professionelle Hilfe in der Lage sind, der Probleme, die ihnen der Hund macht, Herr zu werden, glaube ich allerdings auch nicht. Das würde eine radikale Änderung ihrer Lebensweise voraussetzen. Der Hund "funktioniert" mal eben nicht "nebenbei". Auf einen Hund muß man sich einlassen, ihn wollen. Gerade die Rasse Jack Russel scheint mir da sehr betroffen, niedlich, charmant, agil. Wie viel "Arbeit" dahinter steckt, wissen viele Menschen nicht.
Also ich habe mit Lucky nur einen halben Jacky und der wird im Sommer schon 8,braucht aber immer noch viel Abwechslung und lange Spaziergänge.
Da ist es nicht damit getan nur mal kurz um den Block zu gehen,außer es regnet Bindfäden.Selbst dann wird in der Wohnung noch gespielt.
L.G.Storbi
 

Rascal

Mitglied
Liebes Hundeforum,

Zunächst möchte ich mich ganz herzlich bei Wuslie und Isabel bedanken, dass sie sich die Zeit genommen haben, einen Erklärungsversuch für Rascals Verhalten abzugeben und wirklich hilfreiche Tipps gegeben haben, wie ich die Probleme mit Rascal (bzw wenn ich mir eure Antworten so durchlese - die Probleme mit mir selbst?) in den Griff bekommen habe.

Um hier ein paar Sachen klarzustellen:
1. Uhhhm, ich bin kein Fake.
2. Ich hab mich nicht mehr gemeldet, weil ich am Wochenende weg war. Das ist alles.
3. Ich habe mir Rascal nicht angeschafft - und: Ich hätte mir auch selbst keinen Hund angeschafft, schon gar keinen Jack Russell, , der ist sozusagen "angeheiratet", genau wie die Schwiegermutter ;)
4. Ich hab mich an euch gewendet, weil mir dieses Tierchen am Herzen liegt!!
5. Wenn ich aus Versehen Tierquälerei betrieben habe, dann tut mir das wahnsinnig Leid und bricht mir das Herz.
6. Ich hab nur absolut null komma null nichts gar keine Ahnung von Hunden:confused:
7. Nachdem ich hier ja jetzt schon als Fake und Tierquälerin abgestempelt wurde, spare ich mir die offizielle Vorstellung lieber. Keine Lust noch mehr von mir preiszugeben, da fehlt mir jetzt echt das Vertrauen. Bitte entschuldigt das.

Noch ein paar Informationen zu Rascal: Er ist in die Hundeschule gegangen und weiß ganz genau, was er bei "Sit", "Stay", "Drop", "OUT!", "Come back" usw. zu tun hat und tut dies auch meistens, nämlich immer dann, wenn der Reiz etwas anderes zu tun (zum Beispiel andere Leute/Hunde/Mülleimer im Park besuchen) nicht größer ist.
Ich habe das Gefühl, er trifft manchmal einfach ganz bewusst die Entscheidung, NICHT auf uns zu hören.

Gassigänge gestalten wir in der Regel mit guten Bällen und zuhause hat er auch mehrere Spielzeuge herumliegen.

Thema Ernährung: Thunfisch und Knochen wurden hier mehrfach kritisiert. Noch mehr dazu: Manchmal gibt es auch ein Ei oder Rinderhack. Die Knochen sind frisch vom Metzger mit Fleischresten dran. Ich versteh nicht was daran schlechter sein soll, als mit Geschmacksverstärker und Stärke versetztes Hundefutter. Ich werde mich dennoch mal über eine ausgewogenere hundegerechtere Ernährung informieren, vielen Dank.

@Isabel:
1) Wenn ich ihn nicht anbinde vor dem Supermarkt habe ich Angst, dass er einfach wegrennt und auf die Straße läuft?
2) Gerade an der Leine reagiert er aggressiv gegenüber anderen Hunden (wenn Welpen seinem Gesicht zu nahe kommen wird er ganz steif und fängt dann an zu schnappen)
3) Ja - mehr Auslauf und Stimulation, habs verstanden. Werde das ab sofort umsetzen. Danke
4) Ok, also Buch lesen am Strand ist ab sofort nicht mehr drin. Habs kapiert.
7),8),9) Er weiß was "Out" bedeutet, aber es scheint ihn manchmal einfach nur nicht zu kümmern. (Oder weiß er nur manchmal was "out" bedeutet aber nicht generell?)

@Wuslie:
1) Habs inzwischen lang aufgegeben, ihn draußen vorm Supermarkt anzubinden. Also wie trainiere ich das nun am Besten? (werde tatsächlich mal andere Hundebesitzer um Rat fragen)
Ich weiß, dass wir ihn konditionieren zu jammern, wenn wir zurückkommen, aber wir können ja schlecht nicht zurückkommen :confused:
2) Was mit dem anderen Welpen gemacht wurde: Die Exfrau hat den nach der Scheidung behalten. Keine Ahnung ob der bevorzugt wurde oder nicht, werde das mal Erfahrung bringen, glaube aber eigentlich nicht.
3) Danke für den Tipp!
4) Also wie viel Auslauf braucht er denn nun im Schnitt täglich?
5),6), Mit Leckerchen? Wie stärke ich die Bindung zu Rascal?
7) Ja, kapiert :D
8) Danke!! Danke für diese Einsicht, wirklich interessant, hatte ja keine Ahnung!

Ja, ich gebe zu, mir fällt es schwer mich in einen Hund hineinzuversetzen, weil ich einfach nicht genug darüber weiß, wie Hunde ticken. Bekenne mich schuldig in diesem Punkt. Aber deshalb wende ich mich ja an euch!

Den Hund wegzugeben ist keine Option. Ich möchte dem kleinen Rascal wirklich alles bieten was er braucht, doch dazu muss ich besser wissen, was er braucht.
Ich habe zur Kenntnis genommen, dass viele der Meinung sind, ich sollte Rascal ein besseres Zuhause suchen und dass ich eine Tierquälerin bin, ich brauche also keine weiteren Kommentare in dieser Richtung.

Alle anderen Ratschläge und Tipps sind willkommen und dringend benötigt, danke.

Viele Grüße,
Elisabethhttp://www.hundeseite.de//de.pinterest.com/pin/create/extension/
 

Rascal

Mitglied
Rascal meldet sich zurück

Liebes Hundeforum,

Zunächst möchte ich mich ganz herzlich bei Wuslie und Isabel bedanken, dass sie sich die Zeit genommen haben, einen Erklärungsversuch für Rascals Verhalten abzugeben und wirklich hilfreiche Tipps gegeben haben, wie ich die Probleme mit Rascal (bzw wenn ich mir eure Antworten so durchlese - die Probleme mit mir selbst?) in den Griff bekommen habe.

Um hier ein paar Sachen klarzustellen:
1. Uhhhm, ich bin kein Fake.
2. Ich hab mich nicht mehr gemeldet, weil ich am Wochenende weg war. Das ist alles.
3. Ich habe mir Rascal nicht angeschafft - und: Ich hätte mir auch selbst keinen Hund angeschafft, schon gar keinen Jack Russell, , der ist sozusagen "angeheiratet", genau wie die Schwiegermutter ;)
4. Ich hab mich an euch gewendet, weil mir dieses Tierchen am Herzen liegt!!
5. Wenn ich aus Versehen Tierquälerei betrieben habe, dann tut mir das wahnsinnig Leid und bricht mir das Herz.
6. Ich hab nur absolut null komma null nichts gar keine Ahnung von Hunden:confused:
7. Nachdem ich hier ja jetzt schon als Fake und Tierquälerin abgestempelt wurde, spare ich mir die offizielle Vorstellung lieber. Keine Lust noch mehr von mir preiszugeben, da fehlt mir jetzt echt das Vertrauen. Bitte entschuldigt das.

Noch ein paar Informationen zu Rascal: Er ist in die Hundeschule gegangen und weiß ganz genau, was er bei "Sit", "Stay", "Drop", "OUT!", "Come back" usw. zu tun hat und tut dies auch meistens, nämlich immer dann, wenn der Reiz etwas anderes zu tun (zum Beispiel andere Leute/Hunde/Mülleimer im Park besuchen) nicht größer ist.
Ich habe das Gefühl, er trifft manchmal einfach ganz bewusst die Entscheidung, NICHT auf uns zu hören.

Gassigänge gestalten wir in der Regel mit guten Bällen und zuhause hat er auch mehrere Spielzeuge herumliegen.

Thema Ernährung: Thunfisch und Knochen wurden hier mehrfach kritisiert. Noch mehr dazu: Manchmal gibt es auch ein Ei oder Rinderhack. Die Knochen sind frisch vom Metzger mit Fleischresten dran. Ich versteh nicht was daran schlechter sein soll, als mit Geschmacksverstärker und Stärke versetztes Hundefutter. Ich werde mich dennoch mal über eine ausgewogenere hundegerechtere Ernährung informieren, vielen Dank.

@Isabel:
1) Wenn ich ihn nicht anbinde vor dem Supermarkt habe ich Angst, dass er einfach wegrennt und auf die Straße läuft?
2) Gerade an der Leine reagiert er aggressiv gegenüber anderen Hunden (wenn Welpen seinem Gesicht zu nahe kommen wird er ganz steif und fängt dann an zu schnappen)
3) Ja - mehr Auslauf und Stimulation, habs verstanden. Werde das ab sofort umsetzen. Danke
4) Ok, also Buch lesen am Strand ist ab sofort nicht mehr drin. Habs kapiert.
7),8),9) Er weiß was "Out" bedeutet, aber es scheint ihn manchmal einfach nur nicht zu kümmern. (Oder weiß er nur manchmal was "out" bedeutet aber nicht generell?)

@Wuslie:
1) Habs inzwischen lang aufgegeben, ihn draußen vorm Supermarkt anzubinden. Also wie trainiere ich das nun am Besten? (werde tatsächlich mal andere Hundebesitzer um Rat fragen)
Ich weiß, dass wir ihn konditionieren zu jammern, wenn wir zurückkommen, aber wir können ja schlecht nicht zurückkommen :confused:
2) Was mit dem anderen Welpen gemacht wurde: Die Exfrau hat den nach der Scheidung behalten. Keine Ahnung ob der bevorzugt wurde oder nicht, werde das mal Erfahrung bringen, glaube aber eigentlich nicht.
3) Danke für den Tipp!
4) Also wie viel Auslauf braucht er denn nun im Schnitt täglich?
5),6), Mit Leckerchen? Wie stärke ich die Bindung zu Rascal?
7) Ja, kapiert :D
8) Danke!! Danke für diese Einsicht, wirklich interessant, hatte ja keine Ahnung!

Ja, ich gebe zu, mir fällt es schwer mich in einen Hund hineinzuversetzen, weil ich einfach nicht genug darüber weiß, wie Hunde ticken. Bekenne mich schuldig in diesem Punkt. Aber deshalb wende ich mich ja an euch!

Den Hund wegzugeben ist keine Option. Ich möchte dem kleinen Rascal wirklich alles bieten was er braucht, doch dazu muss ich besser wissen, was er braucht.
Ich habe zur Kenntnis genommen, dass viele der Meinung sind, ich sollte Rascal ein besseres Zuhause suchen und dass ich eine Tierquälerin bin, ich brauche also keine weiteren Kommentare in dieser Richtung.

Alle anderen Ratschläge und Tipps sind willkommen und dringend benötigt, danke.

Viele Grüße,
Elisabeth

http://www.hundeseite.de//de.pinterest.com/pin/create/extension/
 

Rascal

Mitglied
So Leute, da wir bis jetzt noch keinen weiteren Kommentar von Rascal zu den wirklich wertvollen Tipps bekommen haben, gehe ich davon aus, dies ist wirklich ein Fake ist oder aber dieser Person sitzt jetzt völlig perplex davor, weil "Hund" doch so einige Ansprüche erfüllt haben möchte.
Sollte diese Story wirklich wahr sein, dann glaube ich nicht, das es sich um einen verwöhnten Fratz handelt. Eher für ein völlig vernachlässigtes Kerlchen das nur um ein wenig Aufmerksamkeit bettelt. Scheinbar bekommt er ja nur bei extremen Fehlverhalten etwas Aufmerksamkeit. Ist ja wohl klar, das er das dann auch nach Möglichkeit nutzt. Da der Schreiber nicht mal Ansatzweise durch genaue Beobachtung erkannt hat, warum sich sein Tier so verhält, halte ich eine Abgabe unbedingt für nötig. Auch sollte diese Person in Zukunft Abstand davon nehmen, sich überhaupt ein Tier anzuschaffen.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
Mein Name ist Elisabeth und nicht "diese Person".

Ich bin zu euch gekommen mit einem Problem. Ist doch völlig klar, dass ich dann nicht die hundert positiven Eigenschaften von Rascal aufzähle und die schönen Abenteuer und Momente, die er und ich in den letzten Monaten zusammen erlebt haben.
Rascal wird gelobt, gestreichelt und mit Leckereien verwöhnt, wenn er gehorcht und wir spielen auch zwischendurch immer mit ihm im Garten und im Haus.
Nur weil ich manche Dinge nicht erwähnt habe, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht stattfinden.
Das bitte im Kopf behalten.
 

Rascal

Mitglied
P.S. Bitte seid euch dessen bewusst, welchen Effekt Kommentare wie "Tierquälerei!" "Sofort abgeben!" und "Fake!" haben: Hundebesitzer, die nach Hilfe suchen werden sich in Zukunft nicht mehr an Foren wie dieses wenden, aus Angst vor solch harten und oft ungerechten Verurteilungen. Die Konsequenz ist, dass Hunde und Menschen weiter leiden.
 

Rascal

Mitglied
Pst, Isabel, wir sind schon zu viert, die sich einig sind, dass es besser wäre, den Jack Russel in kompetente Hände abzugeben. Ihr habt so schöne Formulierungen gefunden und da bin ich ganz bei Euch.
Schön, dass ihr euch einig seid. Allerdings steht das hier nicht zur Debatte. Wie schon gesagt: Der Jack Russell ist der Hund meines Mannes. Solch eine Entscheidung liegt bei ihm. Ich lebe mit Rascal erst seit vier Monaten zusammen, bin durchaus flexibel in meinem Alltag und passe mich gerne an.
Ich möchte nur wissen, wie ich mit Rascal umgehen soll.
Ist es denn so unverständlich, dass ich nach den kurzen vier Monaten, die ich mit Rascal zusammenlebe, dem ersten Hund überhaupt, seine Gedanken und Verhaltensweisen noch nicht so recht verstehe? Fällt uns ja schon mit zweibeinigen Mitbewohnern schwer genug.;)
 

jacko

Gesperrt
Schön, dass ihr euch einig seid. Allerdings steht das hier nicht zur Debatte. Wie schon gesagt: Der Jack Russell ist der Hund meines Mannes. Solch eine Entscheidung liegt bei ihm. Ich lebe mit Rascal erst seit vier Monaten zusammen, bin durchaus flexibel in meinem Alltag und passe mich gerne an.
Ich möchte nur wissen, wie ich mit Rascal umgehen soll.
Ist es denn so unverständlich, dass ich nach den kurzen vier Monaten, die ich mit Rascal zusammenlebe, dem ersten Hund überhaupt, seine Gedanken und Verhaltensweisen noch nicht so recht verstehe? Fällt uns ja schon mit zweibeinigen Mitbewohnern schwer genug.;)
Irrtum es ist EUER Hund
Tiere kennen keine Gütertrennung
Jacko
 

Isabel

Foren-Guru
Liebe Elisabeth,

erst einmal finde ich gut, daß Du Dich wieder bei uns gemeldet hast, sehr gut sogar. Schade, daß Du nicht in Deinem ersten Beitrag auch die schönen Momente mit Rascal erwähnt hast. Bei uns hier mußte das so rüberkommen, daß Ihr die entweder nicht habt oder sie so selten sind, daß sie nicht erwähnenswert sind.

Zum Thema "Fake". Leider ist das hier schon sehr häufig passiert, echte Fakes. Das ist so, das ist einfach eine Tatsache und nicht schön für die Mitglieder hier, die in ihrer Freizeit lange Beiträge mit "guten" Ratschlägen erteilen.

Wenn ein Hund an 5 Tagen in der Woche den ganzen Tag über allein gelassen wird, so empfinden wir das als Tierquälerei, auch das ist so. Wir raten häufig berufstätigen Menschen, sich lieber keinen Hund anzuschaffen. Auch das ist eine Tatsache, auch wenn es hart klingt und wir als gemein rüberkommen.

"Sofort abgeben" habe ich nicht gesehen. Ich habe in meinem Beitrag gefragt, ob Ihr schon einmal darüber nachgedacht habt, Rascal in andere Hände zu geben. Lies den Beitrag doch noch einmal.

Auch werden Dir alle gut gemeinten und sicherlich nützlichen Anregungen nur bedingt weiter helfen, das sollte Dir bewußt sein. Ihr werdet mit Sicherheit nicht umhin kommen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Du kennts doch sicherlich andere Hundehalter in Deiner Gegend, da kann Dir sicherlich jemand einen guten Hundetrainer empfehlen. Das Internet ist voll mit Tutorials in youtube, gerade in englischer Sprache ist die Auswahl sehr groß.

Wenn Du beschlossen hast, die Probleme mit Rascal anzugehen, kann ich Dir nur dazu gratulieren und Dich ermutigen. Wir stehen Dir dabei gern zur Seite, für Dich wird das ganz viel Arbeit und kann dauern. Es ist schwieriger, schon manifestierte ungewollte Verhaltensweisen abzustellen, als unbedarft bei einem ganz jungen Hund zu beginnen.

Auch die Beurteilung von Rascal's Verhalten kann aus der Ferne im anonymen Internet nur eine Anregung für Dich sein. Wir sehen ihn nicht und selbst dann können noch ganz unterschiedliche Empfehlungen von Trainern kommen. Du mußt dann entscheiden, ob die Methode gut und richtig für Dich und Rascal ist.

Noch ist Dein Beitrag nicht freigeschaltet, ich werde heute Abend noch einmal schauen.
 

Rascal

Mitglied
Irrtum es ist EUER Hund
Tiere kennen keine Gütertrennung
Jacko
Wenn du denkst, es gehe hier um Gütertrennung, dann habe ich meinen Punkt wohl nicht richtig rübergebracht. Ich fühle mich nicht dazu berechtigt zu entscheiden, ob Rascal bleiben darf oder nicht. Abgesehen davon würde mein Mann mir nie diese Entscheidung überlassen. Er würde ihn niemals hergeben.
Doch dass das meine Absicht war, ist doch sowieso jedem klar, Jacko. Auch dir. Ich habe eher das Gefühl, du suchst nur nach weiteren Möglichkeiten mich hier zu denunzieren, nachdem du dein Urteil über mich gefällt hast.

(Abgesehen davon versteht Rascal sehr wohl was es bedeutet sein Fressen gegenüber anderen Hunden zu verteidigen - so viel zu Tiere kennen keine Gütertrennung, ja ja )
 
Zuletzt bearbeitet:

Rascal

Mitglied
@Isabel: Vielen Dank, noch mal (der lange Post ist jetzt freigeschaltet). Deine Antworten sind eine von zwei hilfreichen Antworten, die ich hier bekommen habe.

Keiner hat wortwörtlich geschrieben "sofort abgeben", aber das war die Essenz einiger Antworten, so wie sie bei mir angekommen ist.

Nun, ich habe mir den Hund nicht angeschafft und finde es auch nicht schön, dass er oft den ganzen Tag allein ist - also wieso bin ich jetzt der Tierquäler?
Abgesehen davon ist er seit ich hier bin, weit weniger alleine, da ich öfter und länger daheim bin als mein Mann.

Youtube Tutorials sind eine gute Idee, ein Hundetrainer schadet mit Sicherheit auch nicht, danke für diese Tipps. Ehrlich gesagt hatte ich vorher nicht mal eine Ahnung davon, dass so etwas wie Hundetrainer überhaupt existieren - ihr seht - ihr helft mir mehr, als ihr euch vorstellen konntet.
An alle: Ich denke all euer Hundewissen kommt euch so selbstverständlich vor, dass ihr gar nicht versteht, dass nicht jeder das automatisch besitzt. Bitte behaltet das im Hinterkopf.

Und nein "wir" haben uns gar nicht überlegt, ob wir ihn in andere Hände geben sollten, weil ich nicht das Recht habe, darüber zu entscheiden und mein Mann würde ihn niemals hergeben. Ende der Diskussion. Ich bin willig Rascal mehr in meinen Alltag zu integrieren und ich kann meinen Mann dazu bringen, mehr Zeit mit ihm zu verbringen und ich bin auch offen dafür, zu lernen und meine Fehler zu beseitigen. Das ist der Rahmen in dem ich Ratschläge entgegen nehme.

Danke :)http://www.hundeseite.de//de.pinterest.com/pin/create/extension/
 

Rascal

Mitglied
Positive Momente mit Rascal (wie angefragt):

1) Wenn man heimkommt und er mir aufgeregt und schwanzwedelnd und immer positiv gelaunt entgegen rennt - man kann einfach keine schlechte Laune haben und vergisst all die kleinen Alltagssorgen

2) Wie er aufgeregt auf und ab springt wenn man die Leine in die Hand nimmt und die Turnschuhe anzieht

3) wie er manchmal nie müde wird den Ball im Park zu fangen

4) wie er seine Ohren aufstellt und einen mit großen Augen anguckt wenn man ihm etwas vorsingt

5) wie er versucht Reflektionen an der Wand zu fassen oder den Strahl des Wasserschlauchs versucht zu fressen

6) Wie er stundenlang alle viere von sich gestreckt auf dem Rücken liegt und sich den Bauch kraulen lässt

7) Wie er dieses schnurrartige Gerräusch dabei macht

8) Wie lustig ist es mit ihm zu planschen, wie süß er beim paddeln aussieht, und wenn man ihn hochhebt paddelt er weiter in der Luft :D

9) Wie er einfach verrückt nach Dackeln und Möpsen ist und eeewig mit ihnen im Park in Kreisen rumrennen will

10) Wenn er verbotenerweise auf das Sofa nach einem Bad springt um sich daran trocken zu reiben

11) Die Erschöpftheit und Zufriedenheit nachdem er ein Kuscheltier ausgeweidet hat

12) Wie er immer versucht, es sich gemütlich zu machen in seinem Bettchen

13) Wenn man ihn nie erwischt wenn man versucht ihn im Park zu jagen

14) Wie schön das ist, wenn er dann endlich zu meinen Füßen einschläft

15) Wenn er versucht meine von Blasen wunde Füße abzuschlecken :)

16) wie er seinen Kopf aus dem Fenster beim Autofahren steckt und alles sehen will

17) Die Aufregung, wenn man etwas intensiv riechendes kocht (er liebt seinen Thunfisch mit den überresten der knoblauch-kürbiskernölsoße, da ist er ganz aus dem Häuschen)

... so, morgen fällt mir noch mehr ein. Muss jetzt Schluss machen.


11) wie niedlich er dabei aussieht, wenn er versucht trocken zu werden

12) Wenn er am Strand beim Lochgraben fleißig mithelfen will
 

Wuslie

Altbekanntes Mitglied
Hallöchen und guten Morgen Elisabeth!
Schön, dass du dich wieder gemeldet hast, ich hatte wirklich schon Angst, dass dir hier zu sehr auf die Pelle gerückt wurde. Ich gebe zu, auch ich habe erst an einen Witz gedacht (tut mir schrecklich leid!) aber soetwas hört man selten :D Aber wenn ihr auch schöne Momente habt, freue ich mich und mir geht das Herz auf, wenn du schreibst, dass du um den Kleinen kämpfen willst (und ich versichere dir: Es lohnt sich ;) )

Nun zu deinen Fragen speziell an meine Ratschläge (auf alles einzugehen wird sicherlich eher ein Roman^^)

Das Training vor dem Supermarkt:
Hier solltet ihr in kleinen Schritten anfangen. Erst einmal sollte er lernen, dass er auch mal allein gelassen werden kann, ohne Angst zu haben. Dh erst einmal würde ich in bekannter Umgebung trainieren. Hierfür den Hund anbinden, euch entfernen (wirklich nur ganz kurz und nicht unbedingt aus der Sicht gehen). Wenn er ruhig geblieben ist, freundlich und ruhig!! loben (muss auch nicht unbedingt immer ein Leckerchen sein).
Nun erweitert ihr die Entfernen Stück für Stück, bis er euch nicht mehr sieht und auch mal 5min ruhig sitzen bleibt. Irgendwann sollte man das auf ca eine halbe Stunde ausdehnen können (nehmt euch am besten ein Buch mit *lach*. Aber Achtung!! Nicht alles auf einen Tag! Das sollte eine Trainingseinheit von mindestens 4-6 Wochen sein, damit er sich langsam daran gewöhnen kann. Eine Trainingseinheit sollte am Anfang ca 10min dauern, danach natürlich dementsprechend länger.
Wenn er ruhigt sitzen bleibt, bis ihr nach einer halben Stunde wiederkommt, könnt ihr von vorn beginnen: Dieses mal vor einem Supermarkt. Die Leute werden sicherlich etwas doof gucken, aber es zahlt sich am Ende aus. Ihr werdet dann nämlich nur komisch angeguckt, statt von einem "wütenden Mob" erwartet zu werden :)

Zu anderen Hunden:
Für mich hört es sich aus der Entfernung an, als würde der andere Hund einige Vorteile genossen haben. Gerade als Welpe wird er deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen haben und das rächt sich jetzt bei Rascal. Daher würde ich hier vorschlagen, dass ihr in auf euch konditioniert. Wenn er die Grundkommandos beherrscht, kann man die festigen, sodass er in jeder Situation zu euch kommt. Das dauert, ist anstrengend und zeitintensiv. Aber wenn man hier konsequent arbeitet, hört sogar irgendwann ein Terrier *lach*
Arbeitet am besten an einer Schleppleine, das sind 10m lange Leinen, die man für maximal 10 Euro im Laden bekommt. So hat er die Möglichkeit, sich zu entfernen (damit ihr ihn rufen könnt) aber ihr habt am Ende doch noch ein gewisses Maß an Kontrolle. Um generell mit anderen Hunden umgehen zu können, würde ich euch wirklich eine Hundeschule empfehlen. Diese bieten (wenn sie gut sind) auch Sozialisationskurse an. In diesen laufen die Hunde frei mit ihren Artgenossen und ihr bekommt Hilfen und Tipps, wie ihr auf das Zusammenleben eingehen könnt.

Ich denke, zur Erziehung brauche ich nicht mehr viel sagen :)
Ich verstehe vollkommen, dass man das durchaus unterschätzt aber haltet euch an den Leitfaden: Je mehr Regeln der Hund hat, desto freier ist er.
Wenn ihr euch sicher seit, dass er immer auf euch hört, wird er deutlich mehr Freiraum haben, denn ihr seid entspannter. Hier kann man sich auch wirklich tolle Bücher kaufen oder eben Hilfe bei einer Hundeschule suchen. Es hilft auch, einfach kleine Kunststückchen zu trainieren ("high five" geben, im Kreis drehen etc) das beschäftigt den Kopf.

Zum Auslauf:
Also, ihr habt ja einen Terrier. Das sind kleine, wilde, aktive und unheimlich ausdauernde Hunde. Ein richtiges Maß kann ich euch nicht geben, das hängt immer vom Hund ab. Ich würde für den Anfang die Spaziergänge so lang machen, bis der Hund danach "halbtot" ins Körbchen fällt. Das braucht gut und gerne mal 3-4 Stunden. Um das zu beschleunigen kann man gerne draußen spielen. Dafür würde ich euch (da der Hund momentan nicht immer abrufbar ist) eine Reizangel empfehlen. Lest euch da gut ein und schaut euch Videos an. Wenn man das richtig macht, ist der Hund schnell körperlich ausgepowert und gleichzeitig habt ihr die Kontrolle, wann er wie spielt (Rangordnung). Hier und da gebt ihm aber bitte Ruhepausen, in denen er Pipi machen darf oder einfach mal eine kleine Entspannung bekommt (Reizangel am anfang maximal 10min). Verbindet den Spaiergang mit Kommandos. Ruft ihn heran, lasst ihn Sitzen, schickt ihn wieder fort. All soetwas prägt den Hund auf euch, erzieht ihn und lastet den Kopf aus. So stärkt ihr auch die Bindung. Man kann zB auch überlegen, einen Teil des Futters nur durch Arbeit zu vergeben. Dh ihr kürz seine Ration, die er so bekommt und gebt den Rest während der Trainigseinheiten. Das stärkt die Bindung, ist ein Stück weit natürlicher (der Wolf muss ja voher auch "arbeiten") und prägt euren Rascal noch mehr auf euch :)
Im Schnitt sollte man aber schon so 4 Stunden auf den Tag rausgehen, lieber noch mehr. Aber hier macht auch wieder das Motto nicht halt "Klasse statt Masse". Ein 10 Stunden Bummelausflug bringt dem Hund nichts. 2 Stunden effektives Training ist dann aber schon ein guter Ansatz :) Schaut euch euren Hund an. Wenn er auf dem nach Hause weg immernoch hibbel und unruhig ist und sich alles angucken will, dann reicht das noch nicht. :D

Nun speziell zur Bindung:
Durch eine gute Erziehung ist schon der halbe Weg gemacht. So erkennt er, dass ihr auf ihn aufpasst und die Situation im Griff habt. Das gibt dem Hund Sicherheit. Ansonsten würde ich vorschlagen, alle Spielsachen wegzunehmen und sie nur rauszuholen, wenn ihr aktiv mit ihm spielt. So lernt er, dass mit euch das pure Leben tobt und freut sich darauf, etwas mit euch zu machen (Achtung! Nicht betteln lassen! Er wird schnell merken, dass ihr der Reiz zum Spielen seid und wird schnell anfangen, euch überreden zu wollen. Also nur spielen, wenn er gerade nicht bettelt und ihr Lust habt :))
Außerdem kann man auch in Hundeschulen Vertrauensübungen machen. ZB über Wippen gehen, Slalom laufen etc. Vllt wäre Agility etwas für euch? Das ist ein Hundesport, der Kopf und Körper beschäftigt. Einfach mal googeln und informieren :)

Zur Wohnung kann man vllt noch die Tipps geben, dass ihr ihm das Kommando "Körbchen" beibringt. Dh er soll auf euer Kommando in sein Bett gehen und da bleiben. Das nimmt oft Spannung aus Situationen und verweist den Hund auch auf seinen Platz. Gerade beim Rammeln oder Anspringen oder dergleichen hilft diese Methode wahre Wunder. Hier würde ich zB auch immer zu raten, wenn Besuch kommt. Wenn es an der Tür klingelt, schickt ihr Rascal in sein Bett und er darf erst rauskommen, wenn ihr es erlaubt. So zB zeigt ihr, dass ihr entscheidet, wer rein darf und das gibt dem Hund die Sicherheit: Ah okay, die wissen schon, was sie machen.


Sooo, ich hoffe, ich konnte ein ein bisschen helfen und ihr seid motiviert für ein riesen Stück Arbeit *lach*
Am Anfang wird das ganze nicht einfach, das kann ich euch versprechen! Aber es wird mit de Zeit einfacher und das Zusammenleben macht Spaß :)
Und am Rande muss ich noch dazusagen: Hut ab! Nicht jeder "ertägt" die Fellnasen des Partner! Ich freue mich sehr zu hören, dass du den Kopf nicht in den Sand steckst, sondern eine Lösung suchst! Man muss das Tier nicht lieben aber zumindest entspannt sollte man zusammenleben können und da hast du einen wirklich guten Weg gewählt :)
 

Elffinchen 40

Alter Hase
mal was von mir für die Ernährung .
Es gibt Singledosen da ist nur Fleisch drin diese sollten dann mit Kartoffeln oder Gemüse oder Obst gemischt werden,es gibt aber auch fertige Mischungen die man da mit rein machen kann,was das TF angeht ohja das ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen,vielleicht schauste mal unter BARFEN nach .
Meine bekommt statt Knochen Rinderkopfhautstangen die sind auch völlig natürlich ,aber wie gesagt das Futter ist ein Kaugummithema .
 

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