Hundeallergie wg Katzenallergie

Sammy2020

Neues Mitglied
Hallo zusammen,
Nachdem wir viel Recherche über den Eurasier betrieben haben und auch die Grundvoraussetzungen (Homeoffice) geklärt haben haben wir uns endlich für einen Eurasierwelpen entschieden.
Gestern waren wir beim Allergologen, um nachzuschauen ob wir gehen Hunde allergisch sind.
Bei mir war bereits ein Test vor paar Jahren negativ -diesmal ging es um meine Tochter.
Der Arzt meine, dass es eine Erwerbs-Allergie sei, und dass es nicht sinnvoll ist meine Tochter zu testen, da noch kein richtiger/intensiver Kontakt mit Hunden bestand (hatten bisher noch kein Hund) und sie keine Allergie entwickeln konnte.
Da eine Allergie gegen Hunde verhältnismäßig selten auftritt (z.b. Im Vergleich zu Katzen) war ich einverstanden .
Beim näheren Gespräch (als ich von meiner Katzenallergie erzählte) meinte er jedoch, dass wir auf keinen Fall einen Hund oder irgendein anderes Haustier mit Fell holen sollen, da ich gegen katzen allergisch bin. die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass ich eine Allergie nach ca einem Jahr mit Hund entwickeln würde. Natürlich brach für meine Tochter und mich erst mal eine Welt zusammen. Er konnte mir jedoch nicht sagen wie hoch die Korrelation/zusammenhang zwischen Katzen und Hundeallergie ist. Meine Frage nach Publikationen, die dieses Thema näher untersuchen hat er damit beantwortet, dass es keine geben würde (?!?). Er hätte es im Studium gelernt.....(Anmerkung: vor ca 40 jahren). In meiner Kindheit hatten wir über 5 Monate einen Chow-chow/Spitz Mischlingswelpe zur Pflege und - gegen die habe ich nicht reagiert. Aber leider nur 5 Monate und nicht paar Jahre.
Jetzt sind wir richtig verunsichert. Ich möchte es am liebsten riskieren....will aber nicht, dass Im schlimmsten Fall der geliebte Hund eh mit nach paar Jahren abgegeben werden müsste.
Im Internet habe ich gelesen, dass hundeallergien nicht so aggressiv sind wir katzenallergien, und dass es von der Rasse abhängt ob wir stark die Allergene sind. Langhaar rassen (wie der eurasier) sollen weniger bzw schwächere Allergene aufweisen als Kurzhaarrassen.
Was sagt/wisst ihr dazu? Was würdet ihr raten?

Viele Grüße und herzlichen Dank!!!
 

Scanny

Alter Hase
In dem fall würde ich persönlich sagen:
No risk, No fun! (Kein Risiko, Kein Spass)

Dass man eine Allergie später entwickelt, kann auch so passieren. Ohne dass man vorher gegen Katzen oder sonst was allergisch wäre.
Dass sich das Leben ändert und man, dem Hund zuliebe, ein neues Zuhause suchen muss, kann auch passieren.

Beides ist recht unwahrscheinlich, aber nie ausgeschlossen.
Und wie man dann damit umgeht, wird man dann sehen.
Ne Trennung werdet ihr so oder so erleben - und ob das nach 1 Jahr oder nach 15 Jahren (durch Tod) ist, ist denke ich von den Emotionen her auch wurscht - nach 15 Jahren ist es genauso schlimm wie nach 1 Jahr (vielleicht sogar schlimmer).

Also, wenn ansonsten alles stimmt und ich dem Hund ein gutes Leben bieten kann, wäre das rRsiko der Allergie für mich kein Grund, schon im Vorfeld auf den Hund zu verzichten.

Wichtig ist natürlich, dass eine "No Risk, no fun"-Einstellung, NICHT zu Lasten des Tieres geht.
Wenn der Hund, aus welchen Gründen auch immer, abgegeben werden muss, muss wirklich ein gutes Zuhause gefunden werden - wo es dem Hund gut geht.

Und da empfiehlt es sich, einen vernünftigen Züchter aufzusuchen.
Denn ein guter Züchter versucht, sich ein Leben lang um "seine Welpen" zu kümmern.
Wenn einer seiner Welpen nach Jahren doch ein neues Zuhause braucht, kann er manchmal zum Züchter zurück, oder findet über diesen ein neues, gutes Zuhause (vernünftige Züchter sind gut miteinander vernetzt).
So hat dein Eurasierwelpe ein Auffangnetz für den Fall, dass er bei euch nicht bleiben kann.
 

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