Willkommen in unserem Hunde Lexikon! Hier finden Sie eine umfassende Sammlung von Begriffen rund um Hunde, ihre Gesundheit, Erziehung und vieles mehr. Nutzen Sie das alphabetische Menü unten, um schnell zu den gewünschten Informationen zu gelangen.
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Afterkralle
(auch Wolfskralle genannt) befindet sich an den Innenseiten der Hinterläufe. Sie wird jedoch bei den meisten Hunden kurz nach der Geburt entfernt um späteren Verletzungen vorzubeugen.
Ahnentafel
Offizielles Dokument, das die Abstammung eines Hundes über mehrere Generationen hinweg nachweist. Wichtig für Zucht und Rassehunde.
Agility
ist eine Hundesportart aus England für Mensch und Hund, bei der es darum geht möglichst fehlerfrei und schnell einen Hindernisparcours zu bewältigen.
Apfelkopf
bezeichnet die ziemlich runde Kopfform mancher Hunderassen mit kurzer Schnauze (z.B. Chihuahua, Mops usw.)
Apportieren
bezeichnet das zurück bringen eines vom Hundeführer geworfenen Gegenstandes (z.B. eines Dummys). Bedeutung bei der Jagd: der Hund bringt das vom Jäger geschossene Wild herbei.
Aujeszky Virus
ein für Hunde tödliches (für Menschen jedoch ungefährliches) Virus das im Schweinfleisch enthalten sein kann. Deutschland gilt als Aujeszky frei, dennoch sollte man Schweinefleisch nicht roh füttern. Kochen tötet das Virus ab.
Barf
Biologisch artgerechte rohe Fütterung - ist eine Methode fleischfressende Haustiere zu ernähren. Beim Hund orientiert sich diese Ernährungsweise am Wolf. Es werden dabei rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert.
Begleithund
Ein Hund, der speziell darauf trainiert ist, Menschen im Alltag zu begleiten und zu unterstützen, ohne eine spezifische Arbeitsaufgabe zu haben.
Behang
bezeichnet hängende Hundeohren
Beisshemmung
entwickelt sich normalerweise im Welpenalter im Spiel mit dem Geschwistern und der Mutterhündin. Der Hund lernt durch eigene Erfahrung das zu festes beißen schmerzhaft sein kann oder Nachteile bringt (z.B. wenn ein Spiel dadurch beendet wird). Die Beißhemmung kann man bei einem Welpen auch trainieren. Beißt der Welpe zu fest zu sagt man laut "Aua" und ignoriert den Welpen. Beißt er im Spiel zu sehr, wird das Spiel abgebrochen.
Beschwichtigungssignale (calming signals)
sind Bestandteil der Hundesprache und dienen dazu bestimmte Situationen zu entschärfen, Konflikte zu lösen oder sich selbst zu beruhigen. Sie stehen eng in Verbindung mit Übersprungshandlungen.
Borreliose
eine durch Zeckenbisse übertragene Infektionskrankheit, die chronisch verläuft und schwer zu diagnostizieren ist. Die Krankheit beginnt oft erst Tage oder Wochen nach dem Zeckenbiss. Unerkannt oder zu spät diagnostiziert kann sie Organschädigungen (Herzschäden) hervorrufen die im Schlimmsten Fall zum Tod führen.
Clickertraining
Eine Trainingsmethode zur Konditionierung. Der Hund wird durch das Klicken (auf das er konditioniert wurde) in seinem Verhalten bestätigt und lernt somit erwünschtes Verhalten. Der Vorteil vom Clicker ist das der Click im Gegensatz zur Stimme keinen Unterton hat und sich immer gleich anhört. Ein Nachteil ist, dass man das Lob nicht abstufen kann.
Coursing
Coursings finden auf freiem Feld statt. An verschiedenen, unregelmäßigen Stellen sind Umlenkrollen befestigt, über die das Zugseil ausgelegt wird. Am Ende des Zugseils befindet sich wie auf der Rennbahn der "Hase". Ziel ist es hier, eine echte Hetzjagd zu simulieren, bei der die Beute auch Haken schlagen kann. Es starten immer zwei Hunde. Das Verhalten der Hunde wird von mehreren Coursingrichtern bewertet. Das internationale Coursingreglement der FCI sieht vor, dass die Richter die Hunde anhand der folgenden Kriterien bewerten: Schnelligkeit, Eifer, Intelligenz, Gewandtheit und Kondition. Pro Kriterium können die Richter bis maximal 20 Punkte vergeben. Bei nationalen Coursings können jedoch auch abweichende Bewertungssysteme zur Anwendung kommen. Jeder Hund läuft beim Coursing zwei Durchgänge.
Daumenkralle
eine Kralle die sich an den Innenseiten der Vorderläufe befindet.
Deckrüde
Ein männlicher Hund, der für die Zucht eingesetzt wird und über gute genetische Eigenschaften sowie gesundheitliche Eignung verfügt.
Designerhunde
Hierbei handelt es sich, nicht wie oft angenommen um bestimmte Hunderassen, sondern um Mischlinge zweier Rassen. Ziel sollte es sein die guten Eigenschaften beider Rassen zu kombinieren, jedoch kann bei diesen Kreuzungen nie zuvor gesagt werden welche Eigenschaften letztendlich durchkommen.
Diese Kreuzungen tragen Namen wie Schnoodle, Labradoodle, Pugle Goldendoodle usw.
Weiter Informationen und Beschreibungen einzelner Designerhunde.
Dummy
Gegenstand der zum Apportiertraining benutzt wird.
ED (Ellenbogendysplasie)
chronisch verlaufende, schmerzhafte Veränderung des Ellenbogengelenks. Besonders häufig sind schnellwüchsigen Rassen betroffen. Die Entwicklungsstörung ist vererbbar und nicht heilbar.
Erziehungshalsband
Ein Hilfsmittel in der Hundeerziehung, das durch Vibration, Ton oder leichten Impuls dem Hund Signale gibt. Wird kontrovers diskutiert und sollte nur von erfahrenen Trainern eingesetzt werden.
Fang
gesamte Schnauze des Hundes bis zum Stop.
FCI
Fédération Cynologique Internationale, Weltorganisation der Kynologie.
Die FCI unterteilt die anerkannten Hunderassen in 10 Gruppen auf. Die Gruppenaufteilung ist hier zu finden:
Futtermittelallergie
Eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf bestimmte Bestandteile im Futter, die zu Hautproblemen, Juckreiz oder Verdauungsstörungen führen kann.
Gebiss
Bezeichnet die Anordnung und den Zustand der Zähne eines Hundes. Ein gesundes Gebiss ist wichtig für die Nahrungsaufnahme und die allgemeine Gesundheit.
Halti
umstrittener Kopfhalfter für Hunde, er soll dazu dienen Hunde an der Leine besser unter Kontrolle zu haben, birgt jedoch Verletzungsgefahren bei falscher Anwendung.
HD (Hüftdysplasie)
chronisch verlaufende, schmerzhafte Veränderung der Hüftgelenke. Besonders große Rassen sind oft betroffen. HD ist vererbbar.
Weitere Informationen:
Hundeschule
Eine Einrichtung, in der Hundehalter und ihre Hunde gemeinsam trainieren, um Gehorsam, Sozialverhalten und verschiedene Kommandos zu erlernen.
Impfung
Medizinische Maßnahme, um Hunde vor verschiedenen Infektionskrankheiten wie Staupe, Parvovirose oder Tollwut zu schützen. Regelmäßige Auffrischungen sind notwendig.
Individualdistanz
Ist die Entfernung zu einem fremden Individuum, die ein Hund duldet, bis er auf dieses mit Drohen und später auch mit Aggressionen reagiert. Sie ist von Hund zu Hund ganz unterschiedlich groß und hängt von bestimmten Faktoren ab (Sozialisation, Selbstbewusstsein, Situation, Rasse usw.).
Kastration
Bei einer Kastration werden die Keimdrüsen entnommen (bei einer Hündin die Eierstöcke, manchmal auch die Gebärmutter; bei einem Rüden die Hoden). Die Sexualhormone werden nach einer Kastration, im Gegensatz zur Sterilisation, nicht mehr gebildet. Somit werden auch alle Verhaltensweisen unterbunden, die mit den Sexualhormonen in Verbindung stehen.
Ausführliche Informationen zur Kastration!
Kennel
eine Transportbox für Hunde (z.B. im Auto), die auch Einsatz in der Wohnung findet und dem Hund als Schlafplatz dient.
Kolostralmilch
Ist die erste Milch, die Säugetiere in den ersten Stunden nach der Geburt zu sich nehmen. Sie enthält alle wichtigen Vitamine und Abwehrstoffe.
Körung
Eine Bewertung von Zuchthunden durch einen Richter, bei der die Eignung für die Zucht anhand von Rassestandard, Gesundheit und Wesen beurteilt wird.
Kupieren
ist die teilweise Amputation von Rute und Hängeohren (z.B. beim Dobermann, Boxer oder Rottweiler). Beides ist in Deutschland verboten, Ausnahmen bilden zur Jagd genutzte Hunde und medizinische Gründe.
Kynologie
ist die wissenschaftliche Lehre von den Hunden.
Läufigkeit
die Läufigkeit dauert ca. 3 Wochen, am 10.-15. Tag ist die Hündin aufnahmebereit und kann trächtig werden (siehe Stehtage). Die meisten Hündinnen werden zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat das erste Mal läufig. Bei den meisten Hunden tritt die Läufigkeit zweimal jährlich auf, bei manchen Rassen aber auch nur einmal jährlich (z.B. Basenji oder Tibet Dogge). Benutze unseren Trächtigkeitskalender Hund!
Leinenführigkeit
Die Fähigkeit eines Hundes, an der Leine zu gehen, ohne zu ziehen oder unkontrolliert zu reagieren. Wichtig für sichere Spaziergänge.
Lefzen
Lippen des Hundes
Letalfaktor
Bezeichnung für einen rezessiven, tödlichen Erbfaktor. Tritt ein solcher Letalfaktor reinerbig auf, ist sein Träger nicht lebensfähig.
Tiere, die nur Träger des rezessiven Faktors sind, haben keine Nachteile, sollten jedoch nie untereinander verpaart werden, da beim Nachwuchs reinerbige Träger des Letalfaktors hervorkommen können, die keine Überlebenschance haben.
Locus
Locus ist ein Begriff aus der Genetik.
Mit Locus (Mehrzahl: Loci) bezeichnet man einen Genort. Anders ausgedrückt handelt es sich um den Ort/Abschnitt, an dem ein Gen sich auf dem Genom befindet.
Mantrailing
Eine Suchmethode, bei der Hunde anhand von Geruchsproben (z. B. Kleidung) eine bestimmte Person aufspüren. Wird oft in der Rettungshundearbeit eingesetzt.
Nassfutter
Eine Art von Hundefutter, das einen hohen Feuchtigkeitsgehalt hat und oft in Dosen oder Schalen angeboten wird. Beliebt bei Hunden mit wenig Durst oder speziellen Ernährungsbedürfnissen.
Obedience
ist eine moderne Hundesportart, bei der es vor allem um den Gehorsam des Hundes geht. Der Hund muss zusammen mit seinem Menschen verschiedene Übungen meistern.
Ohrenreinigung
Regelmäßige Pflege der Ohren, um Infektionen oder Parasitenbefall zu vermeiden. Besonders wichtig bei Hunden mit hängenden Ohren (z. B. Cocker Spaniel).
Pfotenpflege
Die regelmäßige Kontrolle und Pflege der Pfoten, einschließlich Krallenkürzen, Ballenpflege und Entfernung von Fremdkörpern.
Prägephase
ist die Phase, in der der Hund verschiedene Lebewesen, Geräusche, Untergründe und andere Umwelteindrücke kennenlernt und als ungefährlich einstuft. Alles, was der Hund in dieser Zeit nicht kennenlernt, kann ihn später verunsichern und er reagiert mit Angst oder/und Aggressionen. Diese Phase dauert ca. von der 3./4. bis zur 12./16. Woche.
Die Prägephase wird leider oft unterschätzt, dabei hat diese Phase Einfluss auf das gesamte spätere Verhalten des Hundes. Es wird klar, was der Züchter hier für eine Verantwortung hat. Für eine gute Prägung sind aber neben dem Züchter auch die zukünftigen Besitzer gefragt.
Pyometra
Eitrige Entzündung der Gebärmutter bei unkastrierten Hündinnen, die 3-8 Wochen nach der letzten Läufigkeit entstehen kann. Eine Gebärmutterentzündung ist ein Notfall und sollte sofort behandelt werden. Ohne Behandlung kann sie zum Tod führen, da gebildete Giftstoffe die Organe schädigen. Häufige Symptome sind übermäßiger Durst, Erbrechen, Müdigkeit und übel riechender Ausfluss.
Mehr Informationen: Gebärmutterentzündung
Rassehund
Ein Hund, der einem bestimmten Rassestandard entspricht und oft mit einem Stammbaum versehen ist. Rassehunde werden gezielt gezüchtet, um bestimmte Merkmale zu erhalten.
Rüde
ein männlicher Hund
Rute
Bei den Wirbeltieren ist eine Rute (lat. cauda; griech. ουρά) das mit Muskeln, Sehnen, Haut und eventuell Fell (bzw. Schuppen oder Federn) bekleidete hintere Ende der Wirbelsäule, in welches sich die Eingeweide nicht hinein erstrecken.
Scheinträchtigkeit
ist eine hormonell bedingte Verhaltensweise weiblicher Hunde, bei der die Hündin Anzeichen einer Trächtigkeit hat (physisch und psychisch), jedoch nicht gedeckt wurde. Die Milchdrüsen schwellen an und es wird Milch produziert, die Hündin zeigt Nestbau-Verhalten, ist anhänglicher und bemuttert später auch Ersatzwelpen (Spielzeug, Kuscheltiere). Die Scheinträchtigkeit ist ein Überbleibsel von Stammvater Wolf und hat da durchaus seinen Sinn. Wölfinnen ohne Welpen können so die Welpen anderer Wölfinnen mit säugen und sorgen damit für eine höhere Überlebenschance der Welpen.
Schleppleine
ist eine sehr lange, dünne Leine (ca. 10-20m), die in der Hundeerziehung eingesetzt wird. Der Hund schleift die Leine hinter sich her und sie kann somit als "Notbremse" z.B. bei Jagdverhalten dienen.
Schnauzengriff
eine Erziehungsmaßnahme, die die Mutterhündin schon bei ihren Welpen einsetzt, um ihnen ihre Grenzen aufzuzeigen, dabei greift sie mit ihrer Schnauze über die des Welpen. Der Schnauzengriff wurde übernommen und wird in der Hundeerziehung zur Strafe eingesetzt. Dabei greift man dem Hund von oben mit leichtem (!) Druck über die Schnauze. Solche Strafen sollten aber nur situationsbedingt angewendet werden. Damit der Hund das auch als Strafe versteht, muss der Griff richtig ausgeführt werden und vor allem zur richtigen Zeit!
Sensible Phase
Phase maximaler Lernfähigkeit und eine besonders wichtige Phase der Sozialisierung. Diese Phase dauert von der 3.-9. Lebenswoche und wird hauptsächlich beim Züchter verbracht. Lernvorgänge gehen hier besonders schnell vonstatten.
Sozialisierung
Der Prozess, bei dem ein Hund lernt, sich in verschiedenen Umgebungen, mit Menschen und anderen Tieren sicher und angemessen zu verhalten. Besonders wichtig in der Welpenzeit.
Stehtage
Empfängnisbereite Zeit der Hündin, die ungefähr auf den 11.-15. Tag der Läufigkeit fällt.
Sterilisation
Bei einer Sterilisation werden nur Samenstrang oder Eileiter durchtrennt. Die Keimdrüsen bleiben, im Gegensatz zur Kastration, erhalten. Sterilisierte Hunde können sich nicht mehr fortpflanzen, Sexualhormone werden jedoch weiter gebildet. Eine Sterilisation hat also außer dem Beenden der Fruchtbarkeit keinen Einfluss auf das Verhalten oder die Körperentwicklung (z.B. Fellveränderungen wie es sie nach Kastrationen geben kann.)
Stop
Absatz zwischen Schädel und Nasenbein.
Territorialität
ist eine Eigenschaft, die bei Hunden unterschiedlich stark ausgeprägt ist und bedeutet, dass der Hund sehr viel Wert auf sein eigenes Territorium legt und auch bereit ist, dieses mit allen Mitteln gegen Eindringlinge zu verteidigen. Dazu gehört auch ein ausgeprägtes Markierverhalten, das Fremde warnen und vom Betreten abhalten soll.
Tierarzt
Ein medizinischer Fachmann, der sich auf die Gesundheit und Behandlung von Tieren, einschließlich Hunden, spezialisiert hat. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig für die Gesundheit des Hundes.
Unterordnung
Ein Teil der Hundeerziehung, bei dem der Hund lernt, auf Kommandos wie "Sitz", "Platz" oder "Komm" zu reagieren. Wichtig für den Gehorsam und die Sicherheit.
Übersprungshandlung
ist eine plötzliches, unerwartetes Verhalten oder eine plötzliche Handlung vom Hund, welche nicht in die vorherrschende Situation passt. Übersprungshandlungen entstehen z.B., wenn der Hund sich in einem Konflikt befindet und sein (für diese Situation) natürliches Verhalten nicht ausleben kann. Oft neigen Hunde zu Übersprungshandlungen, wenn sie sich nicht entscheiden können, welchen Trieb sie folgen sollen.
Übersprungshandlungen hängen eng mit den Beschwichtigungssignalen zusammen und verschwimmen manchmal auch ineinander.
VDH
Verband für das deutsche Hundewesen, der zuchtbuchführender Verein ist Mitglied der FCI.
Wechselnase-Schneenase
Bei einer Wechselnase handelt es sich um eine Hundenase, welche bedingt durch die Jahreszeit ihre Farbe leicht ändert. Dabei wird eine eigentlich schwarze Nase mit der Zeit leicht blasser und nimmt eine altrosa Farbe an. Dieser Farbverlust ist im Winter stärker, im Sommer wird die Nase durch die stärkere Schutz-Pigmentierung wieder dunkler.

Eine Wechselnase ist erblich bedingt, sie kommt vor allem bei Retrievern vor (bekannt dafür sind vor allem Golden und Labrador Retriever), aber auch viele nordische Rassen und weiße Schäferhunde haben Wechselnasen oder sogenannte Schneenasen (Snow Nose).
Es handelt sich dabei nicht um eine Erkrankung, Hunde mit Wechselnasen haben keinen gesundheitlichen Nachteil.
Welpenschutz
den Welpenschutz gibt es so nicht. Wenn ein Welpe auf einen fremden erwachsenen Hund trifft, gilt das gleiche, als würden sich zwei ausgewachsene fremde Hunde treffen. Nur im Hunderudel genießen die Welpen bis zu einem bestimmten Alter Narrenfreiheit.
Widerrist
der erhöhte Übergang vom Hals zum Rücken. An dieser Stelle wird die Körpergröße des Hundes gemessen.
Zahnwechsel
Der Prozess, bei dem Welpen ihre Milchzähne verlieren und die bleibenden Zähne durchbrechen. Findet in der Regel zwischen dem 4. und 7. Lebensmonat statt.
Zuchtverband
Eine Organisation, die sich mit der Zucht von Hunden beschäftigt und oft Richtlinien für die Zucht, Gesundheit und den Rassestandard festlegt.
Zwinger
Ein Gehege oder eine Unterkunft für Hunde, oft in der Zucht oder bei professionellen Hundezüchtern verwendet. Sollte artgerecht und sauber sein.





Gerade beim Siberian Husky ist die „Schneenase“ öfters fest zu stellen. Im Sommer ist die Nase (fast) immer komplett schwarz bzw. braun, im Winter kommt es zu „Aufhellungen“, meist ist die Mitte der Nase betroffen.
Hallo, mein Hund(6Jahre) war aggressiv anderen Hunden gegenüber.
Wir sind dann zu einem wirklich guten Hundetrainer gegangen, wo wir den richtigen Umgamg mit dem Halti gelernt haben.
Uns wurde auch gesagt, dass man mit dem Halti nur ca. ein Monat arbeiten sollte, denn wenn man es richtig anwendet kann man das Fehlverhalten bzw. die Kommunikationsprobleme zwischen Hund und Mensch bereits nach der Zeit korrigieren. Ich würde ein Halti nie ohne kompetente Schulung bei einem Hundetrainer anwenden, denn man kann schon sehr viel falsch machen.
Wir mußten abwechselnd mit langer Leine und dann mit Leine mit Halti gehen, damit der Hund auch dann, wenn ich das Halti nicht mehr verwende , weiss , was ich von ihr will.
Bei meiner Hündin hat es nicht einmal ein Monat gedauert,
dass ich sie jetzt an einer langen Laufleine gehen lassen kann und sie zeigt absolut kein aggresives Verhalten mehr.
Sie ist jetzt ein richtig fröhlicher ausgeglichener Hund mit dem man gerne spazieren geht. Also mein dringender Rat:
Halti nur mit Hundetrainer!!!! Denn erst wenn man es richtig macht, kann man mit dem Hund stressfrei arbeiten , und dem Hund ein“ guter Rudelführer “ werden.
mit lieben Grüßen
Trixi
Hallo, meines Wissens muss es richtig heißen: Calming Signals.
Übrigens: Die Calming Signals sind genetisch festgelegt. Beim Menschen nennt man dies nonverbale Kommunikation.
Grüße von Monika Justen-Rieckhoff
Ich bin geteilter Meinung gegenüber Haltis. Manche sagen das man durch Druck einen Schnauzgriff auslöst der ja so toll für Respekt sein soll, totaler Blödsinn finde ich. Und Aufmerksamkeit kann man wirklich nicht erzwingen. Andererseits finde ich die Teile nicht so schlecht. Naja, ich würde umstrittenes lieber nicht verwenden.
Hallo,
Aujetzky’sche Krankheit wird durch einen Herpesvirenstamm ausgelöst und hat je nach Tier und Alter des Tieres untschiedliche Verlaufsformen. Hunden sollte grundsätzlich kein Schweinefleisch gefüttert werden, da der Herpevirus sehr Temperaturresistent ist. Leckerli aus Rohmaterialien vom Schwein sollten aus einem Land stammen das als Aujetzky frei gemeldet ist,(www.parasitus.de) da sonst noch ein Infektionsrisiko besteht. Ferner sollten Jäger darauf achten, dass ihre Hunde nich an den erlegten Wildschweinen lecken, da auch nach Erkalten des Tieres der Virus aktiv bleibt und z.B. über Speichel oder Blut auflecken auf den Hund übertragen werden kann. Ebenso sollte nur Blut von Schweinen die auf Aujetzky negativ getestet sind als Luderspur verwandt werden. Ein Infektion mit dem Erreger hat für Hunde eine infauste Prognose.