Rhodesian Ridgeback

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Herkunftsland:
Süd Afrika (Simbabwe)

FCI-Nummer:
6.3./ 146

Schulterhöhe:
Rüden: 63-69cm
Hündinnen: 61- 66 cm

Fell:
Kurz, dicht, glatt und glänzend.
Kennzeichnend für diese Rasse ist der sog. „ridge“, ein Haarkamm auf dem Rücken, bei dem die Haare in Entgegengesetzter Richtung wachsen wie die am restlichen Körper. Dieser Rückenkamm soll klar abgegrenzt und symmetrisch sein.

Verwendung:
Früher zur Jagt auf Großwild und zum aufspüren und aufscheuchen von Löwen.
Heute zum Teil immer noch zur Jagd auf Wild, aber hauptsächlich als Wach-, Begleit-, und Familienhund

Wesen:
Diese Hunde sind treu, klug und sensibel. Sie sind Fremden gegenüber zurückhaltend, aber weder Aggressiv noch scheu. Ridgebacks haben eine hohe Reizschwelle und sind gelassen. Auch einen gewissen Jagdtrieb ist diesen Hunden nicht abzuschreiben. Er sollte früh an andere Haustiere gewöhnt werden.

Ridgebacks sind spät Entwickler. Geistig ausgewachsen ist er erst mit ca. 3 Jahren, dies erfordert Geduld vom Halter.
Mit viel Einfühlungsvermögen und Konsequenz ist der Rhodesian Ridgeback gut zu Erziehen.

Haltung:
Diese Hunde eignen sich nicht als Zwingerhunde, sie brauchen den ständigen Kontakt zu „ihrer“ Familie. Er benötigt viel Auslauf, für ausgedehnte Spaziergänge ist er dankbar.

häufige Krankheiten:
Dermoid-Sinus

Rhodesian Ridgeback

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4 Kommentare

  • Gesundheitliche Probleme welche diese Rasse befallen können sind Linsentrübung (bis hin zum grauen Star), Krebs, Ellbogen- und Hüftfehlstellungen. Schilddrüsenunterfunktion scheint ein immer häufiger vorkommendes Problem zu sein. Die Ridgeback Rasse belegt Platz 6 (Stand: April 2008) auf der Liste der am meisten von Krankheiten betroffenen Tiere, aufgezeichnet von der „Orthopedic Foundation for Animals“. Die Lebenserwartung liegt zwischen 9 und 11 Jahren, die ältesten Hunde erreichten annähernd 16 Jahre.

    Schuld ist die überzüchtung.
    Vom Exot zum Modehund.
    Leider haben viele Hunderasse dieses durch machen müssen.
    Bestes Beispiel ist der Deutsche Schäferhund, Labrador und und und
    Jeder will ihn haben und am besten in XXL 🙁
    Der Hobbyzüchter backt den RR so wie die Käufer hin haben möchte.
    Wofür gibt es ein Richtmaß wenn sich eh keiner mehr dran hält.
    Der RR war mal ein Hund ohne beschwerden.

  • Leider habe ich in den letzten 10 Jahren viele Ridgs kennengelernt, die lange nicht das erwartete Alter erreicht hatten. Wurden nur 7 oder 8 Jahre alt. Vom Charakter her auch immer auffälliger
    aggressive Hunde. Vermutlich wird die Sensibilität, also Einfühlungsvermögen, aber auch Geduld
    und Gradlinigkeit bei der Erziehung unterschätzt.

  • Unser jetzt 8_jähriger Ridgeback ist klug , zurückhaltend, nicht aggressiv-weiß sich aber gegen aggressive Artgenossen durchzusetzen. Er ist immer noch temperamentvoll unterwegs und war noch keinen Tag krank. Diese negativen Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen.