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Auf Wölfe treffen beim spaziergang mit Hund...

mullewapp

Aktives Mitglied
Wie denkt ihr über die immer mehr zunehmende Wolfspopulation?
Mich würde interessieren, ob es noch mehr Hundehalter gibt, die darüber skeptisch denken. Ich meinerseits habe neuerdings einen kleinen Waffenschein und eine kleine Pistole die lediglich laut knallen kann, um mein Rudel notfalls schützen zu können.
 

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mullewapp

Aktives Mitglied
Will ja keinen erschießen, aber um u.a. eine laute Knallpistole mit sich führen zu dürfen, muss man beim zuständigen Landkreis einen kleinen Waffenschein beantragen. Das geht einfach so, ohne Vorkenntnisse. Und kostet gerade mal ein paar Euro.
 

PiLy

Hundemutti
Ich finde es einerseits toll, das sie wieder in freier wildbahn leben könne. der eine nachteil ist natürlich auch, das alte krankheiten die unsere haustiere befallen können, dadurch vermehrt auftreten können oder wieder zurück kommen
 

Rolf

Mod-Admin
Teammitglied
Anstatt mit einer Knarre Krach zu veranstalten, hätte es eine Trillerpfeife auch tun können. Aber - Hauptsache `ne Knarre. Ha, und ´ne Trillerpfeife brauchst nirgendwo zu beantragen.
 

mullewapp

Aktives Mitglied
Na dann lieber Rolf, wünsche ich dir viel erfolg mit deiner Trillerpfeife, solltest du mal auf ein Rudel Wölfe treffen!!! ;-)
Zudem bräuchte ich ohne Wölfe keine "Knarre" bin seit Jahren erfolgreich im Kampfsport (das nützt bei Wölfen allerdings nichts)!
 

Viszlafan

Altbekanntes Mitglied
Also mir reichen schon die Wildschweine....:( Ich habe in kürzester Zeit 3x eine Rotte getroffen.

Zum Glück haben meine beiden "Wachhunde" Angst und haben sich gleich mit eingeklemmter Rute hinter mir versteckt.

Nicht auszudenken, wenn man da einen Hund hat, der die Rotte auch noch verbellt, oder versucht zu jagen.

Wölfe gibt es bei uns wohl auch schon, aber bei dem hohen Wildangebot hier, kann ich mir nicht vorstellen, dass man sie als Mensch zu Gesicht bekommt.

LG Heike
 

mullewapp

Aktives Mitglied
Ja, vor Wildschweinen musste ich zu Pferd auch schon das eine oder andere mal flüchten, allerdings nur wenn die Bachen Frischlinge bei Fuß haben. Die Bachen sind echt mega schnell und einige davon leider auch ausdauernd :-(
 

Lucy

Foren-Guru
Ich sehe die Verbreitung von Wölfen mit gemischten Gefühlen. Einerseits finde ich es toll, denn dann wird sich der Wildbestand wieder regulieren (natürliche Feinde) und der Wald ( Bäume usw.) wird dadurch besser geschützt. Anderseits denke ich da wie pilly an die Krankheiten, die dann schneller verbreitet werden. Und ja, auch ich möchte nicht plötzlich auf ein hungriges Rudel Wölfe treffen. Wölfe lernen schneller noch als Hunde. Wenn sie durch Menschen (Abfall, manche Vollpfosten legen auch Futter für sie aus...) ein leichtes Nahrungsangebot bekommen, werden sie sich schnell angewöhnen, in die Nähe des Menschen zu kommen und das wäre fatal und eine gefährdung für unsere Fellnasen, denn die stehen auch auf ihrem Speiseplan. Hatte letztens erst eine Studie gelesen, weiß aber nicht mehr aus welchem Land, wo freilaufende Hunde die Hauptnahrungsquelle der Wölfe ist.
Und nein, mir deshalb auf Verdacht eine Waffe zuzulegen käme mir nicht in den Sinn.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
 

mullewapp

Aktives Mitglied
Naja, auf Verdacht nicht. Hier bei uns gibt es ein ortstreues Rudel Wölfe von sechs Tieren. Ich hab sie schon einige Male aus entfernung gesehen. Und unser Zeitungsbote, der meist zw drei und vier uhr morgens die Zeitung austrägt, hat sie schon öfter dicht am Dorf gesehen.
 

Lucy

Foren-Guru
Dann kannst du nur hoffen, das alle Dorfbewohner ihren Müll diebstahlsicher verpacken. Wenn die Wölfe ihre ersten "Leckerli" in den Straßen und Gärten gefunden haben, werden sie ein fester Bestandteil eurer Dorfgemeinschaft. Das könnte dann wirklich nicht sehr angenehm sein.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
 

SabineK

Aktives Mitglied
Wölfe sind tolle Tiere, gar keine Frage. Jedoch möchte ich sie nicht in unserer Umgebung haben. Man kann nicht alles Wolfssicher machen, wohnen sehr ländlich. Tiere werden oft umgeweidet. Und Kinder kann man auch nicht wegsperren. Zumal bekannt ist, dass der Wolf die Scheu vor den Menschen verliert.
 

Lea-Pongo

Neues Mitglied
ich wohne sehr ländlich, da kann es schonmal sein, dass früh morgens ein reh im garten steht;)
was ja ein angenehmer Besucher ist, ein Wolf wäre da schon ein anderes Kaliber !!
die Knallpistole halte ich auch für übertrieben!

Wölfe sind immer noch Rudeltiere und alleine nicht sehr mutig, es würde mích schon sehr wundern einen beim Spaziergang anzutreffen.

Die wittern Menschen doch schon einen Kilometer gegen den Wind!

Immer mit der Ruhe, ist doch toll, dass sie wieder in Freiheit leben können.
Sie sind schließlich die Vorfahren unserer geliebten Vierbeiner :)
 

Lucy

Foren-Guru
Tja, in der Wedemark und auch in der Nähe von Dresden hat sich ein Wolf im Wohngebiet aufgehalten und der in Dresten hat sich mit den empfohlenen Mitteln nicht vertreiben lassen. Es gab darüber sogar einen Bericht im Fernsehen. Mit diesem Problem müssen sich jetzt die Wolfsbeauftrageten auseinandersetzen. Wölfe sind klasse Tiere, aber wenn sie zu einer Gefahr für den Menschen werden, muss man sich dieser Problematik stellen. Auch müssen dann wir Menschen bereit sein evtl. unsere Freizeitaktivitäten zu überdenken. Es gibt jetzt ja schon eine gute Menge an Wolfsrudeln in Deutschland. Schaun wir mal, wie sich das Zusammenleben entwickelt und ob es wirklich machbar ist, das Wolf und Mensch auf solch engem Raum friedlich zusammen leben können.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
 

Rolf

Mod-Admin
Teammitglied
Habe vergessen, wo, jedoch gibt es dort ein hausgemachtes Problem mit Wölfen. In einer Gemeinde wurde ein Kindergarten mitten in den Wald gebaut. Und nun jammern Eltern und Erzieher, dass der eine oder andere Wolf mal vorbeischaut. Ich frage mich da nur: Wer ist eher der typische Waldbewohner? Kinder, Eltern und Erzieher ja wohl kaum.
 

Lucy

Foren-Guru
ja Rolf, da gebe ich dir Recht. Davon habe ich auch gehört. Da wurde schon ein Problem hochgeschaukelt, das noch gar nicht vorhanden war. Aber du bestätigst mein Argument, das wir Menschen, wenn wir wollen das der Wolf hier bei uns lebt, umdenken müssen. Dann kann es ebend keine z.B.Waldkindergarten mehr geben. Auch unsere Freizeitgestaltung in der freien Natur müsste evtl. geändert werden (Einschränkungen müssten akzeptiert werden usw.). Leider gibt es ja auch gar nicht mehr so viel Natur wie z.B. noch vor 100 Jahren. Wenn der Mensch bereit ist, dem Wolf ein Leben seiner Natur gemäß zu bieten ist es O.K. Er hat es nicht verdient, als Mülltonnenplünderer und Kinderschreck sein Lebne zu fristen.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
 

mullewapp

Aktives Mitglied
Meiner Meinung nach ist Deutschland viel zu dicht besiedelt, um Wölfen ein ungestörtes und artgerechtes Leben zu bieten.
 

Lucy

Foren-Guru
Pilly, es ist immer einfach aus einer sicheren Niesche heraus zu urteilen. Deshalb möchte ich deine kritik hier nicht so stehen lassen.
Ob Wölfe schon vor dem Menschen Deutschland besiedelt haben, weiß ich nicht. Geschichte ist nicht unbedingt meine Stärke. Aber er hat sich auf alle Fälle schon den Lebensraum hier mit dem Neandertaler geteilt, der ja auch ein Mensch war. Nun haben wir Menschen uns leider wirklich zu stark ausgebreitet. Es gibt leider nicht mehr so viele Gebiete, wo der Wolf ungestört leben kann. Wenn er sich stärker vermehrt, was bei unserem mittlerweile überdurchschnittlichem Wildangebot unweigerlich passiert, werden sich vielleicht einige Vertreter dieser Spezie ihren Lebensraum nahe an abgelegenen Dörfern oder sogar Städten suchen. Rumänien ist ein gutes Beispiel dafür. Deshalb ist es wichtig, sich dieser Problematik zu stellen und Lösungen zu finden.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
 

PiLy

Hundemutti
welche sichere niesche? es wird doch immer wieder geschimpft, das die natur erhalten werden muss mit all ihrer vielfalt. da gehört auch der wolf dazu. jetzt will man was "erhalten" und dann ist es auch nicht richtig und es wird wieder gemeckert!
 

Lucy

Foren-Guru
Sorry pilly, deinen kommentar verstehe ich jetzt nicht. Gemeckert wird hier gar nicht. Natürlich soll das bißchen Natur, das noch in Deutschland vorhanden ist, geschützt werden. Und ja, auch ich fände es toll, wenn der Wolf ein fester Bestandteil davon wäre. Aber trotzdem kann man Fakten nicht ignorieren. Deshalb habe ich auch geschrieben, das man erst einmal abwarten muss, es gibt ja im Moment noch gar keine Erfahrungswerte im Zusammenleben Mensch/Wolf in Deutschland und dazu gehört auch Gefahrensquellen für Mensch/Tier gleichermaßen zu ermitteln und Lösungen zu finden. Erst dann kann man entscheiden, ob es eine gute Wahl ist, den Wolf wieder in Deutschland anzusiedeln. Deshalb fand ich deine Aussage unrealistisch, das der Wolf, weil er vor dem Menschen hier gelebt hat, das jetzt auch ungehindert tun kann.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
 

PiLy

Hundemutti
ich meinte das allgemein gemeckert wird, nicht nur hier! Die Wolfbeauftragten werden schon darauf achten, das es nicht zu viel wird. Ich finde es gut das der Wolf eine chance hat sich wieder anzusiedeln. Es gibt so viele tiere die durch den menschen vom aussterben bedroht sind. ich hoffe das auch diese tiere eine chance bekommen sich wieder anzusiedeln.
 

Lucy

Foren-Guru
Ja Pilly, da bin ich ganz bei dir. Naturschutz sollte an erster Stelle stehen. Auch der Wolf hat eine Chance verdient. Nur denke ich, um ihm einen würdigen platz zu bieten muss hier noch so einiges geschehen. Meine Bedenken gehen eher in die Richtung, wenn man nicht den geeigneten Lebensraum gibt, kann es zu Konfrontationen kommen und dann ist man wieder schnell "bei der Hand" mit dem Argument, das geht halt nicht und schon wird der Wold nicht mehr geduldet. Das muss vermieden werden.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
 

bluedragongirl

Foren-Legende
Sagen wir mal so es wird mit dem Wolf zu Konflikten kommen. So wie mit anderen Wildtieren der klassiker kennt bestimmt jeder der Marder und das Auto oder das Reh und das Auto. Beim Fuchs ist es ganz normal das er Nachts im Dorf herumschleicht um die Hühnerställe zu begutachten.
Tja und wir haben so vor 3 Monaten vergessen den Hühnerstall zu schließen 4 Hühner waren weg und die restlichen 3 lagen tot im Stall. War halt unsere Schuld und wir sind da nicht die einzigsten das der Fuchs hin und wieder die Hühner stibitzt besonders bei den Hühner die am Tag und im Waldkomplett frei herumlaufen ohne Zaun die schutzmaßnahme sieht so aus
,

kommt auch hin und wieder vor das ein Hund sich so ein Hühnchen klaut.

Aber bei solchen vorfällen machen wir keine Terz. Wieso auch, weil wir schon immer mit Fuchs, Marder, Reh zusammenleben der Wolf ist sozusagen "neu" und neu ist erst mal immer schlecht, besonderst wenn man wieder Schutzmaßnahemen errichten soll.

Aber da sollte sich die Baubehörde sich nicht quer stellen wenn der Bauer logischer weise sich ein stärkeren Zaun bzw. den Stall vergrößern will damit er sein Vieh über Nacht in Sicherheit bringen will. Das darf nicht sein da sollten auch die Kommunen oder wer da sonst zuständig ist auch das klar stellen und nicht wie es oft so ist Kommune sagt ja Baubehörde sagt nein und keiner fühlt sich zuständig.

Das der Wolf die Scheu verliert erkennt man auch gut an den Füchsen besonders in den Großstädten. In Ländlichen Gegend sind es die Jungfüchse die noch recht neugierig sind, eine könnte ich nur mit ein paar Kieselsteine "vertreiben" der mir zu neugierig war, da half kein Händeklatschen und laut Reden. Aber nach spätendes nach der ersten Jagt werden die Füchse dann scheu. Daher halte ich es nicht verkehrt das der Wolf lernt Mensch ist Böse und NEIN ich rede nicht von erschießen.
Ich nenn mal ein Beispiel aus Afrika wenn dort Geparden ausgewildert werden gehört zu der Auswilderung das sie von Menschen Angegriffen werden mit Steinschleudern, Luftdruckgewehren oder was auch immer. Soll halt dienen das die Geparden sich von den Siedlungen bzw. Mensch fern halten.

Das Wölfe auch Hunde angehen ist für mich logische. Der Wolf(rudel) geht auch nicht freundlich mit Kojoten und Schakale um. Geschweige von einem kommplett Fremden Wolf. Wieso soll er nett zu einem Hund sein? Es ist eigentlich erst duch die Zucht enstanden das der Hund mit fremden Artgenossen mehr oder weniger verträglich. Und die meisten Wolf Hund angriffe waren es Kettenhunde die i-wo im Hinterhof angebunden waren.


In Deutschland stellten sich die sogenaten Wolfsangegriffe heraus, das es ganz langweilig Hunde waren.

So wie bei diesen Vorfall es war irgendein ein Dogo irgendwas mix wurde natürlich nicht so toll veröffentlicht, das da zwei Hunde einen Ernstkampf hatten der läuft ziemlich lautlos ab.

Wolf tötet Hund in Hoyerswerda*//*Hoyerswerda*·*Seenland*·*Städte & Gemeinden*·*Südbrandenburg*·*Wochenkurier


Ich sag mal so mir ist ein Wolf lieber als ein Eber oder eine Bache mit ihren Frischlingen. Die Vicher haben ausdauer und doof sind die auch nicht. Ich bin auch ganz glücklich das bei mir in der Gegend keine Wildschweine gibt erst.

http://www.hundeseite.de/hundeforum/offtopic-forum/kampf-um-woelfe-2324.html
 

Lucy

Foren-Guru
Ich kann dich voll und ganz verstehen bluedragongirl. Ja, natürlich müssen alle mitspielen, wenn der Wolf hier leben soll/darf.
Du hast das ganze mal aus dem Blickwinkel einer noch wirklich ländlichen Ansicht berichtet, das finde ich toll. Und ja, mir ist der Wolf auch lieber als die wirklich gefährlichen Wildschweine. Auch ich bin immer froh, das es die so nah bei uns nicht gibt. Aber im Deister wandere ich auch immer mit gemischten Gefühlen, vor allem bei Trampelpfaden, da ist mir immer mulmig, weil ich Angst habe auf Wildschweine zu stoßen, die es dort in größerer Zahl gibt.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
 

mullewapp

Aktives Mitglied
Da muss ich bluedragongirl auch ein wenig recht geben, vor den Wölfen hatte ich so einige Reitunfälle mit etlichen Knochenbrüchen nur weil wir vor Bachen flüchten mussten. Schön ist beides nicht, gerade als Reiter ist man es ja gewohnt sich den Wald mit allen und jedem zu teilen. Allerdings reiten wir nur noch mindestens zu zweit in den Wald. Ich mag Wölfe an sich ja gern, aber da sind mir wenn ich die Wahl hätte Wildschweine doch ein wenig lieber/gewohnter :)
 

Superhundi

Altbekanntes Mitglied
wilde Hunde

Ich würde mich freuen hier auf Wölfe zu treffen, sehr unwahrscheinlich, dass man Angst haben muss. Wölfe wollen mit uns nix zu tun haben, meistens bemerken wir die gar nicht. Ich hatte schon Begegnungen mit wölfen und Bären, hier nicht, es war toll und ich habe mich nie bedroht gefühlt. Gerade Wölfe entscheiden selbst, ob sie sich sehen lassen, und wenn, ist es Neugier oder sie haben einfach keine Angst..Schmeiß das blöde Knalldingen weg...........
 

mullewapp

Aktives Mitglied
Ich habe vor kurzem unsere Jagdpächterin getroffen und lange gequatscht (wie immer :) )
Sie sagte es ist durchaus sinnvoll etwas zum vertreiben bei sich zu haben (Schreckschuss, Fußball tröte etc), meine Entscheidung war richtig, ich möchte nicht erst nachdem etwas passiert ist dastehen und sagen müssen, ach hätte ich doch vorher...
Ich habe mich in einem Waffengeschäft ausgiebig beraten lassen, ich besitze jetzt eine ganz kleine Version die auch zum starten von Marathonläufen verwendet wird. Ich möchte und kann damit keinen verletzen, aber mein Rudel schützen. Und eins sei noch gesagt, scheu sind die Wölfe hier nicht mehr wirklich, man sieht sie selbst tagsüber dicht am Dorf.
 

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