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Hat jemand Bloodhound-Erfahrung?

Fibeline

Mitglied
Hallo liebes Forum,

ich bin neu hier und komme gleich mit einer Frage :) :

Aber erstmal etwas zu mir/uns: Wir planen, uns einen Hund anzuschaffen. Wünschen tun wir uns das schon seit langem, aber es passte vorher einfach nicht, weil ich mitten im Studium steckte. Da ich nun bald durch bin damit, steht einem Hund eigentlich nichts mehr im Weg. Etwas Erfahrung bringe ich mit, da wir, als ich noch zu Hause wohnte, einen Irish Setter hatten.

Hund sollte mit Kindern und Katzen klar kommen. Die Kids sind...naja, halt Kinder. Mal laut, mal wild und es könnte auch mal jemand über Hund stolpern. Tierlieb sind wir alle :)
Katzingers kennen Hunde (wir haben regelmäßig 2 Bernersennen zu Besuch), gucken sie gern an, sofern eine Glastür dazwischen ist, gehen ihnen aber ansonsten aus dem Weg. Daher wäre ein Flummi-Hund eher ungeeignet :) Vor allem aber muss er mit den Kids klar kommen.
Wir haben jede Menge Platz, einen riesigen Garten und Feld und Wald vor der Haustür. Ich werde nur halbtags arbeiten und die Kinder sind aus dem gröbsten raus und machen auch lange Spaziergänge mit.

Ich träume von einem Bloodhound. Ich habe mich viel über Bloodhounds informiert, aber ich hätte gern einige persönliche Erfahrungen gehört. Würde der sich bei uns wohl fühlen? Die Knuffel sind ja eher gemütlich...

Viele Grüße,
Anne
 

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Qoldlady

♡Lovepo!nts♡
Ich habe zwar keine Erfahrung mit Bloodhounds - ABER ich weiß, wofür die gezüchtet wurden...nämlich für die Jagd (sagt ja eigentlich auch schon der Rasse-Name). Und ich wohne auch im Grünen und eins weiß ich ganz genau - was man da nicht gebrauchen kann, ist ein Hund mit außerordentlichem Jagdtrieb! Bei uns stehen die Rehe oft nur 20 m vom Haus entfernt (und nach deiner Beschreibung oben wird es bei euch sicher nicht viel anders sein), da wäre ein Bloodhound wahrscheinlich mehr auf der Pirsch als zu Hause... Schon allein die Fährten würden wahrscheinlich ausreichen, in ihm den Jagdinstinkt zu wecken.
 

storbi

Foren-Guru
Hallo Anne,das hört sich ja alles gut an.Leider habe ich keine Erfahrung mit einem Bloodhound.
Ich denke aber wenn er als Junghund zu euch kommt und ihr etwas aufpasst,das er die Mietzen nicht zu doll bedrängt,wird es schon klappen.
Ich hatte damals 3 Katzen (Hundeunerfahren,die Katzen) und nach ein paar Wochen sind sie ganz entspannt miteinander umgegangen.
Obwohl mein Rauhaardackel ein echter Feger war.Die Katzenfreßnäpfe habe ich immer hoch gestellt.Die große Babywanne,die als Katzenklo diente ,mußte ich auf einen kleinen Tisch stellen,als ich feststellte,das Katzenködel etwas leckeres für mein Dackel war.(Schüttel)
Ich denke aber der eine oder andere wird dir hier bestimmt etwas über einen Bloodhound erzählen können.
L.G.Storbi
 

Qoldlady

♡Lovepo!nts♡
Die Katzen sind bestimmt weniger ein Problem - wenn der Hund als Welpe in die Familie kommt. Die können sich wehren und auch hoch genug "entkommen". Ich sehe eher das Problem, dass ich oben beschrieben hab.
 

Fibeline

Mitglied
Danke für eure Antworten :)

Sehen kann man Feld von uns aus nicht, da ist noch ne Straße und eine Häuserreihe dazwischen. Wildtiere kommen uns nicht besuchen, wohl aber gibt es hier einige Katzen und Hunde in der Nachbarschaft. Der Garten ist komplett eingezäunt bis 1,60m. Raus könnte er nicht einfach.

@Qoldlady
Zielen deine Bedenken darauf ab, dass er stiften gehen würde? Das ließe sich mit einem Zaun ja verhindern.

@storbi
Das sind ja schon mal gute Tips :)
 

Qoldlady

♡Lovepo!nts♡
Ja, zum Einen könnte er stiften gehen...was auch noch sehr gefährlich wäre, wenn da eine Straße zwischen euch und dem Feld ist. Aber zum Anderen wird es sehr schwer werden, ihn so zu erziehen, dass ihr auch ohne Leine mit ihm Gassi gehen könntet. Was ich persönlich immer sehr schade finde, wenn Hunde nicht frei herumtollen können. Ich mag es nicht, wenn ich Hunde nur an der Leine halten muß. Allerdings haben wir hier auch so ein Exemplar, die BEI MIR fast nur noch an der Leine geht, weil sie immer wieder Fährten wittert und die Ohren verstopft. Sie ist die Hündin meines Sohnes - und bei IHM läuft sie NUR OHNE Leine...das war aber ausnehmend viel Arbeit für ihn, die sich bei mir schwieriger gestaltet, weil ich selbst auch noch 2 Hunde hab. Ich bin also immer, wenn sie mit ist, mit dreien unterwegs, da fehlt mir die Zeit, sie ebenfalls so zu erziehen, dass sie auch bei mir ohne Leine läuft. Und sie ist jetzt keine extra gezüchtete Jagdhund-Rasse! Sie ist lediglich ein Irgendwas-vielleicht-Labbi-Schäfer-Mix aus Spanien.
 

Fibeline

Mitglied
Danke, Qolady, auch wenn sonst vielleicht alles passen würde, ist das Ohne-Leine-Problem wirklich nicht von der Hand zu weisen...
 

Qoldlady

♡Lovepo!nts♡
Es ist ja immer gut, wenn man mal eine andere Sichtweise von anderen Leute bekommt. Deshalb finde ich es auch immer positiv, wenn hier solche Fragen VOR Anschaffung einer bestimmten Rasse gestellt werden. Auch wenn das nicht gleichzeitig bedeutet, dass jemand dann Abstand von einer nicht passenden Rasse nimmt... Die Für- und Widerargumente muß eben dann noch jeder selbst abwägen.
 

Wuffi99

Alter Hase
Hallo erstmal, ich wünsche dir eine schöne Zeit hier und einen guten Austausch!

Leider habe ich gar keine Erfahrung mit Bloodhounden, aber wenn ich mir so durchlese, was Qoldlady da schreibt, ist es für mich ein Schock zu hören, dass diese Hunde für die Jagd geeignet sind, sogar gezüchtet wurden, ich habe die ach eher so gemütlich eingeschätzt ^^ Aber ich kenne mich dafür mit allen großen Hunden aus :)

Weiterhin viel Glück mit dem Traum vom Bloodhound
LG Denise und Cherry
 

Qoldlady

♡Lovepo!nts♡
Sieh mal hier, das ist die Beschreibung vom VDH:


Name:

Bloodhound Ursprungsland:
Belgien Standardnummer:
84
Widerristhöhe:
Rüden: 68 cm, Hündinnen: 62 cm Gewicht:
Rüden: 46-54 kg, Hündinnen: 40-48 kg
Verwendung:
Lauf- und Meutehund für Hochwild, Fährtenhund und Familienhund. FCI-Gruppe 6:
Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
Sektion 1.1 Große Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.

................

Geschichte: Bloodhound


Großgewachsener Laufhund, insbesondere ein ausgezeichneter Spürhund, dessen Ursprung sehr weit in der Vergangenheit liegt. Er ist seit Jahrhunderten wegen seines außerordentlichen Geruchsinns und seiner hervorragenden jagdlichen Eigenschaften bekannt und geschätzt. Die Mönche der Abtei St.Hubert in den Ardennen haben ihn gezüchtet. Er stammt von den schwarzen oder schwarz-lohfarbenen Hetzhunden des Mönchs Hubert im 7.Jahrhundert ab, der später Bischof und nach seiner Heiligsprechung zum Schutzheiligen der Jäger erkoren wurde. Die großen St.Hubert Laufhunde breiteten sich in den Ardennen aus, in deren ausgedehnten Wäldern viel Hochwild anzutreffen war. Man rühmte diese Bluthunde wegen ihrer Robustheit und Ausdauer, besonders bei der Hetzjagd auf Wildschweine.

Die ersten Bloodhounds waren schwarz, später aber auch schwarz und lohfarben. Im 11.Jahrhundert wurden sie durch Wilhelm den Eroberer in England eingeführt. Zur selben Zeit tauchten dort Hunde vom gleichen Typ, aber von vollständig weißer Farbe, sogenannte "Talbot Hounds", auf. In England wurden die importierten St.Hubertus-Hunde zu den Stammvätern der sogenannten "Bloodhounds" (=Bluthunde), ein Name, der von "blooded hound" abgeleitet ist, was "Laufhund von reinem Blut", also "reinrassiger Laufhund" bedeutet. Später entwickelte sich die Rasse auch in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort wurden sie vor allem Südstaaten besonders zur Suche nach entflohenen Sklaven verwendet.

(Quelle: VDH Rasselexikon 2014)
 

Fibeline

Mitglied
Hallo Wuffi99,
danke für die liebe Begrüßung :)

Die Bloodhounds sind zwar keine Jagdhunde im Sinne von Hetzjagden, aber sie sind hervorragende Schnüffler und tatsächlich sehr gemütlich und sanft :)

Aber wie dem auch sei, wenn er eine Fährte gefunden hat, wird er die verfolgen wollen. Zudem sind Bloodhounds etwas eigensinnig und brauchen konsequente Erziehung ("ich hab jetzt keine Lust mehr, mach du Hundeschule alleine weiter" :D). Zwar kann man den Hund auch mit selbst organisierten Suchen durch Wald und Flur beschäftigen, aber dazu muss man erstmal die Zeit haben oder einen entsprechenden Verein in der Nähe.

In der Abgrenzung des Grundstücks sehe ich weiterhin kein Problem. Woran ich allerdings erst jetzt denke, ist eben das Leinenproblem, das Qoldlady angesprochen hat. Ich bin mir weder bei meinem Mann und erst recht nicht bei meinen Kindern sicher, dass sie den Knuffel zurückpfeifen könnten, wenn er ohne Leine unterwegs ist, und das muss er dürfen! Zwar würde Hund wohl nicht im vollen Gallopp davon preschen, wenn er eine Fährte hat, sondern mit der Schnauze den Boden umgraben, ist halt ein Spürhund. Allerdings geht das auch durch den Bach, über die Bahngleise (!!!), quer übern Spielplatz... Da muss man schon fit im Geländelauf sein, um da hinterher zu kommen (und da stehe ich recht allein da, aber vielleicht ändert sich das ja noch :) ).

Vielleicht sehe ich das zu eng, und ich werde nicht gleich beim ersten Zweifel das Handtuch werfen, aber ich möchte mir das seeehr gut überlegen, da es zwar ein gemütlicher, aber auch anspruchsvoller Hund ist. Daher wären ein paar Erfahrungen von Bloodhound-Besitzern sehr hilfreich.


Liebe Grüße,
Anne
 

Qoldlady

♡Lovepo!nts♡
Leider gibt es hier im Forum meines Wissens nach keine Bloodhound-Besitzer (oder ehemalige). Aber vielleicht könntest du dir mal nen guten Züchter raussuchen (falls du das noch nicht getan hast). Die stehen immer gern mit Rat und Tat zur Seite, auch wenn man noch gar keinen Welpen kaufen will (übrigens auch ein Merkmal von GUTEN bzw. verantwortungsvollen Züchtern!)

Und wie schon gesagt, man kann das durch Erziehung in den Griff bekommen - aber das ist viel Arbeit. Und DARÜBER sollte man sich im Klaren sein. Und vor allem sollten dann ALLE, die den Hund führen, die gleiche Konsequenz an den Tag legen, sonst geht das echt in die Hose. Unmöglich ist es nicht!
 

Rolf

Mod-Admin
Teammitglied
Leider kann ich Dir in Sachen Bloodhounds auch nicht weiterhelfen, Fibeline. Wie sehr gewissenhaft und gründlich Du Dir überlegst, einen Hund dieser Rasse bei Euch einziehen zu lassen oder nicht, finde ich sehr bemerkenswert. Respekt dafür. Viele überlegen nicht, sondern kaufen, schaffen an und nach ein paar Wochen landen diese Fellnasen im Tierheim.
 

Fibeline

Mitglied
@ Rolf
Danke für deine netten Worte :)

Jetzt habe ich mal nach Züchtern erkundigt und in Deutschland zwei gefunden, die einen seriösen Eindruck machen. Mit einer davon werde ich mich demnächst in Verbindung setzen. Sie züchtet rein hobby-mäßig (anders sollte es ja nicht sein) und erst dann, wenn sie genügend Interessenten hat, ist offen für Fragen und Gespräche, ihre Zuchtziele machen Sinn, und sie möchte die Leute erstmal kennen lernen, bevor sie einen Hund verkauft.

Was mir da teilweise für Züchter im Netz begegnet sind, ist ohne Worte. Kleinanzeigen gegenüber bin ich generell erstmal skeptisch. Dann gibt es welche, die einen Hund im Falle von z.B. HD zurück nehmen und einen Ersatzhund aus dem nächsten Wurf anbieten :eek: Als wäre der Hund ein austauschbares Gerät, an das man trotz Fehlern nicht sein Herz hängen würde. Diese Einstellung Haustieren gegenüber sagt ja schon einiges. Beteiligung an den Arztkosten kenne ich, aber mal eben umtauschen... :rolleyes:

Meine auserwählte Züchterin ist zwar 430km weit weg, wird mir aber hoffentlich meine Fragen beantworten können und wir können die Knuffels vorher schon mal besuchen :)

LG,
Anne
 

Qoldlady

♡Lovepo!nts♡
Du hast das ganz richtig gemacht, Fibeline. So geh ich auch immer vor, wenn ich einen Züchter suche. Dann hast du später auch viel Freude an der Fellnase, weil du immer jemand zur Seite hast, der dir mit Rat und Tat Hilfe leisten kann. Was mir z.B. auch immer wichtig ist (obwohl wir unsere Söhne auch noch im Rücken hätten), dass die Hunde, sollte uns mal was passieren, jederzeit wieder zurück zum Züchter können, und und auf keinen Fall im TH landen.

Unsere Lotta haben wir von einer Züchterin, die 500 km von uns weg war. Zum Glück liebt Lotta das Autofahren. Die hat die ganzen 5 Stunden Rückfahrt gepennt. Einmal haben wir Pause gemacht, weil wir dachten, die muß doch mal raus ihr Geschäft machen...aber sie wollte absolut nicht und war froh wieder im Auto weiter pennen zu können.


Bin echt gespannt auf deine weiteren Berichte!
 

Fibeline

Mitglied
So, ich hab sie mal angeschrieben und um ein Telefonat gebeten. Bin seeehr gespannt. Obwohl noch mind. 6 Monate dauert, bis ich überhaupt erstmal Zeit habe, mich um einen Welpen zu kümmern, bin ich extrem hibbelig. Jetzt muss ich erstmal runter kommen und mich um meine aktuellen Sachen kümmern...

Da habt ihr ja Glück gehabt mit Lotta und dem Autofahren (vor allem, wenn man später mal weiter weg möchte zum Spazieren gehen) :)
Meinen ersten Hund haben wir auch vom Züchter aus durch halb Deutschland gefahren. Nach der ersten Kurve im Auto hat er erstmal gekübelt. Da hat die Züchterin es doch nicht sein lassen können, ihn kurz vor der Fahrt nochmal zu füttern...:D

Auf das Zurücknehmen im Erstfall *aufholzklopf* werde ich sie mal ansprechen, gute Idee. Aber bei dem Eindruck, den ich bisher von ihr habe, wird das sicher kein Problem sein.
 

Qoldlady

♡Lovepo!nts♡
Da habt ihr ja Glück gehabt mit Lotta und dem Autofahren (vor allem, wenn man später mal weiter weg möchte zum Spazieren gehen) :)
Das ist wahr, aber leider haben wir auch noch Marie, und die ist beim Autofahren das ganze Gegenteil. Bei der war es in etwa so, wie bei eurem ersten. Die hat sich auf der Fahrt von der Züchterin (nur kanpp 50 km) die Seele aus dem Leib gekot**zt. Und genauso ungern fährt sie Auto. Aber im Laufe der Jahre ist es etwas besser geworden, sie ist jetzt schon 8 Jahre. Aber am Anfang war es echt schwierig mit ihr auch nur in die Nachbarstadt zu fahren. Und heute ist sie immer noch so nervös beim Autofahren, dass wir spätestens nach wenigen Kilometern erstmal anhalten müssen, weil sie dann aus Nervosität ihr "Geschäft" machen muß.

Auf das Zurücknehmen im Erstfall *aufholzklopf* werde ich sie mal ansprechen, gute Idee. Aber bei dem Eindruck, den ich bisher von ihr habe, wird das sicher kein Problem sein.
Du hast geschrieben, dass sie die Zucht mehr hobbymäßig betreibt. Dann wird sie das wohl auch so handhaben mit dem "Zürucknehmen". Bei einem Züchter, der jedes Jahr 2 oder mehr Würfe hat, wäre das ja auch schwierig. Da kämen wahrscheinlich doch so einige zusammen. Ich weiß von der Züchterin von Marie, die hat mindestens 3 Hunde zurück genommen, bzw. zurück GEHOLT, weil ihr zu Ohren gekommen ist, dass "ihr" Hund schlecht behandelt wurde (hat ein guter Züchter übrigens auch im Vertrag stehen, dass er in dem Fall dazu befugt ist!). Und die hat nach Marie gar nicht mehr gezüchtet. Da Marie der "I-Wurf" war (ursprünglich Ilonka), hatte sie insgesamt über die Jahre ja nur 9 Würfe.

Auch die Züchterin unserer leider zu früh verstorbenen Lenja hat letztes Jahr einen 12jährigen Rüden zurück genommen, weil die Besitzer (das waren nicht die ursprünglichen Käufer) damit "gedroht" hatten, dass sie sonst den Rüden ins TH geben (der war ihnen zu alt und aufgrund gesundheitlicher Schwierigkeiten zu teuer geworden...
).
 

Fibeline

Mitglied
Da bin ich wieder.

Mein Mann und ich haben die letzten Wochen viiieel über das Thema Hund geredet und nachgedacht.

Wie sind erstmal zu dem Schluss gekommen, dass es kein Bloodhound werden wird aus folgenden Gründen:

Wenn ich einen Bloddhound hätte, würde ich mit ihm arbeiten wollen, sprich Mantrailing, Fährtensuche etc. Das würde sich sicher teilweise mit der Familie machen lassen und wir hätten bestimmt alle Spaß dabei (auch Hund). Aber um das richtig zu machen, würde ich mir dafür mehr Zeit nehmen wollen, die ich momentan für meine Kids brauche. Wir haben zwar kein Problem mit 2-Stunden-Spaziergängen, aber mit nem Bloodhound würde ich querfeldein, durch die Büsche, über den Bach und wo es eben grad spannend ist. Das Tempo wäre nicht kindgerecht :D
Dann würden die Jungs den Hund auch an der Leine führen wollen, was sich bei 45kg Hund nicht so leicht bewerkstelligen lässt, zumal er einen Leinenführer braucht, der sieht, was Hund gerade durch den Kopf geht ("oh, da riechts interessant") und dann damit umgehen kann ("da will ich jetzt lang" und los gehts).
Ich denke, wir würden nicht allen gerecht werden können. Daher ist der Bloodhound auf später verschoben (ich will ja unbedingt einen, aber jetzt ist es noch zu früh) und es wird wohl ein Golden Retriever oder Labrador.

Nicht, weil ich "Modehunde" so toll finde, sondern weil das eher auf die Beschreibung "Familienhund" zutrifft. "Familienhund" wird, glaube ich, alles genannt, was sanft und schwer reizbar ist. Ob der Hund besonders viel Aufmerksamkeit braucht, scheint bei der Definition keine Rolle zu spielen :rolleyes:

Ein Retriever hat sicher auch mehr Spaß an Kindern. Da ich grundsätzlich alle Hunde toll finde, werde ich einen Retriever oder Labrador genauso sehr lieben und dazu noch mit dem guten Gefühl zum Züchter gehen, dass alle glücklich werden. :)

LG,
Anne
 

Wuffi99

Alter Hase
Gut, dass ihr so denkt, es ist bestimmt nicht gut, wenn ihr euch jetzt einen Blood-Hound angeschafft hättet, das wäre sicher in die Hose gegangen, ein Labbi oder ein Retriever sind tolle Familienhunde, sie werden deiner Familie sicher viel Spaß bereiten ;)

Vor allem deine Kinder werden sich freuen, diese Hunderassen lassen ja wirklich alles mit sich anstellen und haben eine sehr hohe Reizschwelle, sie sind auch sehr leicht zu erziehen und pflegeleicht!

LG deine Denise, die sich freut, dass ihr so entschieden habt. :)
 

Rolf

Mod-Admin
Teammitglied
Da habt Ihr eine kluge und vorausschauende Entscheidung getroffen, die auch ganz im Sinne Eurer neuen Fellnase ist. Respekt dafür.
 

Provence

Sehr aktives Mitglied
D A S ist eine gute und richtige Entscheidung!!! Bin froh, dass Du sie für Euch und den zukünftigen Hund getroffen hast und Dich mit Deiner Frage ans Forum gewandt hast!!! Bin noch nicht lange dabei - hab aber schon viel gelesen. Man kann dabei nur lernen!
 

Qoldlady

♡Lovepo!nts♡
Ich finde es super, dass ihr euch im Vorfeld so viele Gedanken über die Anschaffung macht. Bei uns war es so, als die Kinder klein waren, dass mein Mann am liebsten einen Rotti gehabt hätte. Aber das Thema haben wir dann genauso gewälzt, wie ihr jetzt den Bloodhound und sind auch zu dem Schluß gekommen, dass der Rotti ZU DER ZEIT nicht paßte. Wir haben zwar bis heute noch keinen (und das ist jetzt über 20 Jahre her, die "Kinder" sind erwachsen), aber es stört meinen Mann nicht mehr, weil er auch mit anderen Rassen glücklich geworden ist.

Falls eure Wahl auf einen Labbi fallen sollte, solltet ihr aber auch noch bedenken, dass es beim Labbi 2 Linien gibt: die Arbeits- und die Showlinie. Die Hunde aus der Arbeitslinie sind aber bei Weitem nicht so gut zu händeln, wie die aus der Showlinie. Vielleicht solltest du dich da vorher auch noch drüber ein wenig einlesen (nur so als Tipp).
 

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