Unser Hund bellt alles an.

LisaDennisMilow

Neues Mitglied
Guten Tag,

mein Freund und Ich haben uns vor 6 Monaten einen jetzt eineinhalb Jährigen kastrierten Rüden zugelegt.
Dieser heißt Milow.
Milow hatte in seinem kurzen Leben schon drei Vorbesitzer und wir sind nun die Vierten.
Milow hat sich schnell bei uns Zuhause eingelebt, wenn es klingelt bellt er zwar, jedoch werden die Besucher freudig begrüßt.
Er hat auch 4 mal die Woche Kontakt zu Pferden mit den er sich super versteht.
Nun zum eigentlichen Problem:

Milow bellt alles was ihm nicht geheuer ist beim Spaziergang an.
Es beginnt mit dem aus der Tür gehen, sobald die Haustür geöffnet ist und er einen Fremden erblickt geht das Gebell los und er beruhigt sich auch erst, wenn wir ein Stück gegangen sind.

Bei Hunden ist dies genau das Gleiche, wenn er diese aber begrüßen darf will er sofort los spielen.
Die meisten Hundebesitzer gehen aber meistens einen großen Bogen um den Kontakt gleich zu vermeiden, dies findet Milow natürlich nicht lustig und fängt an rum zuspringen und zu bellen.

Wenn wir z.B. die Familie meines Freundes besuchen fahren, lauscht Milow jedem Ton und guckt sofort auf.
Sobald sich die Mutter z.B. bewegt springt er auf und fängt an wild rum zubellen.
Die Familie begrüßt Milow immer freundlich und schreckt auch nicht zurück.
Daran haben wir eine große Unsicherheit gegenüber anderen Menschen erkannt.

Wir sind der Meinung das dies eine Mischung aus noch Ungehorsamkeit (beim aus der Tür gehen) und einer großen Unsicherheit ist.
Natürlich ist dieses Verhalten nicht Unverständlich, bei dem vielen Besitzerwechseln.

Die Frage ist nun wie Verhalten wir uns richtig in diesen bestimmten Momenten und welche Übungen gibt es Vielleicht, damit wir ihn die Unsicherheit nehmen können?

Wir würden uns über alle Tipps und Anmerkungen freuen.

Liebe Grüße
Lisa,Dennis und Milow
 

Lucy

Foren-Guru
Die Unsicherheit könnt ihr ihm nehmen, indem ihr Selbstsicher auftretet. Er muss lernen, das ihr jede Situation im Griff habt. Das geht schon bei dem aus der Tür gehen los. Er sollte nur hinter euch- oder neben euch das Haus verlassen. Tür auf und vorpreschen muss untersagt werden. Vielleicht ist es in eurem Fall besser, ihr gewöhnt ihm ein Ruhezeichen an, kann ein Laut oder eine Handbewegung sein. Beobachtet ihn genau, denn am wirksamsten ist es, ihn zur Ruhe zu bringen, bevor er sich "hochschraubt". Wie sieht es mit der Leinenführung aus? Die meisten Hunde sind unsicher, weil sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Vielleicht könnt ihr einige Probleme schon lösen, wenn ihr ihm beibringt, was er anstelle von bellen und rumhopsen (wenn er andere Hunde sieht) an der Leine machen soll.
Viele Grüße
Heike mit Lucy
 

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