Hundeversicherung

Hundeversicherungen: Schutz vor hohen Tierarztkosten & Haftungsrisiken

Natürlich soll es dem Hund immer gut gehen und der kleine Rabauke wird schon nichts kaputt machen. Aber Hand aufs Herz: Unfälle passieren und Krankheiten halten sich nicht an Terminkalender. Was passiert eigentlich, wenn der Hund einen teuren Schaden verursacht oder eine dringende Operation benötigt, die mehrere tausend Euro kostet?

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In den letzten Jahren sind die Tierarztkosten durch die Anpassung der Gebührenordnung (GOT) deutlich gestiegen. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig über die Möglichkeiten einer Absicherung zu informieren. Wir stellen Ihnen die drei wichtigsten Versicherungssparten vor:

1. Die Hundehaftpflichtversicherung: Unverzichtbar & teils Pflicht

Die wichtigste Versicherungsart ist zweifellos die Hundehaftpflicht. Als Hundehalter haften Sie für alle Schäden, die Ihr Tier verursacht - und zwar in unbegrenzter Höhe. In vielen Bundesländern (wie Hamburg, Niedersachsen, Berlin, Thüringen und Sachsen-Anhalt) ist sie bereits eine gesetzliche Pflichtversicherung. Ein fehlender Nachweis kann hier Bußgelder von bis zu 25.000 Euro nach sich ziehen.

Darauf sollten Sie achten:

  • Deckungssumme: Mindestens 10 bis 15 Mio. Euro (früher reichten 5 Mio., heute ist mehr Standard).
  • Mietsachschäden: Wichtig, falls Ihr Hund Türen oder Böden in Mietobjekten beschädigt.
  • Fremdhüter: Versicherungsschutz, wenn Freunde oder Nachbarn mal Gassi gehen.

2. Hundekrankenversicherung: Voller Schutz beim Tierarzt

Die Hundekrankenversicherung ist vergleichbar mit einer privaten Krankenkasse. Sie übernimmt die Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen, Diagnostik (Röntgen, MRT) und Medikamente. Inkludiert ist hier meist auch der Schutz bei Operationen.

Aufgrund der gestiegenen Tierarztpreise liegen die monatlichen Beiträge heute meist zwischen 40 und 90 Euro - je nach Rasse, Alter und Leistungsumfang. Da mittlerweile eine Vielzahl von Versicherungsgesellschaften am Markt ist, lohnt sich ein genauer Vergleich des Leistungskatalogs (z. B. Erstattungssätze bis zum 4-fachen GOT-Satz).

3. Hunde-Operationsversicherung: Der Budget-Tipp

Als attraktive Alternative zur "großen" Krankenvollversicherung gilt die reine Hunde-Operationsversicherung. Diese ist deutlich günstiger (oft schon ab ca. 15-20 Euro monatlich zu haben) und springt genau dann ein, wenn es richtig teuer wird: bei medizinisch notwendigen Operationen unter Narkose sowie der direkten Vor- und Nachsorge.

Für viele Halter ist dies der ideale Kompromiss, um das Risiko existenziell hoher Kosten (z. B. bei einem Kreuzbandriss oder einer Magendrehung) abzufangen, während kleinere Behandlungen selbst gezahlt werden.

Den optimalen Schutz finden

Wir von hundeseite.de möchten Ihnen helfen, im Dschungel der Tarife den Überblick zu behalten. Ein guter Versicherungsschutz sollte immer zu Ihrem Hund und Ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis passen. Achten Sie besonders auf Wartezeiten, Selbstbeteiligungen und eventuelle Rasse-Ausschlüsse.

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