Familie sucht Hund :)

Rubina

Mitglied
Hallo :)
Mein Name ist Rubina und meine Familie und ich haben uns entschlossen, einen Hund anzuschaffen. Wir sind ein Ehepaar mit 2 Töchtern im Alter von 15 und 12 Jahren. Natürlich fängt es mit der ersten Frage an: welche Rasse? Zu unsrer Lage: Wir wohnen in einem Haus mit Garten. An unser Haus grenzen mehrere Wiesen und etwa 5 min. laufzeit entfernt ist ein Wald. Generell ist viel Platz zum Spazieren gehen. Unsere Freunde, die in der Nähe wohnen haben einen großen Mischling und laufen oft mehrere Stunden über Felder, Wiesen und Wälder :D
Wir dachten an einen nicht allzu großen Hund, der familienlieb und klug ist. Auch sportlich, aber nicht zu sehr. Nicht erwünscht wäre eine nervöse, stark bellende Rasse.
Der hund wäre fast nie alleine, da ich von zu Hause aus abeite. Spazieren könnten wir pro Tag ca. 1-2 h.
Danke fürs lesen meines laaangen Textes :)
Hat jemand einen Vorschlag?
Mit vielen lieben Grüßen.
Rubina mit Familie
 

von Holtriem

Field Spaniel Kenner

Das war ja schon einmal sehr konkret, da ich ja keine Webung machen will, nur der Hinweis schau mal klick
Unser Rüde wurde zwei als er das erste mal bellte, wir dachten schon er kann es nicht, Heute bellt er wenn er mal spielen will, oder als Fremde bei uns über den Zaun kamen, das ist ja auch erwünscht.
Unser Mädchen eigentlich nur wenn etwas ganz unerwartetes geschieht, aber eher selten.
Schau sie dir einfach mal an, den Jagdtrieb haben wir relativ unter Kontrolle, das Mädchen ist da etwas mehr auf Tour, der Rüde geht Unterwegs kaum von unserer Seite.
 

Anhänge

Rubina

Mitglied
Vielen Dank schonmal für die schnelle Antwort! Die Bilder sind wirklich toll :) Eine neue Rasse, die ich auf meine Liste schreiben kann :) Habt ihr noch andere Vorschläge?
 

MiraLady

Altbekanntes Mitglied
Wie lange muss denn der Hund am Tag alleine Bleiben?
Habt ihr bereits schon Hundeerfahrung?

Was möchtet ihr mit dem Hund arbeiten? Nur Spazieren gehen?
 

Rubina

Mitglied
Also, da ich ja wie schon gesagt von zu hause aus arbeite, wäre er nur zwischendurch mal kurz alleine und einmal die woche von morgens um 7 bis mittags um 1.
Mein MAnn hatte als Kind immer einen Hund und als er ausgezogen ist, war der hund seiner eltern auch oft zu "besuch". Daher kenne ich mich ein wenig, mein Mann aber relativ gut mit Hunden aus.
Wir würden schon gerne mit ihm arbeiten, also narürlich die Standartkommandos und einige Tricks beibringen.
Irgendwelche Vorschläge?
Liebe Grüße, Rubi & Family
 

MiraLady

Altbekanntes Mitglied
Dafür müsste man noch mehr wissen :)

Was sollte er denn mit bringen und was auf keinen fall?
Also Bellen schon mal nicht...
 

Rubina

Mitglied
Also:
-klug
-verspielt
-kinderlieb
-treu
-so, dass er nicht nach 10 min laufen nicht mehr kann
-aber nicht so, dass man pro tag 3 h laufen muss
-ein bisschen verkuschelt
-nicht "verbellt"
-nicht aggressiv
-eher wenig jagdtrieb
 

Rolf

Mod-Admin
Teammitglied
*amkopfkratz* Bin etwas ratlos. Da können ja etlich viele Hunderassen in Frage kommen.

Doch, Julia, etwas bellen darf er schon - nur nicht zuviel, wenn ich das richtig verstanden habe.

Also, wenn der Hund nicht allzu bellfreudig sein soll, fallen die Terrier schon mal raus. Wer da nicht absolut konsequent in der Erziehung ist, "erzieht" sich nen Kläffer.
 

MiraLady

Altbekanntes Mitglied
Also Jagd und Hütehunde fallen dann eher raus.
Wie groß sollte der Hund denn sein? Wie die Fellbeschaffenheit bzw haaren?
 

von Holtriem

Field Spaniel Kenner
Wenig bellen?
Kein Cocker, kein Dackel, kein Schäferhund, kein Rotti
das sind Hund die ich bisher als Kläffer kennengelernt habe.
Jagdtrieb ist ein riesiges Problem das ist halt viel Erziehung aber,,,,,,,,,,,,,
 

MiraLady

Altbekanntes Mitglied
Es gibt auch Hunde ohne Jagdtrieb ;)
Und es gibt die, die mal Bellen und es gibt die, die dauerkläffen.
 

von Holtriem

Field Spaniel Kenner
Sag ja nichts anderes, unsere sind wenig beller, allerdings der Jagdtrieb....... ist zwar unter Kontrolle, aber ich leg meine Hand nicht ins Feuer.
 

salei

Altbekanntes Mitglied
Hallo Rubina,
nicht jeder mag die Windhundstatur, aber wenn sie euch gefällt, schreib mal Whippet mit auf deine Liste. Tolle Hunde vom Wesen her gelehrig und leicht erziehbar. Starke Bindung an ihre Menschen, kein Gekläffe, sportlich und lauffreudig, sind aber auch zufrieden wenn die Gassirunde mal kürzer ausfällt. Sie sind kuschelig und anschmiegsam. Freundlich zu Mensch und Tier ohne jemals aufdringlich zu sein. Kaum Jagdtrieb. Sie riechen nicht und haaren kaum. Man kann sie überall mit hinnehmen ohne sich zu blamieren. Sie legen sich ab und man hört und sieht sie nicht mehr.
Mein Sohn durfte seinen Whippet mit ins Büro nehmen und es hat einen Monat gedauert, bis sein Chef gemerkt hat, dass der Hund schon da ist.
Für mich ist es DER Hund.....wie wahrscheinlich für uns alle hier der eigene Hund DER Hund ist ;)
 

MiraLady

Altbekanntes Mitglied
Sorry Salei
Aber Windhunde sind passionierte Jäger. Wir haben hier im Ort Züchter diese ihre Hunde nur an der Schleppleine führen können.
Am besten zur Auslastung für Windhunde generell sind Windhunderennen. Aber wie gesagt diese Hund wird man niemals frei im Wildgebiet laufen lassen können.

Außnahmen gibt es sicher...
 

Isabel

Foren-Guru
Tja, Rubina und Familie, das ist ein schwieriger Fall. Die Jagdhunde kläffen nicht und die nicht jagigen kläffen. Da kann ich so gar keine Empfehlung geben.
 

salei

Altbekanntes Mitglied
Da bin ich nicht einig mit dir MiraLady. Der Jagdtrieb beim Whippet, und ich spreche nicht von allen Windhunden, ist eigentlich nur bei den Linien vorhanden, die für Hunderennen eingesetzt werden sollen. Die Showlinien und das sind die meisten, haben den Jagdtrieb sehr gut weggezüchtet und das sind ruhige, unaufgeregte Hunde, die immer noch gerne rennen aber keine Tiere hetzen.
Wenn wir ein Whippettreffen besuchen gehen wir durch Feld und Wald mit 15-20 Hunden und keiner kommt auf die Idee einen Hasen fürs Abendbrot zu jagen.
Wir haben ja nur 5 Whippets in der Familie aber ich kenne viele andere Whippets und ich hab bei keinem von ihnen je von einem Vorfall gehört, dass Wild gehetzt wurde.
 

MiraLady

Altbekanntes Mitglied
Da kenne ich einige ;)
Show Labbis jagen ja auch. Der Jagdtrieb ist also vorhanden. Ich würde nicht meine Hand ins feuer legen.
 

Nando

Alter Hase
Hi Rubina,

diese Kriterien treffen auf keine konkrete Rasse zu. Es gibt Rassen mit unterschiedlichen Veranlagungen, so würde ich zum Beispiel niemals einer Familie zu einem Weimaraner raten... aber kinderlieb oder verkuschelt ist keine Rasseeigenschaft.

Ihr habt euch ja einen mittelgroßen Hund vorgestellt. Langes oder eher kurzes Fell?

Von Border Collie, Shepard oder Retriever würde ich abraten weil ihr nicht wirklich Hundesport o.ä. machen wollt. Für nur Grundkommandos und ein paar Tricks halte ich diese Rassen für zu anspruchsvoll.

Ich würde vielleicht zu einem kleinen Molosser raten. Da ich selbst stolze Besitzerin eines solchen bin, kann ich natürlich nur aus Erfahrung davon schwärmen.
Bei Interesse gebe ich euch gerne mehr Infos, bevor ich hier für nix schwadroniere .

Vielleicht erkundigt ihr euch aber auch einfach vorher mal im Tierschutz? Da könnte ja der passende Hund für euch sitzen. Oder möchtet ihr einen Welpen aus einer Zucht?
 

salei

Altbekanntes Mitglied
Ja MiraLady, Jagdtrieb haben wohl alle irgendwo in sich schlummern, da geb ich dir vollkommen recht. Mal ausgeprägter, mal recht wenig.
Dann sag ich es mal anders bei den Whippets aus Showlinien, die ich kenne, ist er sehr, sehr gering und bestens zu kontrollieren.
Aber wer weiß schon immer was in einem Hundehirn gerad vor sich geht ;) deshalb würde ich wohl auch die Hand dafür nicht ins Feuer legen wollen....
 

bluedragongirl

Foren-Legende
Japan Spitzt und das Löwchen würde ich mal spontan sagen treffen jetzt auf die meisten Eigenschaften zu, oder der elo bzw. der Canilo.
 

wauzifrauchen

Wauzifrauchen
Hallo Rubina!

Das klingt ja nach einem Traumleben, das Eurem Hund da bevorsteht - toll!

Ich kann Dir tatsächlich auch einen Spaniel empfehlen. Habe selbst einen Springer Spaniel, aber Field Spaniel ist bestimmt auch super.
Bei Spaniels hast Du auf jeden Fall den Vorteil, dass es sich dabei um einen Jagdhund handelt - also kein territoriales Gehabe wie bei Hütehunden. Das heißt, wenn jemand Haus, Garten betritt oder mal Dich oder Deine Kinder anfasst (ohne erkennbare feindliche Absicht natürlich!) dann hat ein Jagdhund damit i. d. R. kein Problem. Da er den Garten, Haus oder seine Menschen nicht "hüten" muss, bellt er folglich auch weniger.

Außerdem haben Spaniels im Vergleich zu vielen anderen Rassen nach meiner Erfahrungeinen sehr geschmeidigen Charakter und den sog. "will to please" - wollen ihren Menschen "gefallen".

Auf einen roten Cockerspaniel würde ich aber verzichten, da bei denen wohl die sog. "
Cockerwut" gehäuft vorkommen soll.

Springer Spaniels (gibt's als englische oder auch als Waliser Züchtungen) sind etwas größer als Cockerspaniels, sind aber - wie ich finde vom Wesen her ausgeglichener.
Field Spaniels würden mich selbst aber auch mal interessieren.

Viel Erfolg bei der Entscheidung!
Wauzifrauchen
 

von Holtriem

Field Spaniel Kenner
Fields kann ich nur empfehlen, der Jagdtrieb isteigentlich vernachlässigbar, er muß halt was zu tun haben. Frodo hat endlich den Futterball für sich entdeckt, wobei er sowieso weniger das Problem hatte, Ishtar kann man sehr gut ablenken, dann interessiert sie die Jagd auch wenig.
 

Isabel

Foren-Guru
Hallo Rubina!

- also kein territoriales Gehabe wie bei Hütehunden. Das heißt, wenn jemand Haus, Garten betritt oder mal Dich oder Deine Kinder anfasst (ohne erkennbare feindliche Absicht natürlich!) dann hat ein Jagdhund damit i. d. R. kein Problem. Da er den Garten, Haus oder seine Menschen nicht "hüten" muss, bellt er folglich auch weniger

Wauzifrauchen
Der Beitrag ist insgesamt wirklich gut - nur bei dem oben genannten Teil kommt ein Veto von mir. Mein Hütehund hütet Schafe, sie kennt kein territoriales Gehabe. Sie ist stets freundlich, besonders zu Kindern und hütet niemals den Garten, das Haus oder ihre Menschen. Tut ein Hütehund dies, dann haben seine Halter in seiner Entwicklung viel falsch gemacht.

Das "will to please" ist ebenfalls sehr ausgeprägt, trotzdem würde ich Hütehunde nicht als reine Familienhunde empfehlen, außer sie kommen aus der Showlinie und selbst dann auch nur unter Vorbehalt. Eine Ausnahme sind die Australian Shepherds, die haben einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Wir haben einen Border Collie.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mogli

Bärchenbesitzer
Ich glaube es gibt viele Hunde die sich eignen, ob Jagdtrieb, viel Bellen, wenig Bellen, kommt auch immer auf das Wesen des Hundes an.
Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wir haben einen Aussie, er hat einen Beschützerinstinkt, ist aber trotzdem freundlich zu jedem, nur lässt er sich nicht gern von Fremden anfassen, er hält Abstand. Ist aber auch in Ordnung, wenn er seine Leute kennt, ist es kein Problem, dann werden sie freudig begrüßt.
 

Rolf

Mod-Admin
Teammitglied
Der Beitrag ist insgesamt wirklich gut - nur bei dem oben genannten Teil kommt ein Veto von mir. Mein Hütehund hütet Schafe, sie kennt kein territoriales Gehabe. Sie ist stets freundlich, besonders zu Kindern und hütet niemals den Garten, das Haus oder ihre Menschen. Tut ein Hütehund dies, dann haben seine Halter in seiner Entwicklung viel falsch gemacht.

Das "will to please" ist ebenfalls sehr ausgeprägt, trotzdem würde ich Hütehunde nicht als reine Familienhunde empfehlen, außer sie kommen aus der Showlinie und selbst dann auch nur unter Vorbehalt. Eine Ausnahme sind die Australian Shepherds, die haben einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Wir haben einen Border Collie.

Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Auch meine Hunde arbeiten an Vieh. Und dieses "Will to please", also dieses unbedingte gefallen wollen, haben Border Collies und Australian Shepherds ebenfalls.
 

Rubina

Mitglied
Hallöchen ihr lieben!
Vielen Danke für alle eure Antworten!
Wir hben uns auch fleißig weiter umgesehen und auch viele neue Rassen aus der Liste :)
Windhunde sind nicht so unser "Ding", sorry, klingt hart aber ist so :/
Von der größe her eher klein bis mittel, das Fell sollt nicht zu lang sein aber potentiell ist nichts gegen etwas längeres Fell einzuwenden.
Unsere Freunde haben uns letztens 2 weitere Rassen vorgeschlagen und zwar Malteser und Elos. Malteser kenn ich aber von Elos hab ich noch nie was gehört. Das Internet verpricht den "perfekten" Hund, was mich ein bisschen skeptisch macht. Hat jemand Erfahrung?
Nochmals Danke für eure Hilfe
liebe Grüße Rubi & Family
 

salei

Altbekanntes Mitglied
Aus Wikipedia:

Aus züchterischer Sicht besteht beim Elo das Problem der geringen Populationsgröße mit der Gefahr von Inzucht und deren Folgeerscheinungen von Inzuchtdepression, gehäuftem Auftreten von Erbkrankheiten, darunter unter anderen das häufige Vorkommen von Distichiasis, in deren Folge Hornhautschädigungen entstehen können. Es wird bei der Zulassung zur Zucht eine Augenuntersuchung verlangt, damit die Distichiasis nicht weiter vererbt wird. Außerdem ist eine Röntgenuntersuchung zur Vermeidung der Hüftdysplasie zur Zuchttauglichkeit notwendig und es wird von jedem Zuchthund eine Blutprobe verlangt
 

von Holtriem

Field Spaniel Kenner
Hab mal gegoogelt und das hier gefunden, ich wusste nicht mehr welche Rassen darin vertreten sind darum habe ich lieber noch mal nachgelesen. http://de.wikipedia.org/wiki/Elo_(Hunderasse)
Gerade der Chow Chow der mit drin ist bereitet mir bei einem Kind Kopfschmerzen. Die Rasse ist sehr faszinierend aber erkennen immer nur einen Rudelführer an, Bekannte hatten einen und da war es so schlimm das er sich von Herrchen rein gar nichts sagen lirß
 

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