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Hund alleine lassen

reykah

Altbekanntes Mitglied
Auf meiner letzten Arbeitsstelle hatte ich das Glück, mir hinter der Werkstatt einen "Zwinger" mit Hütte bauen zu dürfen, !5x10 Meter. Selbstverständlich auf eigene Kosten.
Da ich kein Auto habe, mußte ich immer mit der Strapazenbahn fahren. Das ging leider ziemlich ins Geld, weil hier in Hannover für jeden Hund eine Einzelkinderkarte gelöst werden mußte. Ermäßigung oder Monatskarte für Hunde gibt es nicht. Also jeden Tag 4 Einzeltickets. Mir war´s die Sache trotzdem wert, ich konnte in den Pausen mit den Hunden zusammen sein und zwischendurch sind auch alle Kollegen mal hingegangen und hatten für die Hunde ein nettes Wort übrig.
Der Chef war von dieser Regelung auch begeistert, weil durch die Anwesenheit der Hunde eventuelle Schrottdiebe, die sich tagsüber ihre Tatorte ausgucken, abgeschreckt wurden.
 

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wauzifrauchen

Wauzifrauchen
Hallo den21!

Eins gleich vorneweg: das mit dem Zeitgefühl habe ich noch nie gehört und kann ich auch nicht beantworten.

Ich habe seit zwei Jahren wieder einen Hund, bin selbst auch mächtig eingespannt und habe auch langjährige Hubdeerfahrung, die ich gerne mit Dir teilen will:

* Ja, ein Hund kann einige Stunden täglich alleine bleiben.
* Wenn Du einen Welpen/Junghund willst, musst Du DIF im Klaren sein, dass Du die ersten Wochen evtl. Monate rotieren wirst. Achtung: Das kann mächtig an die Substanz gehen.
In diesem Fall empfehle ich Dir (...damit bin ich gut gefahren), den Kleinen von Anfang an alleine zu lassen. Besorg Dir eine Gitterbox für die Wohnung (ausreichend groß, muss sich bewegen und strecken können, kuschelige Decken rein, Knabberzeug, Wasser). Außerdem Radio laufen lassen (beruhigt). Ohne Aufhebens gehen und ohne Aufhebens wieder kommen(wichtig!!). Der Hund muss lernen, dass es das normalste von der Welt ist, wenn Herrchen/Frauchen geht. Er muss die Erfahrung machen, dass Ihr immer wieder zurück kommt.
* Wenn Du einen erwachsenen Hund nimmst (Vorteil: Bewegungsdrang ist schon deutlich weniger), dann musst Du dem Vorbesitzer unbedingt auf den Zehn fühlen, ob der Hund mit dem Alleine bleiben klar kommt. Wenn nicht, kannst Du es ihm lernen (sh. oben), ein Um lernen ist aber - wie bei Menschen - immer schwerer als ein Neulernen.
* Was ich Euch aber mitgeben möchte: Wenn Ihr beide sehr eingespannt seid, solltest Ihr Euch kritisch fragen, ob Ihr nach einem langen Arbeitstag wirklich darauf brennt, direkt im Anschluss dem Hund dann eine mindestens einstündige Tobeaktion zu bieten (auch bei schlechtem Wetter oder Dunkelheit oder wenn man selbst mal ein bisschen krank ust).Oder legt man sich dann vielleicht doch lieber auf die Couch oder in die Badewanne?
* Bedenken, dass Engpassituationen zusätzlich zum stressigen Berufsalltag auftreten können (Krankheit, Termine etc.)

Kurzum: Das kann gut gehen, allerdings würde ich mir eine "Fall-back-Lösung" organisieren. Z. B. Hundebetreuung während Eurer Abwesenheit (man kann den Hund abgeben wie in einem Kindergarten), einen Gassigeher, der evtl. während der Stunden Eurer Abwesenheit kommt, um mit dem Hund eine Stunde zu gehen (manchmal machen das Rentner oder Schülerinnen ganz gerne). Dann habt Ihr auch jemanden an der Hand, der mal einspringen kann, wenn Ihr krank, verreist oder sonst wie verhindert seid.

Das würde ich alles organisieren, BEVOR der erste große Engpass entsteht. Dann findet man auf die Schnelle nämlich garantiert niemanden (meine Erfahrung).

Toi-toi-toi!

Grüße,
Wauzifrauchen
 

den21

Neues Mitglied
Solche "Diskussionen" habe ich schon zuhauf verfolgt.
Interessant dabei finde ich, daß die voll Berufstätigen meist von 8Std sprechen. Das ist doch schon die reine Arbeitszeit, was ist mit An-und Abfahrt? Meistens pro Fahrt nochmal 1Std, dann bin ich schon bei 10Std.
Dieses "Beschönigen" zeigt mir, daß die Leutchen wohl ein schlechtes Gewissen haben, aber nicht ihrem Hund gegenüber, sondern nur weil andere User sie für einen schlechten Hundehalter halten könnten.
Anstatt zu versuchen, sich in einem Forum ins rechte Licht zu rücken, könnten sie mal lieber nach Lösungen suchen, wie ihrem Hund geholfen werden kann.
Guten Abend zusammen!

Ich verstehe deine Rechnung, aber arbeitet meine Frau ca. 15 min nur vom Haus weg. Korrekt würde es also 8 Std. 15-20 min, lauten.

Ich danke allen für die große Resonanz. Wir überlegen wirklich täglich hin und her. Wir wollen keinen Fehler machen, aber es scheint wirklich so zu sein, dass Menschen wie uns ein Hund nicht "gestattet" ist/sein soll. Ich meine besser wird es ja auch nicht wenn einer zu Hause ist um sich um das Kind zu kümmern. sich dann einen Hund zu holen wäre definitiv falsch. Na ja eine wirkliche Lösung gibt es nicht. Max. bleibt der Hund 4-4,5 Std. alleine und dann kommt an den Tagen wo wir beide gute 8 Stunden weg sind ein Gassi-geh-Service.

Grüße
 

MiraLady

Altbekanntes Mitglied
Ich hab jetzt nicht alles durchgelesen. Aber ich würde mir keinen Hund kaufen wenn dieser 8 Stunden alleine bleiben muss.

Zwei mal 4 Stunden finde ich ok mit 1-2 Stunden unterbrechung aber 8 Stunden am stück sind meiner Meinung nach ein Ausschlusskriterium zu Hundehaltung.

Außer man sucht einen Hofhund der das Grundstück bewacht. Dann könnte man einen Selbstständigen Hund nehmen bzw gleich zwei.
 

desiderius

Aktives Mitglied
Hallo zusammen!Ich habe meinen Karlo(pudelrüde)seit ca.5 Wochen.Er ist jetzt 9 Monate alt und ein lieber Kerl.Es ist aber so,daß Karlo 1 Tag in der Woche und alle 14 Tage am Wochenende für ca.5 Std.alleine bleiben muß,da meine Frau und ich beide in der Hauspflege arbeiten.Wir haben festgestellt,daß Karlo dann viel jammert und überlegen uns noch einen Hund zu holen.WAs meint ihr,wäre daß eine gute Idee damit Karlo nicht so alleine ist?
 

MiraLady

Altbekanntes Mitglied
Ganz klar NEIN
Der gedanke ist zwar schön und Menschlich auch nachzuvollziehen aber nicht jeder Hund brauch einen zweiten Hund. Und einen Hund damit der andere nicht so allein ist Anzuschaffen geht meiner Meinung gar nicht.

Ich würde das Alleine bleiben noch mal neu Aufbauen.
 

desiderius

Aktives Mitglied
Hallo julia mit Mira!Ich hattevor 2 Jahren 2 Hunde,2 Pudelhündinnen,sie lebten einige Jahre zusammen in unserer Wohnung,bis Quinni,unsere weiße Pudeldame verstarb.Die zurückgebliebene Maya hat sehr stark getrauert und dann tatsächlich gejammert wenn sie alleine war,das hat sie vorher nie getan.Deswegen kam ich jetzt auf die Idee eines Zweithundes
Viele Grüße Desiderius
 

von Holtriem

Field Spaniel Kenner
Da Hunde Rudeltiere sind, hat die Idee eigentlich etwas für sich, ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen das zwei Wauzis zusammen sich nicht so einsam fühlen. Man gibt ja nicht ohne Grund zum Welpen wenn er neu ins Haus kommt noch einiges ins Körbchen, manche sogar alte Wecker die ticken.
Allerdings nur aus dem Grund heraus das der Ersthund sich nicht so einsam fühlt, hmhmmm, ich kann es auf jeden Fall nachvollziehen. Wisstihr denn was es für ein Hund sein soll?
 

desiderius

Aktives Mitglied
Wenn,dann käme auch wieder nur ein 2ter Pudel in Frage,aber ich schau erst mal!
 

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