Starke Schuldgefühle nach Tod meiner Hündin Millie

K

Katja1971

Guest
Hallo liebe Hundefreunde,
in großer Trauer und mit starken Schuldgefühlen möchte ich mir heute einfach mal etwas von der Seele schreiben, ich kenne nur Leute, die keine Hunde/Tiere haben, und nicht verstehen, warum mich der Tod meiner Millie so verstört hat.
Wir haben sie am 22.11.19 erlösen lassen. Sie war 15 Tage vorher nachts plötzlich unruhig geworden, musste immer aus, men Mann ist mit ihr die ganze Nacht dann immer gependelt zwischen unserem Haus und seiner Arbeitsstelle gleich nebenan, sie hatte flüssigen starken Durchfall und in den Morgenstunden dazu noch mehrmaliges starkes Erbrechen. Nach einer schlaflosen Nacht sind wir daraufhin morgens zur Tierklinik gefahren. Leider war natürlich Samstag und auch hier "nur" der Notdienst da, aber immerhin. der Arzt tippte auf Bauchspeicheldrüsenentzündung , wegen des starken Durchfalls legte er ihr ein Infusion. Ich muss dazu sagen, dass sie morgens zu hause dann komplett platt war und nun lag, aber irgendwie auch nicht nur geschafft wegen der Sachen und Schalfentzug, irgendwie war sie total am Ende. Millie soll übrigens ca. 12 gewesen sein, wir haben sie vor 3 Jahren bekommen, aus Rumänien kommt sie, sie machte aber einen älteren Eindruck, war uns auch egal, wir wollten bewusst einen älterne/alten Hund haben, Millie wollte wohlkeiner weil sie so ängstlich war, aber für uns war sie ei Geschenk des Himmels, genau wie sie war (die Vergangenheitsform benutzen zu müssen schmerzt so!! !). Na ja , also Millie sackte auch gleich bei der Infusion schon komplett erledigt auf den Boden und schlief erstmal ein , aber auch so was von erschöpft, in der Klinik war sie immer aufgeregt und auch beim Autofahren, total weggetreten irgendwie. Danach durften wir sie, mit Medikamenten versorgt, wieder mit nehmen. Blut war auch okay lt. Arzt. Dannzu Haus legten wir uns alle sofort hin zum Schlafen, dachte, Millie würde auch erstmal Schlaf nachholen, sie fand aber kaum Ruhe, atmete dermaßen schnell, dass ich Angst bekam und zurück in die Klinik fuhren.
Dort mache der selbe Arzt Ultraschall, sie sollte dann auch da bleiben, auf der erneuten Fahrt war sie wie Narkotisiert, merkte es nicht mal mehr, als wir ausstiegen, haben sie erstmal ein fach auf ihrem Autobett liegen gelassen bei der Anmeldung, das hat sie nicht mal mitbekommen. Sie blieb die folgenden 6 Tage, wir besuchten sie jeden Tag und Millie hatte überhaupt keine Anteilnahme mehr, kein Wedeln, kein Fressen, keine Freude, nur plattes Liegen, das war gar nicht mehr sie. Ärzte tippten nun auf schlimme Magenverstimmung, sahen biem Röntgen Sand im Darm, naja, sie fraß ab und zu dort, wo unsere beiden Hasen tagsüber rumhoppeln, und da ist eben erde, das macht sie aber seit 4 Jahren, dachte, wenn´s daran liegt, dann raus damit, was denen dort auch nach einigen Tagen gelang. Sie wollte nicht fressen, wir entschieden dann auch mit Zustimmung der Ärzte, sie mit nach Hause zu nehmen, da sie ja auch das nciht kannte mit weg von zu Hause und das vielleicht für Ihre Seele auch nicht gut war. Hier angekommen war sie erstmal so schlecht mit dem Laufen, dass wir erschrocken waren. Sie fing aber an zu fressen, und ihre medikamente bekam sie nach Vorschrift, die nächsten Tage wurde das Fressen besser, das laufen etwas, aber sie war total unsicher auf den Beinen, hatte an rein gar nichts mehr Freude, auch an uns nicht, trank viel, und war totla unruhig, sie fand tag und nachts keine Ruhe mehr, nur aus Erschöpfung, hatte starke Blähungen und auch Bauchschmerzen offensichtlich. Sie bekam schon magenschonenden Futter, weil sie da öfter etwas anfällig war. Es war natürlich wieder Wochenende, ich mailte unserer Haustierärztin die Situation, sie hatte dann am Dienstag einen Termin noch für uns gemacht, und war total erschrocken über Millie. Diese hatte nun auch noch Fieber, und Blutarmut. Ta sagte, wir versuchen eine Medikamentenkur einige Tage, sonst würde nur noch starkes Cortison helfen. Ich habe dann die medikamente immer nach Plan gegeben, Millie fand keine Ruhe weiterhin, stand oft nur da und schaute gegen die Wand, Gassi wollte sie gar keinen Meter mehr, nicht schlafen, nicht kuscheln, immer nur raus in die Kälte und versteckte sich da hinter den Tonnen oder Büschen, ich kann das gar nicht beschreiben so richtig. Nach 2 Tagen der neuen Medikation änderte sich nichts, Millie brach öfter zusammen, auch mal draußen beim Pippi, wenn sie dann ein paar Meter lief. Es war jede nacht jemand auf und komplett in ihrer Nähe, um mit ihr raus zu gehen etc. Aber sie kam nicht mehr zur Ruhe und war doch so schwach, trank noch und fraß. Die kur sollte noch bis Montag gehen, am Freitag , als Millie nmicht mehr fressen wollte morgens, gingen wir zur Ta und sprach ausgiebig, sie sagte auch, der Hund quält sich und hat Schmerzen, sie sei sicher viel älter als angegeben und hatte auch schon diverse operierte Krebsgeschwüre, das letzt einige Monate vorher als wirklich bösartig und nicht feststellbar ob im Gesunden entnommen. Wir entschieden, sie nicht mehr leiden zu lassen, die TA sagte, wir würden ein schlimmes Wochenende bekommen. Danach in der Nacht kam bei mir eine Reue, die ich so im Leben noch nicht kannte, denn es fehlte ja eine richtige Diagnose. Ich bekam richtige Panikzustände, dass ich zu früh entschieden habe, ich vielleicht das Wochenende es hätte versuchen müssen weiterhin, sir morgens ja noch Tabletten bekam, wovon sie vielleicht schwach war und ich habe das nicht erwähnt-oder hatte ich? War sie schwach in der Praxis auf ihren Beinen, weil ich sie getragen hatte die ganze Zeit vorher? Habe ich etwas nicht erwähnt,war ihr übel morgens von den Medikamenten, daher kein Fressen angerührt? Ich war total am Ende und fragte mich, warum hast du nicht mehr gefragt, warum nicht noch gewartet. ich musste unbedingt mit der Ärztin sprechen und schreib ihr eine lange mail mit genau all diesen Ängsten und Schuldgefühlen. Wir hatten daraufhin in ihrer Praxis ein langes gespräch, sie schwor, dass sie , wenn sie ein Chance gesehen hätte, niemals Millie erlöst hätte, und dass sie sie sogar selber das Wochenende in ihrer Praxis betreut hätte, wenn sie eine Chance gesehen hätte. Trotzdem habe ich so große Angst, voreilig gehandelt zu haben, habe Angst, dass Millie durch Stress, den ich durch eine schwere Krankheit gerade hatte (aber innerlich, nicht äußerlich), krank geworden sei etc. Ich fühle mich als Verräterin an ihr. Kann nicht mehr verstehen, was in mich gefahren ist, wir haben das ja mit mehreren entschieden, aber Millie und ich waren ahlt am meisten zusammen. Nun ist sie fort und ich bin hier mit meinen Schuldgefühlen. Die Ärztin wusste alles von den Medikamenten , sie sagt, dass hätte ich gleich am Anfang erwähnt, und davon wäre Millie auch nicht so schwach auf den Beinen gewesen, auch nicht vom Tragen. Sie ist wirklich eine Frau, die nie etwas in Hektik macht und sich auch bei übervollem Wartezimmer ausgiebig Zeit für alles nimmt, so hat sie Millie auch lange in ihrer Mittagspause erst angeschaut und dann gesagt, es wäre richtig für Millie, sie nicht leidern zu lassen. Ich weiß auch nicht, warum ich all das nun schreibe, es ist ja nicht zurückzudrehen. Aber trotzdem habe ich Angst, dass es zu früh war, habe die Vision, dass alles wieder gut geworden wäre, obwohl Millie auch schon schlechte Nierenwerte hatte und eben diese verschiedenen Krebsarten. Kennt jemand das auch, diese Unsicherheit ob das Handeln richtig war?
Unser Hund davor war auch so krank im hohen Alter, aber da war das so eindeutig, was es nicht besser macht, aber leichter im Nachhinein, sich zu sagen, der Zeitpunkt war gekommen. Versteht mich nicht falsch , das hört sich alles so nüchtern an, es war furchtbar, aber bei unserem Porthos war ich auch am Ende nach dessen Tod, habe aber diese Schuldgefühle nicht gehabt. Tut mir so leid für den langen Text, denke es ist irgendwie so ein bischen wie die Seele freischreiben. Wenn das nun einen Fitzel hilft, wäre ich schon froh, denn die Schuld geht nicht weg und die Trauer darf nicht an der Schuld vorbei irgendwie. Millie war übrigens ein Mix aus -keine Ahnung-Dackel-Terrier-noch was? Krumme Beine, struppig und einfach nur ganz wunderschön, ich liebe sie sehr! Ich habe aber auch Gefühle wie Verrat gegenüber Millie, obwohl es ihr so lange nun schon so schlecht ging. Hatte auch Angst, dass sie, weil keine Besserung durch Schmerzmittel, sie vielleicht gar keine Schmerzen hatte? Ein schlimmer Gedanke jagt den nächsten, und ja, ich weiß, es ist eh nichts mehr zu ändern, aber Danke schön für`s Lesen. Viele Grüße, Katja mit gebrochenem Herzen
 
J

Julia

Guest
Hallo liebe Katja, ich bin per Zufall über Google auf deinen Post gestossen (bin nichteinmal auf dieser Website angemeldet haha) und hoffe du siehst diese Antwort.
Den schrecklichen Schmerz den du durchmachst kann ich dir natürlich nicht nehmen, kann dir aber sagen, dass du mit deinen Ängsten und Schuldgefühlen nicht alleine bist. Bei unserer Katze die wir vor ein paar Jahren (wie die Zeit vergeht...) erlösen mussten war das auch so ähnlich. Er konnte in der Nacht einfach keine Ruhe mehr finden, lief sogar wie verwirrt und als ob er blind ist gegen Dinge - war fast schon unheimlich. So bin ich dann über Monate jede Nacht bis morgens um 5 wach geblieben und habe zu ihm geschaut und eben Nachts am PC gearbeitet bis jemand anders in der Familie wach war und ich wusste, dass er nicht mehr alleine ist. Er war schon sehr sehr alt, aber er war nie krank gewesen und würde uns auch nie wissen lassen wenn er Schmerzen hat - er war so stark und hatte einen gewissen Stolz was das anging! Innerhalb von etwa zwei, drei Monaten hatte er sich komplett verändert, wir erkannten ihn gar nicht mehr wieder und als der Tag kam, wo ihm die Hinterpfötchen unter dem eigenen Körper wegrutschten und er sich nur noch schleppen konnte, wussten wir, dass es Zeit war. Es ging alles so grausam schnell, wir hatten den TA nicht einmal mehr um eine Diagnose gebeten. Wir wussten, dass es mit Medikamenten und einem elendigen Leidensweg enden würde was er niemals wollen würde - er war immer ein starker, selbstbewusster und selbstständiger Kater - aber so unglaublich lieb! Lange plagten mich die Gedanken - habe ich nicht zu schnell reagiert? Hätte er durch wenig Medikamente vielleicht schnell genesen und sogar noch einige glückliche Jahre länger bei uns bleiben können? Ich bin viele Stunden alleine auf dem Sofa gesessen, neben seinem Lieblingsplatz und habe mit einem Foto in der Hand zu ihm gesprochen, habe geweint und ihn gefragt ob ich richtig gehandelt habe.
Menschen die keine Tiere haben können sich das nicht vorstellen, stimmts? Es ist grausam schwer, für ein Lebewesen über Leben oder Tod zu entscheiden, besonders dann, wenn es einem keine eindeutige Antwort geben kann. Hast du schmerzen? Bilde ich das mir nur ein? Ist es nur eine Phase? Übertreibe ich? Ist es vielleicht nur, weil ICH es nicht mehr aushalte dir bei deinem Leid hilflos zuzusehen zu müssen?
Aber ich kann dir nach all den Jahren sagen, wir kennen unsere Tierfreunde so gut wie kein anderer. Auch wir Menschen handeln manchmal instinktiv (eben genau in solchen, überfordernden Situationen wo die Emotionen komplett drucheinander sind), in diesen traurigen und innerlich zerreissenden Momente merken auch wir, wenn ein anderes Lebewesen dem Tod nahe steht und keine Kraft mehr zum Kämpfen hat - auch wenn wir es nicht einsehen wollen. Wir nehmen Signale auf, die wir bewusst nicht wahrnehmen. So wie du von deiner Millie erzählst, glaube ich auch, dass sie dir so zeigen wollte, dass sie nicht mehr kann und selbst merkt, dass ihre Zeit gekommen war (auch zB. dass sie sich draussen in der Kälte versteckte - so wie es viele Tiere tun, wenn sie sich zum sterben ein Plätzli suchen, weil sie spüren, dass ihre Zeit gekommen ist). In dem Moment wo dann alles vorbei ist, man wieder alleine zu Hause sitzt, kommen Fragen über Fragen hoch. Doch lass dich von diesen Schuldgefühlen nicht runterziehen. Deine TA hat dir sogar noch mehrmals versichert, dass du ihr alles gesagt und richtig entschieden hast - hör auf sie!
Ich bin sicher, dass deine Millie dir unglaublich dankbar und auch stolz auf dich ist, dass du diesen schweren Entscheid für sie getroffen hast. Denn sie kann es ja nicht. Und wahrscheinlich hatte auch sie Schuldgefühle, hätte sie den Tod nicht akzeptieren und kämpfen sollen um länger bei euch zu bleiben? Vielleicht hilft es auch dir, wenn du dir einmal die Zeit nimmst und tief in dich gehst und zu deiner Millie sprichst. Erzähle ihr von deinen Schuldgefühlen und Ängsten die dich plagen und ich bin davon überzeugt, dass auch du dir eingestehen wirst, dass sie das nicht gewollt hätte und dir dankbar ist. Ja, sie sind leider nicht mehr an unserer Seite und es schmerzt, die Vergangenheitsform zu benützen - aber sie sind nicht weg, sie leben in uns weiter und manchmal besuchen sie uns auch in unseren Träumen. (Bin sicher du hast nach ihrem Tod schon oft von deiner Millie geträumt!)
Mit diesen Worten wünsche ich dir ganz viel Kraft in dieser Zeit und hoffe, dass sie dir - wenn auch nur ein wenig - helfen oder zumindest, du dich mit deinen Gefühlen nicht mehr alleine fühlst.
Liebe Grüsse
Julia
 
S

sabine lorenzen

Guest
hallo katja erstmal tut es mir sehr leid und ich wünsche dir viel kraft. bei mir steht die gleiche entscheidung an ,meine hündin laura ,ein labrador ist jetzt 15 jahre alt, und man fühlt sich wie ein richter über leben und tod, aber mein gefühl sagt mie ,ihr habt getan was man konnte, ich glaube das hätte ich nicht gekonnt, sie hat keine schmerzen mehr, und das sollte dir ein trost sein, deiner hündin ging es sehr schlecht und das zeichen war da, sie wollte nicht mehr, auch wenn du unheinlich traurig bist,es war das beste so,meine meinung ist ,es sollte in würde geschehen, das sind wir unseren hunden schudig, ich habe viele jahre mit todkranken menschen gearbeitet und habe oft um erlösung gebetet,aber wenn ich sehe ,wie mein labi immer weniger wird und schmerzen hat,undkein intresse mehr am leben hat, der ta sagt , keine verlängerung mehr, werde ich jetzt die entscheidung treffen ,wenn ich einen starken tag habe.liebe katja du bist nicht alleine mit deinen schmerz, den teilen ganz viele,aber für jeden einzelnen anders, ich wünsche dir alles gute lg aus schleswig holstein
 
K

Katja& Millie

Guest
Ich möchte mich heute aus ganzem Herzen bei Julia und Sabine bedanken. Bitte entschuldigt, ich habe Eure Beiträge eben erst gelesen, ich war zur der Zeit , als Ihr Euch die Zeit genommen habt, mir zu schreiben, schon im Krankenhaus und bin erst kurz wieder zu Hause. Bitte denkt nicht, dass ich micht interessiert habe, ich habe es einfach nicht eher lesen können, da war auch kein Internet.
Ich bin sehr berührt von Euren Worten, und es tut mir sehr leid für Euren Schmerz wegen Eures Katers, und , liebe Sabine, jetzt sind ja schon Wochen vergangen, musstet Ihr eine Entscheidung bereits treffen? Wenn ja, dann hoffe ich , dass dass Du auch erkennen kannst, dass Ihr, wir auch immer, gut und richtig gehandelt habt. Ich wäre natürlich glücklich, wenn diese echt mit schlimmste Entscheidung noch gar nicht fällig wäre....
Ich selber kann das auch bei anderen immer einsehen, nur bei mir ist es so unendlich schwer. Ich finde es so toll, dass und was Ihr mir geschrieben habt, das gibt mir immer ein wenig den Glauben an die Menschheit zurück. Ich werd Euch das nicht vergessen!!!
Wir haben seit gestern einen alten Hund bei uns aufgenommen, der hat keine Augen mehr und wurde von den anderen Hunden öfter gebissen, weil er einfach gegen und über sie gelaufen ist, und da er auch viel kleiner ist als die anderen, ging er da irgendwie etwas unter....jetzt ist er hier und ich habe natürlich auch ein schlechtes Gewissen, so als hätte ich Millie ausgetauscht. Ich schäme mich ja halt so sehr, weil es mir innerlich so dreckig ging, als sie krank wurde, so dass ich immer Angst habe, ich bin nicht genug für sie da gewesen und habe ihr zuviel Unruhe gemacht. Unsere tolle Ärztin hat noch 2 x lange mit mir und auch mit meinem Mann gesprochen, als er wegen unserer Kaninchen einedn Termin hatte. Sie sagte, es war richtig, und es ging auch gar nicht darum, dass Millie schwankend lief, sie sagte, wissen Sie, woran ich das erkannt habe? An dem Blick und dem ganzen Verhalten am stärksten, sie hätte schon so viele Hunde erlebt, und erkennt auch zu den Krankheitssymptomen, wann diese einfach "genug" haben, und ob ich gewollt hätte als Mensch, dass ich immer noch mit Cortison und anderen Pillen vollgepumpt worden wäre, nur damit ich noch ein wenig "leben" würde? Naja, natürlich nicht! Und trotzdem ist das Schlimme für mich, dass ich denke, nicht stark genung gewesen zu sein, und was ist man dann, wenn Liebe nicht überwiegt? So denke ich von mir. Ich vermisse Millie so sehr. Und ich bin Euch so dankbar, dass Ihr Euch trotz Eures eigenen Schmerzes (oder vielleicht auch gerade deshalb) meiner angenommen habt. Ich hoffe auch, dass in diesen schlimmen Zeiten ihr gesund seid und dass wir alles bald wieder "normaler" leben können.
Ich danke Euch von herzen,
alles Liebe aus Bremen,
Katja mit Millie , die mein ganzes Herz einnimmt.......
P.S:: ich habe den Tipp schon befolgt und mit Millie geredet, leider bedaure ich es total, dass ich fast nie von ihr träume. Bei unserem ersten Hund und auch bei Millie habe ich jeweils, bevor sie gehen mussten, immer geträumt, dass sie mir weggelaufen sind und ich sie nicht wiedergefunden habe.
Bei Millie sogar, dass ich einen Hund eingeschläfert habe und danach dachte, ich hätte mehr versuchen müssen. Krass, hatte ich schon vergessen, und habe in einer älteren Mail einer Freundin davon geschrieben, da war ich total geschockt zuerst.......
Ich freue mich, dass es Menschen wie Euch gibt, danke schön!!!!
 
K

Katja& Millie

Guest
....es sollte natürlich heißen: "Bitte denke nicht , dass ich mich NICHT interessiert habe......man, ich nnd die Tastatur!
 

violagirl

Gesperrt
Das ist echt traurig:( Ich hoffe du kannst deine entscheidung eines tages akzeptieren und so trauern wie du möchtest.
Ruhe in Frieden Millie.
 

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