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Merle

Farbzeichnung bei Hunden (z.B.: Collies, Australian Shepherds, Doggen, Teckel usw.) die durch die Mutation eines Gens entstanden ist und für die gesprenkelte Farbzeichnung verantwortlich ist. Diese Tiere tragen den Merlefaktor in ihrem Erbmaterial, der bei Reinerbigkeit zu Defekten wie Taubheit und Blindheit führt. Tiere die Träger des Merlefaktors sind sollten also nicht mit einander verpaart werden! Die Verpaarung zweier merlefarbigen Hunde ist in D und anderen Ländern tierschutzrechtlich verboten! Trotzdem kommt es vor allem durch unwissende, undurchdachte  Verpaarungen zu solchen Fällen.

Die für diesen Defekt reinerbige Hunde erkennt man äusserlich meist schon sehr gut daran, dass sie keine oder nur sehr wenig Pigmentierung ausweisen. Das Fell ist überwiegend weiss, die Lefzen, Augenränder und Nase sind überwiegend rosa. Letzte farbige Stellen findest man meist noch am Rutenansatz oder am Kopf.

Es gibt Farben (wie z.B. gelb, sand, rot), die die merlefarbe überdecken bzw. nicht sichtbar machen und man so einen merlefarbigen Hund nicht als solchen erkennt. Es kann zu ungewollten Verpaarung zweier Merlehunde kommen. Daher ist die Farbe bei einigen Rassen (z.B. Chihuahua) auch nicht erwünscht.

 

Beispiele für merlefarbiges Fell:

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Mehr Infos zur Merle-Farbgenetik

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6 Kommentare


  • null:

    Eine Frage darf man mit einem blue merle mit verschiedenen Augenfarben züchten?

    Ja, darf man (mit blauen Augen, meinst du doch, oder?).
    Oh, es wird mir sow. niemand antworten ist ja schon ein Jahr her. Also egal.
    Ja, man darf!

  • Herrlich, was hier für Unwissen und Halbwissen verbreitet wird.

    Das Merle-Gen ist nicht immer in der Fellfarbe sichtbar. Ein Hund kann auch Träger dieses Gens sein. Die Augenfarbe ist völlig unwichtig.

    Es dürfen auf keinen Fall zwei Merle verpaart werden, da dies zu schwersten Missbildungen führen kann.

    Angesehen davon halte ich von dieser wilden Vermehrerei nix. Ohne Züchterwissen und ohne Gentests auf Erbkrankheiten bei den Hunden!