Pudel

Bild sendenHundeforumGalerieZüchter

PudelHerkunftsland:
Frankreich

FCI-Nummer:
9.2/ 172

Schulterhöhe:
Der Pudel kommt in 4 Varianten vor, welche sich nur in Größe und Gewicht unterscheiden.

Großpudel: 45-62 cm
Kleinpudel: 35–44 cm
Zwergpudel: 28–34 cm
Toypudel: 25- 28 cm

Gewicht:
Großpudel: 18-25 kg
Kleinpudel: 7-12 kg
Zwergpudel: 3,5-6 kg
Toypudel: 2-3 kg

Farben:
Der Pudel kommt in den Farben Schwarz, Weiß, Braun, Silber, Apricot und Red vor.

Fell:
Das dichte Fell ist wollig, weich und gekräuselt. Der Pudel verliert kein Fell, es wächst ständig weiter und benötigt regelmäßig eine Schur.

Verwendung:
Ursprünglich als Apportier- und Wasserhund.
Heute als Begleit- und Familienhund

Wesen:
Der Pudel ist ein freundlicher, sehr intelligenter, treuer Hund. Durch seine hohe Lernfähigkeit lernt er neue Kommandos schnell. Der Pudel ist sehr gesellig und möchte überall dabei sein. Er braucht engen Familienanschluss und ist durch sein liebevolles, aufgewecktest Wesen sehr gut als Familien- oder Begleithund zu halten.

Haltung:
Der Pudel ist sehr anpassungsfähig und kann problemlos auch in einer Mietwohnung gehalten werden, genügend Bewegung vorausgesetzt. Da er nicht haart ist er auch für Menschen geeignet die auf Hundehaare allergisch reagieren. Durch seine Lernfreudigkeit und Schnelligkeit eignet er sich hervorragend für Hundesportarten, wie Agility, Obedience, Flyball usw.

Häufige Erkrankungen:
– HD, bei Großpudeln
– prcd-PRA
– Katarakt
– Patellaluxation, bei den kleinen Pudeln
– Sebadenitis

Züchter der Hunderasse Pudel
PLZOrtZuchtnameTelefonE-MailWWW
24870Ellingstedtvom Rümland+49 46271481

#Galerie:

Kommentar hinterlassen

18 Kommentare

  • Ich habe ein Zwergpudelchen (eine Hündin) – Pudel (allgemein) sind echt bezaubernde und lustige Wesen, die viel Freude verbreiten und immer gut gelaunt sind, meiner Erfahrung nach. Ich möchte mein Pudelchen nicht mehr missen! 🙂
    Von typischer Rasse-Schur halte ich allerdings nicht viel, da dies mitunter den Hund total lächerlich darstellt und dies viele Leute von dieser tollen Rasse einfach nur abschreckt, leider! Natürlich wird mein Pudel auch geschoren, aber ohne irgendwelche Bommeln *grins* – ok. ich muss dazu sagen, ich züchte auch nicht und verstehe die Leute, die auf Ausstellungen gehen, trotzdem sieht das blöd aus! 😉 Lasst doch die Hunde einfach Hunde sein und steckt ihnen nicht ziepende Lockenwickler ins Haar, etc.! 🙁

  • Was die Bommeln angeht, dass war nur früher bei der Jagt so. Heutzutage ist das eher sinnlos und wird nur gemacht, damit die Hunde „was besonderes“ sind und damit zwar auffallen wie sonst was, aber eigentlich total lächerlich aussehen.

  • Ich habe einen Pudel (normale Grösse).Er heisst Snoopy und ist ein echt süßer Hund.Ich finde denn Gehstiel vom Pudel soooo süß!Irgendwie tippelt er.Er lernt schnell und er ist sehr anhänglich.(manchmal auch zu anhänglich) Er ist als Ersthund super geeignet.Ich hatte vorher noch nie ein Hund und ich glaube,ich habe das mit der Hundeerziehung gut hinbekommen. Was mich allerdings nervt ist,dass er jeden Hund anbellt,der größer als er ist. Aber das bekommt man sicher hin,ich weiss bloß noch nicht ganz wie.Es ist nur die Frage-Tut er es um mich zu beschützen,oder hat er einfach Angst vor große Hunde? Wie bekomme ich das raus?
    Gruß Grit

  • liebe Grit,

    Hunde haben kein Gespür für Größenverhältnisse, das heißt sie wissen nicht wie groß sie selbst oder ihr gegenüber ist;). Was das „Problem“ betrifft, würde ich sagen er möchte dich beschützen- leider weiß ich auch nicht wie du das los wirst 😀 sorry

  • Hallo habe auch einen Pudel der uns sehr viel freude macht aber uns auch manchmal zur Verzweiflung er mag die Treppen nicht runter gehen oder wenn er von einem dunklen Boden auf einen hellen Boden kommt geht er keinen Schritt mehr er legt sich einfach hin und nur durch gutes zureden geht er dann langsam weiter kann mir jemand schreiben was man da machen kann

  • Heute habe ich meinen 3.Pudel vom Zuechter geholt, seit 28 Jahren
    bin ich begeistert von dieser Rasse, egal welcher Couleur der (die Pudel)
    waren alle reine Herzensbrecher!!!

  • Leider glauben viele das Pudel nicht haaren, bzw. ein Jahreszeitwechsel haben. Das stimmt nicht ganz: Pudel haaren wie normale Hunde, das herausgefallene Fell bleibt entweder in den Locken hängen oder bleibt in der Haut sitzen, weil es kein Platz hat um herauszukommen. Somit sind sie nicht wirklich für Allergiker geeignet, dir Haare können sich durchaus aus dem Kräuselfell schlagen und auf dem Boden landen. Oft geht es nicht und man muss sie halt herauskämmen.
    Ich hab zwar keinen Pudel, aber meine Freundin besitz einen Toypudel, bei dem ich das auch sehen konnte. Und zu den Schuren; Früher waren solche Schuren vorteilhaft, man schnitt ihnen immer dir Löwenschur. Heute sind sie nur noch für Ausstellungen wichtig. Die Neuen Schuren (Modeschur und Co.) sind aber wirklich nichts gutes, den Hunden wird das Fell an den Pfoten weggeschnitten und wenn es nachwächst juckt es den Hund unheimlich. Aber vom Charakter her sind Pudel wirklich super Hunde. Bei zu unkonsequenter Erziehung führen sie einen aber zu gern an der Nase herum. Der Pudel ist nach dem Border Collie sie intelligenteste Hunderasse.

    • sorry… wir haben seit 55 Jahren Pudel als Hund in unserer Familie. …. keiner davon hat Haare verloren! (wir sind aber regelmäßig alle 8 Wochen bei einer begnadeten Hundefriseurin). Und noch niemand hat in 55 Jahren auf einen unserer Pudel alergisch reagiert.

  • Hä? Also.. Wer keinen Pudel hat, kann ja nun nicht einfach erzählen, dass dieser nicht haart und nicht für Allergiker geeignet ist. Wenn ich meinen Pudel gründlich durchbürste.. und das dauert dann schonmal 10 bis 15 Minuten.. bleibt nur extrem wenig Haar in der Bürste hängen. Mein Mann und meine Tochter sind beide Allergiker, reagieren auf haarende Hunde sehr, aber auf den Pudel überhaupt nicht.
    Das Fell muss unbedingt regelmäßig gepflegt, also auch geschoren werden, aber man muss einen Pudel absolut nicht wie eine Buxbaumhecke scheren. Wenn der Hund nicht gepflegt wird, verfilzt das Fell und dann hilft nur noch kurz scheren. Ein Pudel haart definitiv nicht!
    Clever sind sie ohne Ende und brauchen eine Aufgabe und viel Bewegung. Apropos.. Meiner will jetzt raus. Tschüss!

  • Wir haben uns jetzt den 2. Pudel zugelegt und sind einfach nur begeistert von dieser Rasse! super süß, intelligent und Herz erobernd! Sie haaren nicht, was bei uns auch wichtig ist da wir 2 Allergiker in der Familie haben, abgesehen davon, liegt es am SPEICHEL der Tiere, nicht wirklich an den Haaren, dadurch dass sich die Tiere putzen und (uns) abschlabbern (und was weiß ich noch alles) verbreiten sich allerdings hauptsächlich die Haare unserer Liebsten Haustiere.
    Als Allergikerhund geeignet, im Gegensatz zu dem quatsch mit gooldendoodle die Tiere haaren wie sonst was, wegen dem Golden Retviever in ihnen.

  • Ich hatte einen weißen Kleinpudel „Aref du Coeur“ und eine Apricot – Zwergpudelhündin „Cessy du Coeur“. Es waren für mich die schönsten, die intelligentesten, die treusten und die mobilsten Hunde, die es gab. Da ich leider keine Kinder haben konnte, gehörten sie wie Kinder zur Familie. Der Rüde wurde leider nur 10 Jahre alt und meine Apricothündin 16,5 Jahre. Ich werde meine Pudel nie vergessen.

  • Ich habe einen schwarzen Pudel mit dem Namen Idefix.Habe ihn mit 12einhalbjahren vor dem Tierheim gerettet. Er war dermaßen ängstlich, hatte ein schlechtes Zuhause. heute aber sieht es so aus, daß Idefix die Schlafenzeit bestimmt. Er ist ein liebevoller und treuherziger Hund. Ich möchte diese Pudelrasse nicht missen.

  • Hallo Ihr Lieben Pudelbesitzer
    Diejenigen unter Euch die bereits glückliche Pudelbesitzer sind können mir vielleicht meine Frage beantworten: und zwar würde ich gerne wissen wie lang eure Pudel am Tag alleine sind und wie sie das verkraften.
    Freue mich auf Antworten
    Lg

    • 4 Tage 6,5 h und den Rest vielleicht 2 h wenn ich einkaufen bin. Manchmal komme ich auch früher nach Hause.
      Er verträgt das sehr gut, bellt, jault, etc. nicht.
      Danach wird er natürlich gut ausgelastet, aber ich glaube man sollte so was nicht von der Rasse abhängig machen, hängt vom Hund, von der Auslastung, vom Training, usw. ab!

  • Unser Pudel ist braun, ca 64 cm und 4,5 Jahre alt. Er verliert keine Haare, ich schere ihn ca. alle fünf Wochen auf 12 mm, benötige dafür ca. vier Stunden und entsorge anschließend ca. 250g Haare. Ein Fellwechsel findet nicht statt, es gibt keine Unterwolle.
    Die offizielle und einheitliche Beschreibung der Pudelrasse entspricht meiner Meinung nach nicht der Realität, es gibt sehr große Unterschiede in Charakter und Wesen. Nach unseren vorhergehenden Familienhunden (Boxer, Dackel, Golden Retriever, Cocker Spaniel, Schäferhundmischling), bin ich mir noch immer nicht sicher, ob unser Pudel-Exemplar wirklich ein Hund ist und das Wort ‚problemlos‘ käme mir nicht in den Sinn, ich war manchmal den Tränen nahe.
    Er frisst meist nicht, wenn man Fressen hinstellt, egal was und neigt zu extremen Durchfällen. Er frisst kein Fertig-Hundefutter öfter als einmal, die Hühner des Nachbarn freuen sich darüber. Das Problem wurde gemäßigt, indem ich Kräcker backe, die immer bereitstehen, so dass er sich einen nehmen kann, wann er will, dazu frisst er manchmal Fleisch. Er ist der erste unserer Hunde, der das Futter der Katzen nicht einmal anschaut.
    Er ist freundlich, zu Mensch und Tier und hat keine Aggressionen, gar keine. Den giftigsten Minihund versucht er zu besänftigen und trotzdem würde ich ihn mit einem kleinen Kind nicht allein im Garten lassen. Man kann einen auch ganz freundlich umrempeln und kastrierte große Rüden werden sehr ärgerlich, wenn man sich über sie lustig macht und das tut er. Wird er dann geknappt, hyperventilliert er.
    Es war ein sehr großes Problem, ihm begreiflich zu machen, dass man auf Frauchen /Herrchen reagieren muss, auch wenn man keine Lust hat und ein Begleithund ist nicht wirklich einer, wenn man regelmäßig eine Stunde auf einem Wald / Wiesenweg sitzen muss, bis er wieder zurückkommt und der angebliche Wasserhund ist extrem wasserscheu.
    Bis heute schafft er es, sich durch neue Eindrücke in einen Extasezustand bringen zu lassen, in dem er nicht mehr ansprechbar ist. Es hilft, ihn nah zu nehmen und nicht mehr schnüffeln zu lassen, bis er sich beruhigt hat. Für fremde Städte nehme ich ein Geschirr, bei dem die Leine vor der Brust befestigt wird. Komischerweise hat das eine sehr beruhigende Wirkung.
    Er ist kein Kuschelhund. Wenn die Kinder zu Besuch kommen, weiß er vor Freude gar nicht, wohin er springen soll aber kuschelige Berührungen sucht er erst jetzt allmählich.
    Er ist mein erster Hund, der sich Gedanken über Lichtschalter macht und der Bälle auf schräge Ebenen legt, um zu sehen, wie sie herunterrollen. Er weiß, man kann nicht nur aus dem Gerten herausspringen, man kann auch in andere Gärten hineinspringen.
    Im Lokal verhält er sich mustergültig und heute der Waldspaziergang ohne Leine war schön. Man fühlt sich zwar, als hätte man einen Araberhengst mit Dynamit unter dem Hintern zu bändigen aber er hat auf die Stimme reagiert und wir gingen zusammen los und kamen zusammen zurück – also ganz problemlos, hat ja nur 4,5 Jahre gedauert.

    • Was für ein Bericht, ich bin ganz gerührt und wüsste sehr gerne, wie es euch heute geht. Und seinen Namen 😉
      Selbst als Kind mit einem Pudel aufgewachsen, habe ich noch immer eine große Freude, wenn ich irgendwo einen treffe. Schon lange wollte ich einen Hund in unsere Familie aufnehmen aber erst mussten die Rahmenbedingungen mit Beruf und Kindern passen, damit der Hund nicht zu viel alleine ist.
      Für mich kam nur ein Hund aus dem Tierschutz in Frage, wobei berücksichtigt werden musste, dass ich so gut wie keine Hundeerfahrung habe und meine große Tochter etliche Allergien/ Neurodermitis / Heuschnupfen.
      Ich wollte weder meine Tochter körperlich provozieren noch einen gerade aufgenommenen Hund wieder abgeben müssen.
      Lange habe ich nach einem (sorry: „2. Hand-)Pudel Ausschau gehalten aber…einen Pudel gibt niemand ab 😉
      So wurde es dann ein Pudel-Mix aus Ungarn, wobei die Bezeichnung wohl eher als Sammelbegriff für alles zu verstehen ist, was nicht näher benannt werden kann. Alter unbekannt ( 4 ?, 5 ?, 6 ?, 7 ?- keine Ahnung; seine Geschichte? unbekannt).
      Der tollste und feinste Kerl, den es gibt aber auch mit immer wieder auftretenden Verdauungsproblemen (und dann vermutlich starken Schmerzen). Ich muss nicht erwähnen, dass wir regelmäßig und ständig auf der Suche nach Ursache, Behandlung, Futterumstellung, Ernährungsberatung etc. sind.
      Mittlerweile glaube ich, dass es (auch?) psychosomatische Ursachen sein können : wenn Ärger Zuhause ist (hatte ich erwähnt, dass ich zwei Töchter im Pubertätsalter habe?), dann meine ich, am spätestens nächsten Tag ist er wieder k.o.
      Was das Futter angeht, meinte der Ernährungsberater, dass Hunde immer fressen, wenn der Hunger groß genug sei… wenn ich nach einigen Stunden das nicht angerührte Futter austausche gegen den Klassiker „Reis mit Huhn“ (verschlingt er in der Regel), dann hätte mich mein Hund ja bereits gut erzogen… 😉
      Mit einem kleinen Trick sind wir davon nun ab und ich denke, es lag tatsächlich nicht am „unverträglichen“ Futter sondern daran, dass ihm das gekochte Huhn lieber war.
      Schön finde ich an deinem Bericht, dass deutlich wird, dass sich auch Hunde nicht immer in Schubladen stecken lassen. Dass das Zusammenleben immer wieder (auch gut so) unserer besonderen Aufmerksamkeit bedarf und auch nicht immer alles „nur toll und rosarot“ ist. Schön, wenn es bei anderen alles reibungslos geht aber es kann auch anders sein- eine Bereicherung ist es allemal!