Rottweiler: Kraftvoller Beschützer und loyaler Familienfreund
Geschichte und Herkunft: Der "Metzgerhund" aus Rottweil
Die Wurzeln des Rottweilers reichen bis in die Römerzeit zurück. Die Vorfahren dieser kraftvollen Hunde begleiteten die römischen Legionen über die Alpen und dienten dort als Schutz- und Treibhunde für die Viehherden. In der Region um die deutsche Stadt Rottweil vermischten sich diese Hunde mit einheimischen Rassen.
Besonders bei den Metzgern der Region wurde die Rasse beliebt: Sie trieben das Vieh zum Markt und bewachten nach dem Verkauf die Geldbeutel ihrer Besitzer, die den Hunden um den Hals gebunden wurden. So entstand der Name „Rottweiler Metzgerhund“. Mit dem Aufkommen der Eisenbahn verlor der Rottweiler seine Aufgabe als Treibhund, fand jedoch schnell eine neue Berufung als einer der ersten offiziell anerkannten Diensthunde bei der Polizei und beim Militär.
Wesen und Charakter: Ein sanfter Riese mit Schutztrieb
Der Rottweiler ist ein großer, kräftiger und vielseitig einsetzbarer Gebrauchshund. Sein Wesen ist von Grund auf freundlich, friedlich und kinderliebend. In der Familie zeigt er sich anhänglich, treu und gehorsam. Er ist ein Hund, der eine sehr enge Bindung zu seinen Menschen aufbaut und im Haus oft überraschend ruhig und unaufdringlich agiert.
Gleichzeitig ist der Rottweiler mutig, selbstbewusst und nervenstark. Er besitzt einen natürlichen Schutztrieb, den er jedoch nur einsetzt, wenn er eine echte Bedrohung für sein Rudel wahrnimmt. Er ist kein „Kläffer“, sondern beobachtet seine Umwelt aufmerksam und souverän. Dem Rottweiler wird zudem nachgesagt, dass er praktisch keinen Jagdtrieb besitzt, was Spaziergänge in der Natur sehr entspannt macht.
Erziehung: Konsequenz trifft auf Sensibilität

Der Rottweiler
Aufgrund seiner Kraft und seines Schutzinstinkts benötigt der Rottweiler eine konsequente, aber liebevolle Erziehung. Er ist kein Hund für Menschen, die keine Zeit für Training haben oder unsicher in der Führung sind. Ein Rottweiler möchte wissen, wer der Chef ist - geschieht dies durch klare Regeln und positive Verstärkung, ordnet er sich gerne unter.
Besonders wichtig ist die Frühsozialisierung. Schon beim Kauf eines Welpen sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere gut sozialisiert wurden und verschiedene Reize kennengelernt haben. Der Besuch einer Hundeschule ist für Rottweiler-Besitzer fast schon Pflicht, um das enorme Potenzial dieses Arbeitshundes in die richtigen Bahnen zu lenken. Härte oder Gewalt sind bei diesem sensiblen Riesen absolut fehl am Platz und führen nur zu Misstrauen.
Haltung & Auslastung: Ein Arbeitstier braucht Aufgaben
Der Bewegungsdrang des Rottweilers ist mäßig ausgeprägt, was jedoch nicht bedeutet, dass er ein Couch-Potato ist. Er ist ein Arbeitshund, der nicht ständig ohne Aufgabe herumliegen möchte. Er hält sich gerne im Freien auf und schätzt abwechslungsreiche Spaziergänge, bei denen er auch geistig gefordert wird.
Geeignete Aktivitäten:
- Fährtenarbeit & Mantrailing: Seine ruhige und konzentrierte Arbeitsweise macht ihn hier zum Profi.
- Obedience: Hier kann er seine Führigkeit und Intelligenz unter Beweis stellen.
- Zughundesport: Dank seiner Kraft hat er Freude am Ziehen kleiner Wagen (Bollerwagen).
- Begleithundeausbildung: Ein wichtiges Fundament für jeden Rottweiler.
Fellpflege & Aussehen
Das Erscheinungsbild des Rottweilers ist imposant: Eine stämmige Gestalt, schwarzes Fell mit klar abgegrenzten, rotbraunen Abzeichen (Brand) an Backen, Fang, Halsunterseite, Brust und Läufen sowie über den Augen.
Das Fell besteht aus kurzem, glänzendem, grobem und hartem Deckhaar mit Unterwolle. Die Pflege ist denkbar einfach: Gelegentliches Bürsten reicht aus, um abgestorbene Haare zu entfernen. Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst haart der Rottweiler jedoch deutlich mehr, hier sollte die Bürste öfter zum Einsatz kommen.
Gesundheit & Rassetypische Krankheiten
Trotz seiner robusten Statur neigt der Rottweiler zu einigen rassetypischen Erkrankungen, die oft mit seiner Größe und seinem schnellen Wachstum zusammenhängen:
- HD (Hüftdysplasie) & ED (Ellenbogendysplasie): Gelenkprobleme, auf die seriöse Züchter streng testen.
- Herzverengungen: Angeborene Herzfehler können vorkommen.
- Kreuzbandriss: Aufgrund der hohen Belastung der Gelenke bei hoher Aktivität.
- Schilddrüsenunterfunktion: Kann zu Trägheit und Fellproblemen führen.
- Osteosarkom: Eine leider bei großen Rassen häufigere Form von Knochenkrebs.
Häufige Fragen (FAQ) zum Rottweiler
Ist der Rottweiler ein gefährlicher Hund?
Nein, von Natur aus ist er friedlich. Aggressives Verhalten ist fast immer das Ergebnis von falscher Haltung oder mangelnder Erziehung. In einigen Bundesländern wird er jedoch als „Listenhund“ geführt, was bestimmte Auflagen (z. B. Wesenstest) nach sich zieht.
Eignet sich der Rottweiler als Familienhund?
Absolut. Er gilt als sehr kinderlieb und ist in seinem Rudel extrem verschmust und anhänglich.
Wie viel Platz braucht ein Rottweiler?
Aufgrund seiner Größe ist ein Haus mit Garten ideal. Bei entsprechender Auslastung kann er jedoch auch in einer geräumigen Wohnung leben.
Ist der Rottweiler für Anfänger geeignet?
Nur bedingt. Anfänger sollten sich vorab intensiv mit der Rasse beschäftigen und unbedingt professionelle Hilfe (Hundeschule) in Anspruch nehmen.
Rottweiler Bildergalerie
Bilder sagen mehr als Worte - entdecken Sie die Kraft und Eleganz des Rottweilers:











Ich habe auch ein Rüde, ein regelrechter Traktor, aber liebevoll bis zum geht nicht mehr.
Ich habe ihn mit viel Liebe erzogen, die Bekannten waren alle skeptisch, die meinten das sei ein Raubtier, ich könnte es ihnen beweisen!!!
Der beste Freund den man sich wünschen kann.
Rottweiler sind so besondere und tolle Tiere! 🙂
Wir haben 2000 einen Rotti Rüden mit sieben Monaten, aus einem Tierheim geholt.
Ich habe sofort mein Herz verloren und habe alles in Bewegung gesetzt, diesen Hund zu bekommen- sogar ein Haus wurde gekauft.
Als er drei Jahre alt war und in der Blüte seiner Kraft, bekam ich und meine Frau Nachwuchs.
Zwillinge, noch dazu Frühchen.
Was soll ich sagen, er hat die Kinder von Anfang an geliebt, und es war zu keinem Zeitpunkt ein Problem, dass er zeitlich zurückstecken musste. Hauptsache er konnte stets dabei sein. Seine Kuschelzeit kam ja dann abends.
November 2012 mussten wir unseren geliebten Hund leider einschläfern lassen (Knochenkrebs).
In der Beschreibung sehe ich unseren Hund durchaus wieder.
Er war mutig, nahezu furchtlos (nur der Staubsauger hat ihm Respekt eingeflößt), ausgeglichen, ruhig, kinderlieb, treu, gehorsam und auch verspielt, wenn man ihn zum Spiel aufgefordert hat.
Nachteil: er blieb kaum alleine zu Hause. Erst im Alter von ca. 8 Jahren, konnte man ihn für eine Stunde mal alleine lassen.
Es war ein toller Hund und ich habe viele andere Rottis in der Zeit kennengelernt. Daher kann ich sagen, dass diese Rasse nichts Böses an sich hat.
Liebe, Geduld und Konsequenz formen aus einem Rotti, den besten Freund, den man sich vorstellen kann.
Über 400 Euro Steuern in unserer Stadt und diverse Schikanen durch „Mitbürger“ halten mich leider erfolgreich davon ab, wieder einen Rotti aufzunehmen.
Wir haben jetzt einen DSH Mix (auch wieder aus dem Tierheim), den wir sehr lieb haben, dem aber viele Rotti Tugenden fehlen….
Also wir haben hier einen Rottweiler, auf den einiges gar nicht passt. ^^
Mutig ist er auf keinen Fall, er hat vor sehr vielem Angst, vor Gewitter, fremden Menschen…
Gut, das kann an seinem „Züchter“ liegen, welcher seinen Hunden in den ersten Monaten ihres Lebens gar nichts von der Welt gezeigt hat..
Außerdem hat er einen gut ausgeprägten Jagdtrieb. Er jagt so ziemlich alles, was klein ist, sich bewegt und evtl. noch quitschtschende Geräusche macht. Meerschweinchen, Mäuse, Igel… Die Stachel stören ihn dabei gar nicht. ^^
Hallo,
Ich hatte eine Rotti Hündin, die ich schweren Herzens ( 12 Jahre) einschläfern musste die Aki war ein liebevoller Hund. Und komischerweise wusste sie genau wer mir nichts Gutes wollte. Sie hat nicht gebissen aber ein Knurren war dann schon zuhören. Dann holte ich mir einen deutschen Schäferhund ( der hat auch nie jemanden gebissen) aber so richtig trauen könnte ich ihm nie.
Hallo
Schade das rottweiler immer abgestempelt werden und als gefährlich gelten *lach*,
Denn für das Verhalten der Hunde ist der Halter verantwortlich und eine strukturierte Erziehung und viel Bewegung erforderlich.
Es sind die Menschen die Hunde aggresiv machen egal welcher Rasse den kein Hund auf der ganzen Weiten WELT kommt aggressiv zur Welt !!!
Ich habe selbst eine Rottweiler Hündin gehabt und es gibt keine liebevolleren Treueren und besseren Familienhunde als sie
um das für alle klarzustellen wenn man weder Zeit noch Geduld o. die Gewisse Erfahrung hat sollte man die Finger von Hunden lassen.
Wir haben immer Rottweiler und Schäfenhunde gehalten. Auch Terrier für die bräuchte ma heute wahrscheihnlich einen Waffenschein. Ich bin auf dem Dorf groß geworden. Früher wusste bei uns jedes Kind das eben bestimmte Hofhunde kein Spielzeug waren. Jeder Hund hat gebissen wenn man ihm das Fressen wegnehmen wollte. Also hat ihn niemand angefasst. Wir hatten im Dorf einen Hund (Mischling ca. 70 cm). Für uns Kinder ein Riese (er hieß Axel und gehörte einer älteren Frau). Er lief immer frei herrum. Er hat mit uns gespielt aber wenn er die Schautze voll hatte hat auch geknurrt und auch geschnappt. Gebissen will ich jetzt nicht sagen, weil er uns ja haushoch überlegen war. Axel war oft dabei, aber er ging auch seine eigene Wege. Er war alles Grenzhund, Polizeihund, Lawinenhund und Fährtenhund.
Ich glaube nicht das die überbesorgten Eltern von heute ihre Kinder mit einem solchen imposanten Hund ihre Kinder heute spielen lassen.
Kinder auf dem Dorf haben ja auch mal die Viehcher gepiesackt. Da waren die Eltern auch nicht zimperlich wenn man mal einen Tritt. Biss ect. abbekam.
Mir persönlich kann fast kein Hund Angst einjagen, dass wissen die auch. Wenn der wirklich was will sehe ich es ihm an. Also ich persönlich würde nur bei Kakasen wirklich vorsichtig sein.
MfG Steffen
meinen Rottweiler Buddy musste ich schweren Herzens am 16.12.2014 einschläfern lassen,Magendrehung man konnte leider nichts mehr machen sagte der Tierarzt er hat mir auch gesagt ,wenn man ihn Operiert weis man nicht ob er es überlebt hätte
Ich habe selber mein Leben lang Rottis. Die besten und treuesten Hunde der Welt <3
Rottweiler, wie so oft Vorurteile werden hochgeschauckelt es kommt bei jedem Hund auf die Erziehung an,wie bei Kindern, man muss grenzen setzten,aber nicht mit Schlägen, sondern mit Displizin, sehr viel Geduld und Liebe,
einen umgänglicheren und gut zu halten ,Hund wie der Rotti, gibt es nicht viele, es ist halt schon so:
wer bin ICH ,wie soll mein Hund werden,Du hast es in der Hand und wenn das Gefühl mit spielt, kann nichts schiefgehen.
Diese Hunderasse ist sehr liebevoll.
Es ist schade dass über den Rottweiler schlecht gesprochen wir dieser Hund ist einer der liebevollsten Hunderassen überhaupt.
Es ist zu beachten : DIE WELPEN MÜSSEN SOZIALISIERT WERDEN!!!
Wen dies nicht geschiet kann sogar ein Australien Shepherd auf sein Halter losgehen!