BeschwichtigungssignaleDiese Signale sind ein Teil der „Hundesprache“ und dienen dazu bestimmte Situationen zu entschärfen, Konflikte zu lösen oder sich selbst zu beruhigen.
Mit Beschwichtigungssignalen teilt der Hund uns (oder Artgenossen) mit, wenn ihm etwas unangenehm ist, er verlegen oder beunruhigt ist. Beschwichtigungssignale stehen eng mit Übersprungshandlungen in Verbindung. Manche Beschwichtigungssignale können auch als Übersprungshandlung gesehen werden, da kommt es auf die Situation an.

Es ist wichtig die Beschwichtigungssignale unserer Hunde zu kennen und zu erkennen, denn dadurch ist es uns möglich unseren Hund besser zu verstehen, ihm Stress zu ersparen und bestimmte Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Auflistung einiger Beschwichtigungssignale:

- Kopf wegdrehen/ Blick abwenden
- Lecken der eigenen Nase
- Grinsen
- Gähnen (Selbstbeschwichtigung)
- Blinzeln
- Bewegungen Verlangsamen
- Schnüffeln am Boden: Hund schnüffelt am Boden und beobachtet dabei was um ihn herum geschieht (eher Überspungshandlung)
- Splitten: der Hund geht zwischen zwei oder mehrere Hunde um sie zu Splitten, er vermutet Spannungen und will schlimmeres vermeiden.
- Erstarren
- Einen Bogen laufen
- Urinieren
- Sich kratzen (meist eine Übersprungshandlung)
- Gras fressen (ebenfall oft eine Übersprungshandlung)
- Wedeln(meist im Zusammenhang mit anderen Beschwichtigungssignalen)

Das sind nur einige der Beschwichtigungssignale.
Diese Verhaltensweisen können Beschwichtigungssignale sein, viele (z.B.: Gras fressen, wedeln oder Urinieren) können auch andere Ursachen haben.
Es wichtig die ganze Situation zu betrachten!


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