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Bearded Collie: Der charmante „Zausel“ mit dem sonnigen Gemüt

Bearded Collie

Der Bearded Collie (Beardie)

Kurzinfos & Steckbrief

Der Bearded Collie, von Liebhabern oft zärtlich „Beardie“ genannt, ist ein echtes Energiebündel aus den schottischen Highlands. Seinen Namen verdankt er dem langen Haar am Fang, das einen markanten Bart bildet. Ursprünglich als robuster Arbeitshunde zum Hüten von Schafherden gezüchtet, besticht er heute vor allem durch sein extrem fröhliches und unbeschwertes Wesen. Ein Beardie verbreitet sofort gute Laune, ist sehr gesellig und liebt es, am Familienleben teilzunehmen. Trotz seines zotteligen Aussehens ist er ein aktiver und intelligenter Hund, der viel Bewegung in der Natur braucht und mit seinem „Bounce“ - dem rassetypischen, federnden Sprung - jeden Spaziergang in ein Abenteuer verwandelt.

  • Herkunftsland: Großbritannien (Schottland)
  • FCI-Standard: Gruppe 1 (Hüte- und Treibhunde), Sektion 1 (Nr. 271)
  • Größe: Rüden 53-56 cm | Hündinnen 51-53 cm
  • Gewicht: Ca. 18 bis 27 kg
  • Besonderheit: Charakteristischer Bart; langes, doppeltes Fell (pflegeintensiv).
  • Charakter: Fröhlich, aktiv, sanftmütig und sehr sensibel.

Geschichte und Herkunft: Der Hirte aus dem Hochland

Der Bearded Collie, liebevoll auch „Beardie“ genannt, stammt aus den rauen Highlands Schottlands. Seine Vorfahren waren zähe Arbeitshunde, die darauf spezialisiert waren, Schafe und Rinder über weite Strecken durch unwegsames Gelände zu treiben. Man vermutet, dass polnische Niederungshütehunde (PON), die im 16. Jahrhundert nach Schottland kamen, mit einheimischen Hirtenhunden gekreuzt wurden.

Seinen Namen verdankt er dem markanten Fell an seinem Kinn, das wie ein Bart (englisch: *beard*) aussieht. Lange Zeit war er ein reiner Arbeitshund der Schäfer und fast vergessen, bis die moderne Zucht in den 1940er Jahren durch einen glücklichen Zufall wiederbelebt wurde. Heute ist er aufgrund seines freundlichen Wesens und seines attraktiven Äußeren ein beliebter Ausstellungs- und Familienhund, der aber immer noch das Herz eines echten Arbeiters in sich trägt.


Erscheinungsbild: Schlank, drahtig und zottig

Der Bearded Collie ist ein schlanker, aktiver Hund, der etwas länger als hoch gebaut ist (Verhältnis ca. 5:4). Trotz seines üppigen Fells sollte er niemals schwerfällig wirken, sondern stets einen guten Bodenabstand und eine gewisse Leichtigkeit zeigen. Sein Ausdruck ist wachsam, forschend und von einer natürlichen Fröhlichkeit geprägt.

Die Farbenpracht: Interessant ist bei den Beardies der Farbwechsel. Viele Welpen werden dunkel geboren und hellen im Laufe des ersten Jahres stark auf, bevor sie als erwachsene Hunde wieder nachdunkeln. Anerkannte Farben sind Schiefergrau, Schwarz, Blau, rötliches Rehfarben sowie alle Schattierungen von Braun und Sandfarben. Weiße Abzeichen an der Blesse, der Brust und den Pfoten sind typisch und erwünscht.


Wesen: Ein intelligenter „Gute-Laune-Hund“

Bearded Collie stehend im Gras

Der Bearded Collie (Beardie)

Das Wesen des Bearded Collies ist sein größtes Plus. Er gilt als überaus freundlich, lebhaft und sehr sensibel. Er ist ein intelligenter Arbeitshunde, der schnell lernt, dabei aber keinerlei Anzeichen von Aggressivität oder Nervosität zeigt. Er wird oft als „Clown“ unter den Hunden bezeichnet, da er seine Besitzer gerne mit lustigen Einfällen zum Lachen bringt.

Als ehemaliger Hütehund ist er sehr aufmerksam und möchte am liebsten immer bei seinem „Rudel“ sein. Er ist kein Hund für die Außenhaltung; er braucht den direkten Familienanschluss und reagiert sehr feinfühlig auf die Stimmung seiner Menschen. Seine Selbstsicherheit und Aktivität machen ihn zu einem tollen Begleiter für unternehmungslustige Familien.


Haltung: Aktivität und Kopfarbeit

Ein Bearded Collie braucht Beschäftigung. Er ist zwar im Haus ein angenehmer und ruhiger Mitbewohner, sofern er draußen ausgelastet wird. Er liebt lange Spaziergänge bei jedem Wetter - Regen und Wind machen ihm dank seines dichten Haarkleids wenig aus.

Sport und Spiel: Aufgrund seiner Wendigkeit und Intelligenz ist er prädestiniert für Hundesportarten wie:

  • Agility: Hier kann er seine Schnelligkeit unter Beweis stellen.
  • Obedience: Die Zusammenarbeit mit dem Menschen macht ihm große Freude.
  • Mantrailing: Seine gute Nase wird hier gefordert.
  • Treibball: Ein schöner Ersatz für seine ursprüngliche Hütearbeit.


Fellpflege: Schönheit braucht Zeit

Man darf sich keinen Illusionen hingeben: Das prachtvolle, zottige Fell des Bearded Collies erfordert regelmäßigen und intensiven Aufwand. Das doppelte Haarkleid besteht aus einer weichen, pelzigen Unterwolle und einem harten, kräftigen Deckhaar.

  • Bürsten: Einmal pro Woche sollte der Hund gründlich (bis auf die Haut) durchgebürstet werden, was gut 1 bis 2 Stunden dauern kann. In den Zeiten des Fellwechsels ist häufigeres Bürsten notwendig, um Verfilzungen zu vermeiden.
  • Sauberkeit: In dem langen Fell bleiben gerne Zweige, Blätter oder Kletten hängen. Nach jedem Spaziergang sollte der Hund kurz „abgesucht“ werden.
  • Baden: Ist nur selten notwendig, außer der Beardie hat sich in etwas Unangenehmem gewälzt.
Wer die Fellpflege als meditative Zeit mit seinem Hund begreift, wird mit einem prachtvollen Begleiter belohnt, der kaum „hundetypisch“ riecht.


Erziehung: Sanfte Konsequenz

Da der Bearded Collie sehr intelligent und sensibel ist, erreicht man mit Druck oder Härte gar nichts. Er braucht eine liebevolle, aber konsequente Führung. Er möchte seinem Besitzer gefallen (Will-to-please), hinterfragt aber manchmal charmant, ob ein Kommando wirklich ernst gemeint ist. Da er zu einer gewissen Bellfreudigkeit neigen kann (Hütehunde kommunizieren oft über die Stimme), sollte hierauf von Welpenbeinen an geachtet werden.


Gesundheit: Robust und langlebig

Der Bearded Collie gilt als eine der gesünderen Hunderassen. Er ist robust und nicht überzüchtet. Dennoch sollten Käufer auf folgende Untersuchungen bei den Elterntieren achten:

  • HD (Hüftgelenksdysplasie): Untersuchung ist bei Zuchthunden Pflicht.
  • Augenerkrankungen: Gelegentliche Tests auf PRA oder Grauen Star sind ratsam.
  • Autoimmunerkrankungen: Wie bei vielen Collies kommen diese vereinzelt vor (z.B. Addison-Krankheit).
Bei guter Pflege und Ernährung erreichen viele Beardies problemlos ein Alter von 13 bis 15 Jahren.


Häufige Fragen (FAQ) zum Bearded Collie

Ist der Bearded Collie für Anfänger geeignet?
Ja, er ist ein toller Ersthund für aktive Menschen, die bereit sind, Zeit in die Fellpflege und die Erziehung zu investieren. Er ist verzeihend und nicht dominant.

Haart der Bearded Collie stark?
Trotz der Haarlänge haart er weniger als man denkt, da die abgestorbenen Haare oft in der Bürste landen. Allerdings schleppt er durch das lange Fell viel Schmutz von draußen ein.

Ist er ein guter Familienhund?
Absolut! Er ist sehr kinderlieb, geduldig und freut sich über den Trubel in einer lebhaften Familie.

Kann man das Fell kürzen?
Einige Halter lassen ihren Beardie scheren oder kürzen das Fell im Sommer. Für Ausstellungen ist dies nicht erlaubt, kann aber den Alltag für reine Familienhunde erleichtern.


Bildergalerie: Bearded Collie

Lassen Sie sich von dem Charme der „bärtigen Schotten“ verzaubern:

Vielen Dank für den Rassestandard des Bearded Collies an: Bearded Collies of Ram and Taurus

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3 Gedanken zu „Bearded Collie“

  1. Der Bearded Collie

    Wesen : Freundlich zu Mensch und Tier, aktiv, feinfühlig, verschmust, eigensinnig. Teilweise geräuschempfindlich.
    Pflege : Mittellanges, harsches Fell. 1 x in der Woche bürsten. Nie verfilzen lassen, nie scheren, Ohrenhaare zupfen, Fell zwischen den Ballen
    kürzen, Augen und Zähne sauberhalten, Bürsten üben.
    Bewegung : Braucht tgl Auslauf
    Ansprüche : Will bei der Familie sein, möchte oft in die Natur, braucht einen hoch eingezäunten Garten
    Wachsam : Ja, aber kaum Schutztrieb
    Besonders : Kein Hund für Sauberkeitsfanatiker oder bequeme Menschen. Braucht eine sanfte aber konsequente Erziehung.

    – Der Beardie hat eine sensibele Seele. Behandelt ihn sanft und vernachlässigt ihn nie. Schließt ihn nie vom Familienleben aus.
    – Wenn er etwas falsch gemacht hat, setzt er seinen ICH – HAB – DICH – LIEB Blick ein. Besteht trotzdem auf die Ausführung eurer Anweisung.
    – Aus der Zeit als Arbeitshund blieb dem Beardie die Veranlagung der Wachsamkeit bei Dunkelheit.
    – Rüden werden ca 53 – 56 cm und ca 25 kg schwer. Hündinnen liegen mit ca 51 – 53 cm bei etwa 20 kg.
    – Wenn der Hund schmutzig ist, Ablegen und trocknen lassen.
    – Badet ihn nicht zu oft, die natürliche Fettschicht der Haut wird sonst zerstört.
    – Der Bearded haart fast nicht, er verliert die Haare einzelnd wie der Mensch.
    – Der Beardie ist kein Ketten oder Zwingerhund

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  2. Einmal Beardy immer Beardy, hatte ich nicht gedacht aber es ist so. Diese schelmenhaftige, kinderliebe, intelligente, verschmusste Rasse kann man nur lieben. Hatte erst einen braunen Rüden der 14 Jahre geworden ist, jetzt habe ich eine fawnfarbene Hündin noch kein Jahr alt aber ich bereue es nicht mir wieder einen geholt zu haben. Obwohl viele sagen das beim Beardy egal sei ob Rüde oder Weibchen beide seien gleich anhänglich aber ich sage das weibchen ist Nur ein Bischen mehr:-).

    Was ich Kompliemente bekomme und schon bekommen habe bei meinen alten Hund, was ich für einen schönen und eine tolle Rasse ich doch hätte
    Wegen der Pflege, das ist halb so schlimm, es gibt tgute Haarpflegemittel. Jeder Beardybezitzer hilft gerne mit Tipps und Kniffen.

    Eure Ena

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  3. Ich finde Bearded collie sind für mich richtig tolle Hunde.Bearded collie´s sind Aufmerksam Inteligent und lernen sehr schnell ich find die einfach Knuddlig Dass fell find ich echt Super und diese Vier beiner Sind auch sehr Kinderlieb diese Riesige tolle Rasse stammt aus :Großbritanien ,also ich kan sie für ruhige und liebevolle familie empfelen ich zum beispiel habe 1Bearded Collie Rüde namen´s:Tschibo ,Tschibo ist echt Frech und kann jeden umden finger wichkeln ein richtiger schamör wir haben Tschibo aus dem tiehreim gehholt ieegntlich wollte ich eine Hündin hab mich aber in Tschibo verknalt

    eure :Charley XD

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