
Eine Magendrehung ist der Alptraum jedes Hundebesitzers.
Jeden Hund kann es treffen, aber vor allem Besitzer großer Hunde fürchten dieses Problem.
Was passiert bei einer Magendrehung?
Bei der Magendrehung, dreht sich der Magen des Hundes um die eigene Achse. Dabei werden abgehende und ankommende Blutgefäße sowie Magen Ein- und Ausgang (Darm und Speiseröhre) abgeschnürt und unterbrochen. Das abschnüren der Blutbahnen ist besonders schlimm für den Kreislauf des Hundes, das führt schnell zu einem Kollaps. Durch die verschlossenen Magenöffnungen kommt es zum Aufgasen des Magens, der Hund wirkt aufgebläht und bekommt einen harten Bauch.
Eine Magendrehung ist ein absoluter Notfall, ohne sofortige Operation führt sie innerhalb weniger Stunden zum Tod. Aber selbst nach einer erfolgreichen Operation ist noch nicht gewährleistet, dass der Hund überlebt. Oft sterben operierte Tiere in den ersten zwei Tagen nach der Operation an einer Blutvergiftung oder Herzversagen. Das überleben nach einer Operation hängt auch davon ab wie schnell die Magendrehung erkannt und operiert wird.
Symptome:
Hunde die eine Magendrehung haben zeigen Symptome wie Unruhe, Speicheln, blasse Schleimhäute und starkes Hecheln. Die Versuche zu erbrechen bleiben meist ohne Erfolg, auch Wasser kann nicht mehr aufgenommen werden. Der Bauch bläht sich zunehmend auf und wird hart. Der Hund wird apathisch und zunehmend schwächer.
Beobachtet ein Besitzer diese Symptome sollte SOFORT ein Tierarzt aufgesucht werden, bei einer Magendrehung geht es oft um Minuten.
Ursachen:
Die Ursachen für eine Magendrehung sind bis heute noch nicht ganz geklärt. Es gibt bereits einige Studien zum Thema, die immer mehr Anhaltspunkte für die Ursachen liefern. Es gibt schon einige bekannte Risikofaktoren, wobei bestimmte Ergebnisse durch neuere Studien wiederlegt wurden. So hatten beispielsweise viele Hunde mit leerem Magen eine Magendrehung, häufig kam sie auch über Nacht. Die Hunde hatten also weder gefressen, noch getobt. Das steht der Meinung, dass Hunde die große Mengen fressen und anschließend toben ein besonders hohes Risiko hätten, entgegen.
bekannte Risiko Faktoren (laut Purdue-Universitäts-Studie):
- Inzucht fördert das Risiko einer Magendrehung innerhalb einer Rasse
- betroffene Verwandte: Hat der Hund Eltern oder Geschwister die bereits eine Magendrehung hatten, ist das Risiko groß das auch dieser Hund daran erkrankt.
- Riesenrassen: Magendrehung ist ein Problem vieler großer Rassen. Die Deutsche Dogge steht in der Statistik an erster Stelle. Hier werden ca. 50% der Hund früher oder später eine Magendrehung bekommen. (Quelle: hundezeitung.de) Diese Statistik ist erschreckend.
- Alte Hunde: die Bänder und Sehnen eines alten Hundes sind nicht mehr so straff wie bei einem jungen Hund, dass Bindegewebe lässt nach. Der Magen der an Bändern im Körper aufgehangen ist, kann sich dann schneller drehen. Grosse Hunde haben ab einen Alter von ca. 5 Jahren ein erhöhtes Risiko. Riesenrassen schon ab einen Alter von 3 Jahren.
- Hunde mit einem schmaleren, tieferen Brustkorb
- hastiges Schlingen
- Futter:
* Trockenfutter in dem viel Fett enthalten ist (d.h. Fett steht unter den ersten 4 Zutaten bei der Inhaltsangabe)!
* Trockenfutter mit Zitronensäure (Ascorbinsäure), vor allem dann wenn es angefeuchtet wurde
* große Mengen Futter pro Mahlzeit!
- extrem ängstliche oder nervöse Hunde
Wie kann man Vorbeugen?
Lieber ein paar kleine Mahlzeiten statt einer großen Füttern.
Die Zugabe von Tischresten (die für den Hundemagen geeignet sind!) zum Trockenfutter soll das Risiko verringern!
Eine Abwechslungsreiche Fütterung ist wichtig.
Kein übermäßiges Toben nach der Fütterung.
Näpfe auf den Boden stellen, nicht erhöht! Inhaltsangabe bei Trockenfutter beachten, zu fetthaltiges Futter meiden.
Welche Rassen sind besonders häufig betroffen:
- Deutsche Dogge
- Irish Wolfhound
- Deutscher Schäferhund
- Berner Sennenhund
- Mischlinge
- Dobermann
- Briard
- Bernhardiner
- Neufundländer
- Landseer
- Rottweiler
- Hovawart
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#1 by Barbara Sagnia on 31. Juli 2009 - 17:12
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Ich habe heute meinen Briard verloren,Magendrehung.Leider hat das auch der übernächtigte Arzt in der Klinik nicht festgestellt und hat mich noch warten lassen.Bis dann der Hund endlich nach 45 Min. geröngt wurde und dann erst der Chirurg gerufen wurde, da war es für meinen Hund zu spät – er starb quasi auf dem OP-Tisch.Mein Hund hatte einen Blaseninfekt und konnte schwer Urin lassen,also dachte ich bei dem geblähtem Bauch an Harnstau, aber der Arzt hätte es zumindest besser wissen müssen.Ich bin todtraurig…
#2 by Birgit Schultz on 2. August 2009 - 19:02
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Hallo Frau Sagnia,
mein Beileid zum Verlust Ihres Hundes. Selber habe ich durch eine zu spät entdeckte Magenverdrehung im letzten August meinen allerliebsten Eurasier Aaron(10 Jahre/1 Monat) verloren, wenn ich daran denke, kommen mir immer noch die Tränen.. Es ist sehr schwer seinen lieben Hund so plötzlich und quallvoll zu verlieren, man ist so machtlos.
Ich wünsche Ihnen Kraft und kann Ihnen nur mitteilen, dass wir uns schnell einen kleinen Welpen geholt haben, dieser hat mir über die erste schlimme Zeit hinweggeholfen, die Trauer konnte er mir aber nicht nehmen, nur ein wenig Trost und Ablenkung.
Mit freundlichen Grüßen
Birgit Schultz
#3 by sabrina hartmann on 25. August 2009 - 20:14
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heute vor einem jahr ist unser brauner dobermann nick gestorben an einem magen dreher es war für uns die hölle auf erden gewesen ich rufte bei unsere tierärztin an und meinte nick sei auf das vier fache auf geblät sie meinte sie sei krank und sollten doch gegen vier mit warte zeit vor bei kommen ich rufte jeden arzt bei uns in der nähe an dann der dritte anruf ging jemand drann sollen sofort vorbei kommen sind hin gefahren sie haben in gleich in den op und ruften nach ein paar stunden an und sie meinte könnten ihn jetzt holen er ist fitt fahren hin waren im warte zimmer und warten sie ich hatte ein komisches gefühl und hörte auf ein mal ein lautes wimmern und jaulen und drehte mich rum und sagte zu meinem freund das war er eben er meinte sie haben ihn vielleicht weh getan ich sagte nein der arzt kam sollten bitte mit kommen wir sind mit rein er meinte dann es tut mir leit er ist eben an einen eläptischen anfall mit herz kreislauf versagen gestorben meine kleine tochter war stärker als wir zwei erwachsene und ich habe ihn abends noch in der wohung gehört gesehen und gerochen ich habe monate gebraucht um über dies weg zu kommen haben der kleine dann zu liebe einen neuen geholt jetzt haben wir einen rottdob und habe immer wieder auf das neue angst das es wieder passieren kann heute ist wie gesagt der todestag von unserem nicki und wir vermissen hin immer noch wir haben ihn bekommen da war er zwar schon fünf er war verwahlost hatte kaum fehl kein glanz in den augen nur trauer inerhalb von ein paar monaten hatten wir ihn so weit das er auch hin und wieder ein lachen im gesicht hatte und das fell wieder zu gewachsen war und es glanz hatte mit ihm ist ein kleines stück von uns gegangen und er bleibt immer im herzen von uns
#4 by Erika Krautzberger on 31. August 2009 - 10:18
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Mein Schäferhund hatte vor einer Woche eine Magendrehung.Er wimmerte und schrie vor Schmerzen.Mir stehen alle Haare zu Berge wenn ich daran denke.Als ich den aufgeblähten Leib meines Hundes sah,sind wir umgehend zur Tierklink Kaiserberg in Duisburg gefahren.Gott sei Dank hat man dort sofort den Notfall erkannt und es waren umgehend zwei Ärtze zur Stelle.Hatte nur noch die Wahl zwischen einschläfern und Not -OP. Habe mich natürlich für die OP entschieden.Nach drei Tagen habe ich meine Hund wieder abgeholt und es ging ihm überaschend gut.
Jeder Tag wurde besser und heute ( 1 Woche später) ist er schon fast wieder der Alte ! Einen großen Dank an die Tierklinik !!!
#5 by Claudia Loddo on 18. September 2009 - 05:41
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Vor einer halber Stunde wurde unsere Schäferhündin in Duisburg Kaiserberg -Klinik operiert,zustand nach Magendrehung.Sie war schon fast tot als wir sie mitten in der Nacht dort hin brachten.der ganze Bauch war voller Blut,weil die Milz bereits geplatzt war.Sie hat nur eine winzige Chance zu überleben.Sei stark-mein Hund,wir beten inständig,daß du es schaffst
#6 by Andrea Schellmann on 22. September 2009 - 19:51
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hallo an all die jenigen, die die den befund magendrehung miterleben müssen und mußten. habe am 14.juni diesen jahres meine herzensgute leila( kucasz )im alter von 11 1/2 jahren an einer magendrehung verloren. einen grausigeren tot kann es für einen hund nicht geben.man hat kaum eine chance einzugreifen. ging alles so schnell. man konnte ihr nicht mehr helfen, nur noch erlösen von diesen quallvollen schmerzen. bin jetzt noch ganz fertig und kein gedanke an einen neuen hund. wenn ich andere hund sehe finde ich sie toll aber wenn ich einen kuvasz sehe kommt alles wieder hoch. leila war und bleibt meine große hundeliebe. alles liebe und gute an euch alle. andrea
#7 by Claudia Loddo on 23. September 2009 - 07:44
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letzten Samstag ist Kira gestorben, sie wurde nur 3 Jahre alt.Unsere Trauer ist unendlich groß.In dieser schlimmen Nacht,als unser Hund dringend Hilfe brauchte,haben wir viel wertvolle Zeit damit verbracht,Hilfe zu bekommen.Wir wurden von vielen Ärzten im Stich gelassen.Vielen Dank an die Tierklinik Duisburg Kaiserberg,die sich sofort mit aller Kraft um Kira gekümmert haben,leider waren wir zu spät
#8 by Andrea Schellmann on 23. September 2009 - 16:12
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hallo claudia, habe großes verständnis für deinen schmerz. habe bisher selten gehört, dass ein hund nach einer magendrehung wieder gesund wurde. meist treten folgeschäden auf und der hund muss dann doch noch sterben. ich wünsche dir und deiner familie in dieser traurigen zeit viel, viel kraft. lg andrea
#9 by Martin Knobloch on 29. September 2009 - 17:22
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Wir haben vor wenigen Stunden unseren geliebten Leonberger Charlie verloren. Er wurde zehn und hatte ein schönes Hundeleben, aber ich hätte ihm so gerne die Qualen, die er während seiner Magendrehung litt, erspart. Als wir beim Tierarzt ankamen, war es bereits zu spät. Ich kann nicht glauben, was in den letzten Stunden passiert ist und wie schnell alles ging. Ich bin einfach nur unendlich traurig. Leb wohl, Großer.
#10 by thakilah on 21. Oktober 2009 - 14:54
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Ich habe mich nie so hilflos gefühlt wie in den Stunden als mein treuer Weggefährte geschrien,gewimmert u um Hilfe gebeten hat.Der Weg zur Klinik war ein Albtraum.Nun ist es schon 9 Monate her und obwohlich ich es nie für möglich gehalten hätte ist ein kleiner Welpe bei mir eingezogen.Sie bringt soviel Lebensfreude mit,läßt die dunklen Stunden verblassen,und ist in Ihrer Art einzigartig.Ein neuer Lebensabschnitt..Ich wünsche Euch ganz viel Kraft!!Lg thakilah
#11 by Melanie on 22. Oktober 2009 - 14:00
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Hallo an alle. Ich möchte allen Mut machen, die Angst vor einer Magendrehung haben. Mein Schäferhund hatte am 28.03.2009 im Alter von 13 1/2 Jahren eine Magendrehung. Er fing nach dem essen an zu jammer, da haben wir ihn in den Garten gelassen, weil wir dachten, er hat sich überfressen und muss mal brechen. Als er nicht aufhörte zu jammern und dann auch noch aufblähte, hab ich ihn mir geschnappt, ins Auto gesetzt und wir sind sofort losgefahren. Von unterwegs habe ich in der Klinik Duisburg-Asterlagen angerufen. Wir kamen etwa eine Stunde nach dem Füttern dort an, er wurde sofort geröngt und es stand nur noch die Frage offen, OP oder einschläfern. Natürlich haben wir ihn operieren lassen. Er hatte bereits innere Blutungen und ihm musste die Milz entfernt werden. Nach sechs Tagen habe ich ihn endlich nach Hause holen dürfen, da er zwischenzeitlich noch Herzrythmusstörungen bekommen hatte. Er hat letzten Monat seinen 14. Geburtstag gefeiert und es geht ihm super.
#12 by Sabine Runge on 23. Oktober 2009 - 20:24
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Hallo.
Das ist ja schrecklich was ich hier so lese.Ich habe das noch nie gehört, obwohl ich mit Hunden groß geworden bin. Wir haben eine 15 Monate alte Golden Retrieverhündin die zum Begleithund ausgebildet wird. Immer hatte ich sie vor den Übungen gefüttert. Die Hundeschule hat uns nie davon erzählt.Man sagte uns immer nur: Den Hund nicht viel zu Fressen geben, denn wenn sie Hunger haben erlernen sie die Übungen besser. Komisch. Das muss man doch erzählen. Na, Gott sei Dank ist bisher alles gut gegangen. Aber ich füttere meinen Hund und gehe CA 2 Stunden danach mit ihr toben. Ist das so in Ordnung, oder soll ich sie erst toben lassen und dann füttern? Bitte schreibt mich auf meine Mailadresse an, weil ich diese Seite vielleicht nicht wieder finde.
Und Mittags? Meine bekommt noch 3x pro Tag Fressen. Nach dem Mittag aber das gleiche. Durch die Hausarbeit vergehen CA 2 Stunden bevor ich mit ihr Gassi gehe. Aber Abends haben wir es nicht eingehalten. Gleich nach dem Fressen noch mit ihr am Fahrrad los. Man kann ja nach dem Abendessen nicht erst noch 2-3 Stunden warten.Dann wäre es 22.00 Uhr. Also dann besser erst Gassi gehen und den Hund später füttern?
Vielen Dank für eine Antwort und es tut mir für die anderen sehr leid, dass sie ihren Hund auf diese Weise verloren hat. Ich verstehe nur nicht, dass uns der Tierarzt das nie erzählt hat.
sabine-runge@t-online.de.
#13 by Melanie Clements on 26. Oktober 2009 - 18:18
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Wir hatten Glueck im Unglueck – als ich unsere 8 Jahre alte Cane Corso Huending von unserem Sitter abholte, bemerkte ich den aufgeblaehten Bauch gleich – Gina war nur am hecheln und sehr unruhig – ich habe sie gleich ins Auto geladen und direkt die Notfallklinik angerufen – 25 min Fahrt – Digitalroentgenbilder – Not-OP – all das war gestern Nacht – Gina steht schon auf und wollte fressen – 14 Stunden spaeter – wir hatten Glueck!!! Ich kann sie morgen Vormittag nach Hause nehmen. Jeder Tierarzt sollte die Gefahr von einer Magendrehung kennen.
#14 by Gruber Sigrid on 29. Oktober 2009 - 19:25
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Habe vergangenen Mittwoch meinen Setter Aaron mit Verdacht auf Magendrehung in die Tierklinik gebracht. Ihm wurden sofort Infusionen
gegeben, er wurde “entgast” und es hieß OP… Da der Magen nicht
total gedreht war, wurde er unter Narkose mittels Sonde total durch-
gespült (?) und ich konnte Aaron am nächsten Tag heimholen. Lt. Aussage meiner Tierärztin und der Tierklinik besteht aber zu 90% die
Wahrscheinlichkeit einer neuerlichen Drehung, welche voraussichtlich
nicht so glimpflich ablaufen wird…. Morgen haben wir einen OP-Termin, da wird der Magen an der Bauchdecke angenäht um eine neuerliche Drehung zu vermeiden….. Ich hoffe, es geht alles gut!
Aaron ist 7 1/2 Jahre alt
#15 by Gruber Sigrid on 31. Oktober 2009 - 15:44
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Ich konnte Aaron gestern noch heimholen und er durfte am späteren
Abend noch eine Kleinigkeit Futter zu sich nehmen. am 11.11. werden
die Fäden gezogen und bis dahin sind nur kurze Spaziergänge an der Leine angesagt. 8 Tage lang bekommt er noch Medikamente in Tabletten-form. Ich glaube, das sofortige Handeln von mir, der Tierärztin und
den Ärzten der Klinik hat das Schlimmste verhindert ….
#16 by Theo Geisemeyer on 2. Januar 2010 - 01:28
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Mein Cliff hatte im letzten Sommer einen Magendreher, da wir unsere Hunde nach den Mahlzeiten sehr genau beoabachten, konnten wir sehr schnell reagieren. Wir waren 20 Minuten nach den ersten Anzeichen in der Tierklinik Oldenburg, hier wurden uns auch die 2 Möglichkeiten genannt…natürlich entschieden wir uns für die OP! Nach 3 Tagen durfte ich meinen Cliff wieder abholen…….es geht ihm vom Magen her super!!! Leider kam jetzt Cauda Equina incl. Harninkontinez hinzu……..bisher kommt Cliff damit noch sehr gut zurecht…….ich werde jeden verbleibenden Tag mit ihm geniessen……
#17 by Astrid Leonhard on 10. Januar 2010 - 11:47
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Hallo Leute,
ja… das klingt ja wirklich traurig hier.
Meine 13 1/2 Jahre alte Kira (Flat coated Retriever) hat das ganze vor 3 Tagen durchgemacht.
Aber toi, toi, toi…bis jetzt haben wir nur gute Erfahrungen gemacht. Es fing damit an das mein Hund nachmittags…1 Stunde nach unserem Wald-Schnee-Spaziergang (aber noch nicht gefressen…sozusagen noch nüchtern…) anfing zu erbrechen. Aber sie pumpte nur hoch und es kam nichts. Sie stand da wie ausgestopft…ganz starr…und ließ sich auch nicht mobilisieren. Und probierte immer wieder mal zu erbrechen. na 15 Minuten rief ich meinen Tierarzt an..der natürlich im Urlaub war. Aber wir hatten totales Glück, das seine Helferin am Telefon war…und die Lage richtig eingeschätzt hat…und uns sofort nach Giessen in die Tierklinik verwies… mit dem Komentar…ihr Hund kann daran sterben…es kommt auf jede Minute an! Und sie hatte Recht.
Meine Freeundin kündigte uns dort schon telefonisch an…und als wir nach 25 Minuten Autofahrt dort ankamen, wurden wir auch gleich nach 2 Minuten Bürokratie durchgebeten. Kira hat kaum gejammert, aber man merkte ihr an, das jede Bewegung eine Qual war. Sie wurde sofort geröngt, anschließend der Blähbauch punktiert (zur Druckentlastung!) und man sah da schon…das es ihr mit der Punktion deutlich besser ging…(vorerst!!!…die OP wurde trotzdem sofort in die Wege geleitet!) Dann bekam sie sofort 2 Infusionen angehängt, um den Kreislauf zu stabilisieren. Und jetzt erst wurde mit mir gesprochen, ob wir den Engriff machen wollen…unter Erwähnung der Kosten, die da so entstehen…, der ganzen Risiken, die es so gibt..bei ihr halt auch noch das fortgeschrittene Alter… und ab gings in den OP.
Nach 2 Stunden kam die Arztin dann zu mir… und meinte es wäre SOWEIT alles gut. Darm wäre okay gewesen…die Milz hätte nichts abbekommen…und die Magenschleimhaut hätte auch noch gut ausgesehen. Ich glaube, da haben wir totales Glück gehabt…weil sie innerhalb 1 Stunde auf dem Röntgentisch lag!!!!
Zeit ist hierbei wohl auch ein ganz wichtiger Faktor… je länger man wartet…um so schlechter die Prognose…weil alles abstirbt und die Giftstoffe weiter in den Körper gehen.
Jetzt liegt Kira zu meinen Füßen… sie ist aufgrund ihres Alters und ihrer Fitness schon nach 2 Tagen entlassen worden (Donnerstag 17.30h war die OP und Samstag Mittag 13 UHR HATTE ICH MEINE KLEINE WIEDER BEI MIR… ENDLICH!)
Klar… sie ist noch etwas schlapp und viel müde… aber sie frißt…übrigens jetzt 4x kleine Mahlzeiten am Tag, aber das mit Begeisterung. Heute waren wir auch schon 10 Minuten im Feld spazieren. Sie beommt jetzt insgesamt 10 Tage ab OP ihr Antibiotikum.
Wir hoffen es bleibt alles so…und sie wird noch sehr alt!!!!
GLG Astrid Leonhard
#18 by Astrid Leonhard on 16. Januar 2010 - 12:25
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Hallo Leute,
da bin ich nochmal… und total guter Dinge, samt Hund.
Kiras Op ist jetzt 1 Woche und 2 Tage her.
Also ich muß sagen, ich bin total überrascht wie gut meine kleine “Alte” das ganze weggesteckt hat. Wir gehen jetzt schon wieder 2 Mal am Tag ne halbe Stunde spazieren…weil sie das so will! Sie rennt wie ein junger Gott.
Leider hört sie seit der OP nur noch eine Trillerpfeife…( weiß nicht ob das wohl vom Antibiotikum kommt)… aber sie ist wieder fast fit. Manchmal denke ich fast fitter wie schon vorher.
Zur Zeit bekommt sie noch Schonkost aus der Dose und ich füttere noch gekochten Reis, Geflügelfleisch, Möhren, Äpfel, Quark und Ei zu. Sie hat doch ganz schon abgenommen gehabt…und das Fell ging ihr ziemlich aus. Aber das heben wir auch wieder im Griff.
Wenn ihrer Genesung so weiter geht, laufen wir auch in 4 Wochen wieder unsere 6km Runde durch den Wald!
Also Kopf hoch, und den Hund immer gut im Auge oder Ohr haben, und schnell reagieren… dann kann doch alles auch gut ausgehen!!!
Sollte noch jemand fragen haben…stehe ich auch gerne per E-Mail zur Verfügung:
le.as@web.de
Soweit, eure Astrid Leonhard mit Kira
und alles gute für euren Hund!
#19 by Familie Born on 1. Februar 2010 - 18:58
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Letzte Woche Dienstag hat sich unser Schäferhund Kalle (ca. 10 Jahre Fundhund aus dem Tierheim) unbemerkt über seinen Futtersack hergemacht und anscheinend eine Riesenportion verdrückt. Anschließend hatte er einen total dicken Bauch und versuchte zu erbrechen, es kam jedoch nur Schleim.
Nach ca. einer viertel Stunde riefen wir bei unserem Tierarzt an, der jedoch nicht zu Hause war. Mittlerweile war es schon nach 21.00 Uhr. Nachdem wir dessen Frau die Symptome schilderten, hatte diese Gott sei Dank die richtige Vermutung auf Magendrehung und riet uns, umgehend eine Tierklinik (die glücklicherweise nur drei Minuten von uns entfernt liegt) aufzusuchen. Wir riefen dort an, der diensthabende Arzt bestellte uns sofort ein und machte gleich eine Röntgenaufnahme vom Magen, die dann auch unsere schlimmste Befüchtung bestätigte. Unser Hund hatte eine Magendrehung, die sofort operiert werden musste, eine andere Alternative gab es für uns selbstverständlich nicht.
Kalle wurde ein Schlauch bis zum Magen eingeführt, der Mageninhalt mit Wasser gespült, gleichzeitig drehte der Tierarzt seinen Magen nach einem Bauschnitt (ca. 15 cm) in die richtige Richtung. Schon direkt nach der OP teilte uns der Arzt mit, dass die Prognose, dass er es schafft, sehr gut wäre, der Kreislauf spielte trotz des doch schon gesetzteren Alters mit und es traten keine Herzrhythmusstörungen auf. Die Nacht musste unser Hund noch in der Klinik verbringen, am nächsten Morgen um 9.00 Uhr (noch nicht mal 12 Stunden nach der OP) stand er schon wieder und wir konnten ihn mit nach Hause nehmen.
Nach zwei Tagen war er zum Staunen aller wieder total der alte und hungrig wie eh und jeh. Allerdings ist er noch ein paar Tage auf Diät gesetzt, das Futter wird jeden Tag etwas gesteigert.
Wir sind sehr dankbar, dass wir von allen Seiten die richtigen Tipps bekamen und daher schnell handeln konnten. Auch wurde die Operation hervorragend und kompetent durchgeführt. Anschließend wurde uns nochmals gesagt, dass in einem Fall der Magendrehung jede Minute zählt. Also, falls ihr irgendwelche Symptome an euren Hunden feststellen könnt, auf dem schnellsten Weg in die Klinik zum Abklären!
Wir hoffen, dass dieses Kapitel damit für uns und unseren Kalle beendet ist!!!
LG Familie Born